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Zum Ende der Seite springen Der zuletzt gesehene Film 7 Bewertungen - Durchschnitt: 7,717 Bewertungen - Durchschnitt: 7,717 Bewertungen - Durchschnitt: 7,71
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Spunkmeyer Spunkmeyer ist männlich
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Dr. Strangelove: Verrückter US-Oberst bricht 3. Weltkrieg vom Zaun. Alle Versuche, den Super-GAU zu verhindern, schlagen am Ende fehl. Ich bin ja ein riesen Kubrick-Fan und zähle 2001 und Clockwork Orange zu meinen absoluten Lieblingsfilmen. Zu diesem Werk des Meisters habe ich leider gar keinen Zugang gefunden. Es soll eine Satire sein, was sich mir leider nicht erschlossen hat (wahrscheinlich auf den Wahnsinn des kalten Krieges und seine potentiellen Folgen). Die Szenen an Bord des Bombers sind toll und auch sehr spannend. Der War Room, von Ken Adam entworfen, sieht super aus, aber was George C. Scott und Peter Sellers in einer 3fach-Rolle die ganze Zeit veranstalten, ich weiß es nicht. Auch ein Rätsel, was der titelgebende Dr. Seltsam zur Handlung beigetragen hat. Schade, leider nicht mein Film.
Fear: Mark Wahlberg liebt Reese Witherspoon, entpuppt sich dann aber als Ultra-Psychopath. Die erste Stunde nimmt sich der Film reichlich Zeit, die Protagonisten komplett zu durchleuchten. Dann nimmt der Streifen aber so richtig Fahrt auf und mündet in einen der spannensten Showdowns, an die ich mich erinnern kann. Ein kleiner, fieser und richtig guter Reißer, klare Empfehlung von mir.
Und täglich grüßt das Murmeltier: Bill Murray erlebt den Murmeltiertag immer und immer wieder. Viel zu lange ist es her, daß ich diesen Kultfilm zuletzt gesehen habe. Murray wandelt sich vom Ekel zum Musterknaben, weil er aus der Zeitschleife will, aber auch weil er seine Rita liebt. Ein zutiefst lebensbejahender (trotz der vielen Selbstmorde) und zu Herzen gehender Film, auch perfekt fürs erste Date. Hat mich zutiefst berührt und liefert mit der Pennsylvania Polka auch noch einen Mega-Ohrwurm. Phiiiiil???

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10.12.2021 18:34 Spunkmeyer ist offline E-Mail an Spunkmeyer senden Beiträge von Spunkmeyer suchen Nehmen Sie Spunkmeyer in Ihre Freundesliste auf
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Sprengkommando Atlantik: Anthony Perkins vermint eine Bohrinsel, um 25 Mio Pfund zu erpressen. Roger Moore will diesen Plan vereiteln. Schöner Oldschool-Thriller, schon x-mal im TV gesehen und jetzt wiederentdeckt. Roger Moore als verschrobener Kautz, der Katzen und Stickereien liebt und Frauen hasst. Quasi ein Anti-Bond. Action und Spannung sind überschaubar, Perkins mimt den Bösewicht akzeptabel, bleibt aber zu eindimensional. Kann man mal mitnehmen, der alten Zeiten wegen.
The Crying Game: IRA-Terrorist verliebt sich in die Freundin seines letzten Opfers. Der Storytwist dieses bald 30 Jahre alten Films sollte hinlänglich bekannt sein. Jaye Davidson ist hier natürlich eine Idealbesetzung. Die erste Storyline ist mir zu lang, das Ende ist nur mäßig spannend, ich interpretier den Film als Plädoyer für Toleranz. Der Titelsong, vor allem in der Boy-George-Version, ist allerdings extraklasse.
Runaway: Tom Selleck als Cop, der in der nahen Zukunft durchdrehende Roboter ausschalten soll. Heutzutage eher als Kuriosum anzusehen. Die mechanischen Effekte sind nett und der Film nimmt die heute alltäglichen Drohnen vorweg, die Story ist aber schwach und komplett spannungsbefreit. Zudem ist der Soundtrack von Jerry Goldsmith eine einzige Zumutung. Immerhin mit KISS-Bassist Gene Simmons als fiesen Doktor Luther und der süßen Kirstie Alley in einer Nebenrolle.

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21.12.2021 21:34 Spunkmeyer ist offline E-Mail an Spunkmeyer senden Beiträge von Spunkmeyer suchen Nehmen Sie Spunkmeyer in Ihre Freundesliste auf
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Spontaneous Combustion: Nachdem seine Eltern bei einem Experiment verstrahlt wurden, kann Brad Dourif Personen in seiner Nähe spontan entzünden. Dieser sinnentleerte Unfug von Mr Poltergeist Tobe Hooper ist storytechnisch eine Katastrophe, dazu mies inszeniert und auch von den SFX her keine Meisterleistung. Spannung und Grusel sucht man ebenso vergebens. Fazit: Einen großen Bogen drum machen!
Link der Butler: Scheinbar zahmer Affe mutiert zum Killer. Auch hier eklatante inszenatorische Schwächen, wie Anschlußfehler und sichtbares Equipment. Dafür sieht Elisabeth Shue einfach nur zum Niederknien süß aus und die Tierdressuren von Hitchcocks Vögeldressierer Ray Berwick sind Extraklasse. Zumindest gibts hier etwas Action und Spannung, dafür nen Querdaumen.
Poseidon Inferno: Als Kind oft im TV gesehen, jetzt passend zu Silvester wiederentdeckt. Ozeanriese kentert in einem Tsunami. Die Einen ergeben sich ihrem Schicksal, andere wachsen über sich hinaus. Gene Hackman entwickelt als charismatischer Priester eine sogartige Präsenz und trägt den Film quasi alleine. In seinem Fahrwasser nerven mal wieder Ernest Borgnine und vor allem Eric Shea als neunmalkluges Rotzblag. Die Kulissen sind extraklasse und Spannung ist auch reichlich vorhanden. Neben "Erdbeben" und "Flammendes Inferno" einer der Katastrophenklassiker der 70er. Top.
Shoot to Kill: Sidney Poitier (RIP) und Tom Berenger jagen im hochalpinen Grenzgebiet zwischen USA und Kanada einen Killer. Die Landschaftsaufnahmen sind top und Spannung ist reichlich vorhanden. Die Kebbeleien zwischen Poitier und Berenger nerven aber irgendwann und einige Szenen (Bär, Seilbahnsturz) sind zum Fremdschämen. Trotzdem immer wieder gerne gesehen, allein schon wegen Augenweide Kirstie Alley.
The Ice Road: Liam Neeson muß lebenswichtiges Equipment per LKW über einen zugefrorenen See transportieren. Der Streifen ist teilweise sauspannend und packend inszeniert, leider leider sind diverse CGI-Shots allzu leicht als solche zu erkennen. Dann kommt noch ne Intrige ins Spiel, die der Film eigentlich nicht nötig gehabt hätte. Hat trotzdem Spaß gemacht und Neeson hat immer noch eine super Leinwandpräsenz.
Sindbads gefährliche Abenteuer: Am Sonntagabend noch etwas leichte Unterhaltung. Sindbad muß ein dreiteiliges Amulett vor einem bösen Zauberer beschützen. Ray Harryhausen erweckt hier ua eine Galleonsfigur, Kali, einen Zentauren und einen Greif zum Leben. Kurzweiliger bunter Budenzauber, durchaus nett gemacht und unterhaltsam. Allerdings fand ich "Jason und die Argonauten" sowie "Kampf der Titanen" doch noch besser.

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Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Spunkmeyer: 03.11.2022 09:56.

16.01.2022 21:11 Spunkmeyer ist offline E-Mail an Spunkmeyer senden Beiträge von Spunkmeyer suchen Nehmen Sie Spunkmeyer in Ihre Freundesliste auf
MeisterYoda MeisterYoda ist männlich
..hatte IMMER schon solche Bilder im Kopf


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Spunkmeyer. ich feiere dich ohne Ende! Du bist der letzte Mohikaner hier, der noch was schreibt, das Forum gehört dir!! Nachdem Profi vor fast einem Jahr geschmissen hat, liegen auf der Fehlerhalde 100e Fehler und Korrekturen. Wenn das den Admin nicht kümmert, what shalls?
Alles Gute dir weiterhin....

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WAS IST DAS DENN, VOTZINESISCH? - Crank 2!

"Und was ist mit dem Weltfrieden? - DRAUF geschissen!!" - Machete kills!
20.01.2022 23:06 MeisterYoda ist offline Beiträge von MeisterYoda suchen Nehmen Sie MeisterYoda in Ihre Freundesliste auf
Spunkmeyer Spunkmeyer ist männlich
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Zitat:
Spunkmeyer. ich feiere dich ohne Ende! Du bist der letzte Mohikaner hier, der noch was schreibt, das Forum gehört dir!! Nachdem Profi vor fast einem Jahr geschmissen hat, liegen auf der Fehlerhalde 100e Fehler und Korrekturen. Wenn das den Admin nicht kümmert, what shalls? Alles Gute dir weiterhin....

Danke für die warmen Worte, MeisterYoda. Ich versuche, dem Laden hier noch etwas Leben einzuhauchen. Solange es noch jemand liest, mache ich natürlich weiter.

Abenteuer in Rio: Soldat Belmondo hetzt in Rio und Brasilia seiner entführten Freundin hinterher. Der Film bietet reichlich exotische Kulissen, sehr interessant die Bilder vom noch im Bau befindlichen Brasilia. Die Komplexität der Handlung ist überschaubar, aber viele sympathische und interessante Charaktere machen den Streifen durchaus sehenswert. Tragödie am Rande: Hauptdarstellerin Françoise Dorléac kam 3 Jahre nach den Dreharbeiten im Alter von gerade 25 Jahren bei einem Verkehrsunfall ums Leben.
Sindbad und das Auge des Tigers: Obwohl mit dem dicksten Budget ausgestattet, ist dieser Streifen der mit Abstand schwächste Sindbad. Die Stop-Motion-Kämpfe wirken zum großen Teil aufgesetzt (Riesenrobbe), es gibt inflationär viele miese Rückprojektionseinstellungen und die Handlung ist unspektakulär wie ein Tag im Büro. Kann man der Vollständigkeit halber mal mitnehmen, muß man aber nicht.
Tod auf dem Nil: Peter Ustinov und David Niven versuchen, eine Mordserie auf einer Nilkreuzfahrt zu lösen. Starpower ist maximal vorhanden, es gibt viele tolle Ägypten-Einstellungen von den Pyramiden und Abu Simbel. Die Auflösung des Rätsels ist hochkomplex, ich wäre nicht im Ansatz drauf gekommen. Richtig schöne Oldschool-Unterhaltung und was fürs Hirn. Brauch ich aber nicht zu oft.
Mercury Rising: Autisten-Genie knackt hyperteuren Supercode und wird daraufhin von der NSA verfolgt. Bruce Willis hatte hier noch ne tolle Leinwandpräsenz und Alec Baldwin durfte mal wieder richtig schön fies sein. Allerdings hat Simons andauerndes Geschrei doch mega genervt, diesen Film werde ich mir garantiert kein 2. Mal ansehen. Peter Stormare hat auch ne nette kleine aber prägnante Nebenrolle.

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23.01.2022 17:12 Spunkmeyer ist offline E-Mail an Spunkmeyer senden Beiträge von Spunkmeyer suchen Nehmen Sie Spunkmeyer in Ihre Freundesliste auf
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Meine Stiefmutter ist ein Alien: Alien Kim Basinger (hier so sexy wie selten zuvor) muß Wissenschaftsnerd Dan Aykroyd dazu bringen, ihren Heimatplaneten zu retten. Dieser absolut harmlose und so semilustige Streifen lebt von den besonderen Culture-Clash-Momenten, heimlicher Star ist Basingers Handtasche nebst intrigantem sprechenden Schlangenauge. Kann man nebenbei mal mitnehmen, ist aber weit weit vom Pflichtprogramm entfernt.
Supernova: Hospitalraumschiff empfängt weit entfernten Notruf und nimmt einen Patienten auf, der einige Überraschungen parat hält. Dieser von Walter Hill inszenierte SF-Streifen punktet mit schönen handgemachten Effekten, interessanten Charakteren und stimmigem Soundtrack. Leider ist das Drehbuch derart hanebüchen, daß kein spannender oder logischer Film bei rauskommen konnte. Hill zog seinen Namen von der Produktion zurück, der ganze Film wurde komplett umgeschnitten und leider nur verschlimmbessert. Sehr schade, ich hätte zu gern mal Walter Hills Director`s Cut gesehen. Potential für einen guten Film ist durchaus vorhanden.
Nevada Pass: Und wieder mal die Westernversion von "Mord im Orientexpress" mit dem obercoolen Charles Bronson, den ich ja komplett verehre. Klasse Soundtrack und tolle Bilder von den Rockys nebst Dampflok. Auch Richard Crenna als fieser Oberschmierlapp ist suberb. Ich weiß nicht genau warum, aber dieser Film hat es mir irgendwie komplett angetan und ich seh ihn immer wieder gern, wenn er mal spätabends in den 3. Programmen rumgereicht wird. Ein kleine Perle, die zu entdecken es wert ist.

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09.02.2022 17:08 Spunkmeyer ist offline E-Mail an Spunkmeyer senden Beiträge von Spunkmeyer suchen Nehmen Sie Spunkmeyer in Ihre Freundesliste auf
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The Book of Boba Fett: Das "Mandalorian"-Team hat wieder zugeschlagen und erzählt Boba Fetts Geschichte im Anschluß an "Jedi". Etwas Probleme hatte ich mit der zweigleisigen Storyline (Fetts Rettung durch die Sandleute / Fett als Jabbas Nachfolger in Mos Espa) das hat dem Ganzen etwas Schwung genommen. Ansonsten war das mal wieder TV-Unterhaltung auf absolutem Referenzniveau in inszenatiorischer Perfektion. Warum sehen diese neuen Disney-Serien um so viel besser aus, als die finale Trilogie? Ohne jetzt zu viel zu spoilern, taucht dann noch ein guter alter Bekannter auf, der viel Screentime beansprucht, damit die Serie in einem denkwürdigen Showdown münden kann, der seinesgleichen sucht. Viel zu schnell vergingen diese 7 Folgen, die ich quasi aufgesogen habe. Star Wars at its Best, Ende Mai geht es mit Obi Wan Kenobi weiter. Ich bin jetzt schon heiß wie Frittenfett.
Reacher: Ex-Soldat mit Gardemaß will den Mord an seinem Bruder aufklären. Tom Cruise hatte als Reacher nicht die von Lee Child beschriebene körperliche Präsenz. Die bringt Alan Ritchson dafür umso mehr mit an den Start. Herausgekommen ist eine Serie mit viel Tiefgang in der Story, ausgeprägter Charakterzeichnung und ordentlich Spannung. Aber wenn wir ehrlich sind, es sind doch die Kämpfe Mann gegen Mann, die wir sehen wollen. Wo der Reacher hinlangt, wächst kein Gras mehr. Diese brutalen, aber nicht ultraharten Kampfsequenzen machen wirklich einen Mörderspaß und haben mich diese Serie an einem verlängerten Wochenende komplett wegbingen lassen. Beide Daumen hoch, toll, daß Amazon schon grünes Licht für eine weitere Staffel gegeben hat.
Der Mann der niemals aufgibt: Clint Eastwood soll eine Zeugin von Vegas nach Phoenix überführen und gerät in eine fiese Intrige. Dieser extrem bleihaltige Thriller (ua werden ein Haus, ein Polizeiauto und ein Linienbus komplett von Kugeln perforiert) punktet mit feinen Actioneinlagen (Motorrad vs Hubschrauber) und sympathischen Charakteren. Die Handlung selber ist allerdings komplett hanebüchen und auch frei von jeglicher Spannung. Und der Soundtrack mit unsäglichem Trompeten(?)Gejaule ist eine Beleidigung für jedes Gehör. Kann man mal mitnehmen, muß man aber nicht.

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14.02.2022 21:38 Spunkmeyer ist offline E-Mail an Spunkmeyer senden Beiträge von Spunkmeyer suchen Nehmen Sie Spunkmeyer in Ihre Freundesliste auf
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Monsters of Man: 4 Kampfroboter werden über dem ostasiatischen Dschungel zu Übungszwecken abgeworfen. Plötzlich nehmen sie ein einheimisches Dorf und einen Touristentrupp unter Feuer. Dieser von Werbefilmer Mark Toia mit eigenen Mitteln und Crowdfunding finanzierte und selbst inszenierte Streifen punktet mit starken Robotereffekten und wirklich bockstarken superspannenden Verfolgungssequenzen. Alle Charaktere werden gut durchleutet, was die lange Laufzeit von 130min erklärt. Natürlich sind auch wieder welche dabei, deren baldiges Ableben man kaum erwarten kann. Hat mir sehr gut gefallen und bekommt natürlich einen "Daumen hoch".
Chinatown: Jack Nicholson soll einen Wasseringenieur beim Fremdgehen überführen. Der segnet dann jedoch das Zeitliche. Einer der Klassiker der 70er bietet tolle Schauwerte in Sachen Ausstattung (Autos) und Kameraarbeit von John Alonzo. Einer der Höhepunkte natürlich die Nasenschlitzaktion von Regisseur Polanski himself. Ist von der Handlung her recht komplex, definitiv nix zum Nebenbeischauen. Nicht ganz mein Genre aber gut gespielt, vor allem John Houston überzeugt bei seiner kurzen Screentime vollkommen.
Die erste Fahrt zum Mond: Ende des 19. Jahrhunderts fliegen 3 Engländer mittels einer Kapsel zum Mond, die mit Antigravitationsfarbe (!) bestrichen wurde. Hanebüchener Blödsinn, vor allem die benutzen "Raumanzüge" ohne Handschuhe und Thermoregulierung sind der Witz in Tüten. Ist Teil meiner kleinen Ray-Harryhausen-Werkschau, der Meister dufte hier eine Riesenraupe zum Leben erwecken und hat etwa 3 Minuten Film beigesteuert. Der Streifen ist ausstattungstechnisch OK, hat aber ne Handlung zum Fremdschämen und darf nur Hardcore-Harryhausen-Fans ans Herz gelegt werden. Ansonsten gerne nen Bogen drum machen.
Another Earth: Junge Frau tötet bei einem Verkehrsunfall 2 Menschen und nimmt Kontakt zum überlebenden Vater auf. Drama über Schuld und Sühne. Keine leichte Kost mit viel Wackelkamera und Nachschärfen. Wer hier SF oder ein Effektgewitter erwartet, wird enttäuscht werden. Es wird viel gelitten, sicher gut gespielt und Brit Marling ist ne reine Augenweide, mein Fall wars leider nicht so ganz und das Ende ist dann doch recht vorhersehbar.

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02.03.2022 21:55 Spunkmeyer ist offline E-Mail an Spunkmeyer senden Beiträge von Spunkmeyer suchen Nehmen Sie Spunkmeyer in Ihre Freundesliste auf
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Black Dog: Patrick Swayze soll als vorbestrafter Trucker unwissentlich eine Waffenlieferung überführen. Dieser kleine Actioner von "Passagier 57" Regisseur Kevin Hooks ist manchmal etwas zu geschwätzig, präsentiert aber einige sympathische Charaktere und punktet mit einer astreinen LKW-Verfolgungsjagd/Karambolagesequenz. Manchmal etwas viel Pathos/Sehnsucht nach heiler Welt aber unterm Strich gute Unterhaltung, ein glatter Querdaumen.
Malignant: Schwangere Frau verliert ihren gewalttätigen Ehemann nach einer Attacke durch ein übernatürliches Wesen. Was hat man nicht alles über diesen neuen Film von "Aquaman" Regisseur James Wan gelesen: "Je weniger man vorab weiß, desdo besser" oder "härtester Showdown seit langem". Stimmt auf jeden Fall, Vorwissen ist hier nur hinderlich. Wir haben hier einen Horrorfilm von einem Fan für Fans. Superelegante Kameraarbeit, teilweise sauspannende Sequenzen und immer auf höchstem Level unterhaltsam. Der Film schafft einen wunderbaren Spagat zwischen Horror und Grusel und ist ein Fest für Liebhaber beider Genres. Und der Titeltrack "When Your Walls fall" von Celldwellers ist ein absoluter Power-Ohrwurm. Beide Daumen hoch.
Clown: Erste Fingerübung von "Spiderman" Regisseur Matt Reeves, von Eli Roth produziert. Familienvater bekommt ein Clownskostüm nicht mehr ausgezogen und mutiert zum Killer. Die Story von (Kleidungs)Stücken, die man nicht mehr loswird, kennt man ja aus Jim Carreys Maske, Romeros Bruiser oder auch aus "Ash vs Evil Dead". Hier verändert das Kostüm den Träger komplett von außen und innen. Herausgekommen ist ein recht blutiger Streifen, der in den entscheidenen Momenten aber dann doch lieber wegschaut. 18er Freigabe erschließt sich mir nicht so ganz, spannend ist das Ganze auch nur so semi und es gibt mal wieder ein Nervblag zu bemängeln. Kann ich nur hartgesottenen Fans empfehlen, Schrägdaumen nach unten.

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19.03.2022 21:21 Spunkmeyer ist offline E-Mail an Spunkmeyer senden Beiträge von Spunkmeyer suchen Nehmen Sie Spunkmeyer in Ihre Freundesliste auf
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The Hurricane Heist: Die aktuellste Arbeit von "F&F"-Regisseur Rob Cohen, Gangster klauen während eines Hurrikans 600 Millionen US-Dollar aus einem Depot, die eigentlich zur Vernichtung voorgesehen waren. Maue Spannung, maue CGI-Effekte und Sequenzen zum Fremdschämen. Sehr cool allerdings der "Dominator", ein gepanzertes Spezialfahrzeug zur Tornadobeobachtung, das im Verlaufe der Handlung mehrfach zur Bestform aufläuft. Wer seine Ansprüche gering hält, wird einigermaßen ordentlich unterhalten. Und Maggie Grace ist ja immer ein Hingucker.
The Sadness: Und wieder einmal eilit einem Film sein Ruf voraus: "Härtester Zombiefilm ever etc bla bla bla". Zugegeben, es wurde viel Kunstblut verbraucht, die Maskeneffekte sind toll und der Fäkalsprachgebrauch ist ausgiebig. Mir wird in den entscheidenden Momenten aber dann doch zu oft weggeschaut, da gab es doch schon Härteres zu sehen. Trotzdem bleibt ein sehr harter Splatterfilm mit Minimalsthandlung und konsequentem Ende. Für Freunde des Genres eh eine Pflichtveranstaltung, alle anderen können gerne einen Blick riskieren.
Mein Neffe war zu Besuch:
Ice Age 3: Unsere Freunde müssen den verschleppten Sid aus einer unterirdischen Dino-Welt retten. Sehr kurzweilige Unterhaltung, mit perfekten 3D-Sequenzen (dummerweise haben wir aus Faulheit die Brillen weggelassen und uns nur die 2D angeschaut, muß ich unbedingt noch in 3D nachholen). Manchmal etwas zu viel Scrat-Füllsel dafür mit Wiesel Buck ein toller neuer Charakter. Hat mir sehr gut gefallen.
Die 3 ??? und das verfluchte Schloss: Unsere Helden müssen das Geheimnis eines alten Schlosses samt Bewohner lösen. Hanebüchene Handlung, bescheidene Darstellerleistungen und eine maue Inszenierung ergeben einen äußerst schwachen Film, bei dem man permant der verschwendeten Lebenszeit hinterhertrauert.

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24.04.2022 14:34 Spunkmeyer ist offline E-Mail an Spunkmeyer senden Beiträge von Spunkmeyer suchen Nehmen Sie Spunkmeyer in Ihre Freundesliste auf
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Moonfall: Roland Emmerich crasht zum wiederholten Male den Planeten. Diesmal verläßt der Mond seinen angestammten Orbit und droht auf die Erde zu stürzen. Was sich zuerst als interessante Grundidee anhört, entpuppt sich als kapitaler Rohrkrepierer, da Emmerich sein Publikum mit einer grenzdebilen Handlung dermaßen für dumm verkauft, daß man am liebsten abschalten möchte. Ganze Handlungsstränge sind dermaßen strunzendumm, daß man sich fragt, was der ganze Mumpitz überhaupt soll. Ein Film wie ein großes Ärgernis, zumindest einige Rechnersequenzen kann man sich gut ansehen und bieten noch einen gewissen Schauwert. Was bei 2012 noch gut funktionierte, floppt hier total. Vor diesem Machwerk kann ich nur eindringlich warnen.
Top Gun: Junger Pilotendraufgänger lernt an der Fliegereliteschule seine Grenzen kennen. Der 80er Megahit punktet mit gutem Soundtrack und starken Flugaufnahmen (die in 3D nur wenig an Reiz dazugewonnen haben). Die Handlungsfüllsel sind kaum der Rede wert, die Lovestory wirkt arg aufgesetzt und das amerikanische F-5 schwarz lackiert werden und so zu einer "MIG28" werden, ist schon schwach. Stark aber der Auftritt von Val Kilmer als Iceman, ein würdiger Gegenpart zu Tom Cruise.
Top Gun Maverick: Als ich vor 3 Jahren hörte, daß Tron-Legacy-Regisseur Joseph Kosinski die Regie von Top Gun 2 übernommen hat, wußte ich sofort: Das kann nur gut werden. Gestern abend habe ich das fertige Werk dann im IMAX Bochum in Augenschein genommen und was soll ich sagen: Meine kühnsten Erwartungen wurden übertroffen. Allein schon die Anfangssequenz, als Cruise den Hyperschalljet "Dark Star" fliegt, bläst einen komplett aus dem Kinosessel. Auch danach legt der Film ein Mördertempo vor und unterhält mit extrem versiert gefilmten Flugsequenzen aufs Allerbeste. Und der Sound war in unserem IMAX dermaßen aufgedreht, daß man meinte, mitten im Nachbrenner Platz genommen zu haben. Dazu noch etwas Witz und Romantik und fertig ist einer der allerbesten Filme, die ich je gesehen habe. Eine Kino-Grenzerfahrung im positivsten Sinne. Ein Must-See, nach Möglichkeit im IMAX, da erst dort die Flugsequenzen im Vollbild in ihrer ganzen Pracht erstrahlen. Kurz und knapp: Ein Meisterwerk!

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31.05.2022 14:24 Spunkmeyer ist offline E-Mail an Spunkmeyer senden Beiträge von Spunkmeyer suchen Nehmen Sie Spunkmeyer in Ihre Freundesliste auf
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Desierto-Tödliche Hetzjagd: Jeffrey Dean Morgan metzelt mit seinem Snipergewehr als selbsternannter Grenzwächter eine Gruppe mexikanischer Grenzgänger nieder. Mit einem letzten Überlebenden kommt es zum gnadenlosen Duell. Dieser von Jonas Cuaron (Sohn von Mr. Gravity Alfonso Cuaron) inszenierter Film lebt vom exzellenten Spiel beider Protagonisten. Morgan agiert derart perfide, daß man ihm alles Schlechte der Welt wünscht. Und sein Hund Tracker mimt die ultimative Kampfmaschine ebenso perfekt. Als Gegenspieler agiert Gael Garcia Bernal, der leider so maches Mal die falsche oder zumindest fragwürdige Entscheidung trifft. Trotzdem ein spannender und packender Thriller, dazu noch exquisit bebildert.
Irrtum im Jenseits: Bomberpilot David Niven stirbt beim Absturz seiner Maschine....nicht. Er verliebt sich in eine fesche Funkerin, doch im Jenseits wird er vermisst. Es kommt zu einer Gerichtsverhandlung. Dieses Hohelied auf das Leben und die Liebe punktet mit vielen sympathischen Charakteren, toller Farbgestaltung und exzellenter Ausstattung. Besonders toll gelungen ist die Himmelstreppe, deren Bau 3 Monate gedauert hat. Der perfekte Film für ein romantisches Date.
Geschichte einer Nonne: Audrey Hepburn geht ins Kloster, um im Kongo Eingeborenen zu helfen. Doch die Bürden des Klosterlebens legen ihr immer wieder Steine in den Weg. Dieser Film hat mich zutiefst beeindruckt. Audrey Hepburn spielt die zarte aber starke Nonne exzellent, ihr innere Zerissenheit ist immer spürbar. Man bekommt einen Eindruck vom kargen und entbehrungsreichen Klosterleben. Ganz stark die Szenen in der Nervenheilanstalt (Erzengel Gabriel) und im Lepralager. Nur der Soundtrack von Frank Waxman trägt viel zu dick auf. Diesen Film kann ich trotzdem nur empfehlen und jedem ans Herz legen. Ganz großes Kino.

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07.08.2022 08:51 Spunkmeyer ist offline E-Mail an Spunkmeyer senden Beiträge von Spunkmeyer suchen Nehmen Sie Spunkmeyer in Ihre Freundesliste auf
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Obi Wan Kenobi: Disney melkt das Thema Star Wars, was bisher dabei rauskam, war exzellent. Diese neueste Serie ist natürlich auch wieder top gemacht und sehr unterhaltsam, irgendwie machen sich aber schon erste Abnutzungserscheinungen bemerkbar. Hier fehlt etwas das Tempo und bei der jungen Leia will der Funke nicht so recht überspringen. Erst wenn Vader auftaucht, wirds interessant, aber da ist die Serie auch schon fast wieder vorbei. Im Gegensatz zum Mandalorian oder Boba Fett brauche ich hier keine zweite Staffel. Andor steht nun vor der Tür und den Machern von Rogue One scheint wieder ein großer Wurf gelungen zu sein. Ich bin gespannt.
Prey: Erneuter Rebootversuch des Predator-Themas, diesmal im 18. Jahrhundert unter Indianern. Ein Predator sucht hier nach würdigen Gegnern. Diesen findet er in Form der wirklich gut agierenden Amber Midthunder. Gut und stimmig in Szene gesetzt mit moderatem Gewaltgrad. Spannung ist eigentlich immer latent vorhanden, einige CGI-Sequenzen sind so semi. Ich fühlte mich trotzdem durchweg gut unterhalten und kann diesen Stream bedenkenlos weiterempfehlen.
Phase IV: Nach fast 50 Jahren wird dieser ultimative Insektenhorror endlich in einer würdigen HiDef-Form präsentiert. Die BluRay sieht fantastisch aus und laßt dieses Meisterwerk in neuem Glanz erstrahlen. Über Handlung und Ken Middlehams geniale Arbeit will ich keine Worte verlieren, Fans wissen, um welche Perle es sich bei diesem Ausnahmefilm handelt. Das alternative Ende ist zwar in HD auf der BluRay vertreten, doch leider nicht in den kompletten Film integriert worden. Trotzdem mein Fazit: Für Fans des Films ein absoluter Pflichtkauf.

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Headshot: "The Raid"-Superstar Iko Uwais schlüpft in die Rolle von Matt Damon und wird ohne Erinnerung an einem Strand gefunden. Schnell stellt sich heraus, daß er von kriminellen Häschern verfolgt wird. Die Martial-Arts-Kämpfe und Shootouts sind nicht ganz so perfekt durchchoreografiert wie beim Genreprimus "Raid 2", aber trotzdem sind das sehr unterhaltsame und sehr blutige 2 Filmstunden. Und zum ersten Mal zeigt auch eine Schreibmaschine, daß sie für den Nahkampf durchaus zu gebrauchen ist. Hat Spaß gemacht.
We were Soldiers: Man kann gegen diesen von "Braveheart"-Autor Randall Wallace geschriebenen und inszenierten Vietnamfilm sagen was man will. Die Kampfsequenzen von der ersten großen Vietnam-Schlacht im Ia-Drang-Tal sind von einer erbarmungs- und schonungslosen Direktheit. Der Zuschauer ist mitten im Kampfgetümmel, es wird aus allen Rohren gefeuert, daß man im Sessel nur so zusammenkauert. Als dann noch Napalm zum Einsatz kommt und auch die eigenen Soldaten im Feuersturm umkommen oder die verbrannte Haut sich von den Knochen der Opfer löst, ist man wirklich den Tränen nahe. Auch der Feind ist nicht gesichtslos, immer wieder wird auch ins Vietkong-HQ geblendet, um die dortigen Aktivitäten zu zeigen. Ein Film, der wirklich nichts für schwache Nerven ist. Vielleicht zu heroisch und eventuell historisch nicht ganz korrekt, aber sehr eindringlich inszeniert, das Grauen des Krieges war selten so greifbar nahe. Ganz stark gemacht.
007 - Der Spion, der mich liebte: Curd Jürgens kidnappt U-Boote, um mit deren Nuklearraketen eine neue Weltordnung zu schaffen. Bond rettet mal wieder die Welt, aber wie lässig Moore hier die Einzeiler raushaut ("Ein hoffnungsloser Fall") ist einfach gnadenlos gut. Richig klasse Oldschool-70er-Action ohne CGI-Gemauschel. Der Showdown ist überraschend blutig geworden mit sehr hohem Bodycount. Star des Ganzen ist natürlich der Lotus Esprit, der sich auf Knopfdruck in ein U-Boot verwandelt. Kultiger geht es kaum. Natürlich beide Daumen hoch.
Countdown - Start zum Mond: Die Russen als Erste auf dem Mond? Das muß verhindert werden. So wird etwas überstürzt eine Mondmission aus dem Boden gestampft, mit Zivil-Astronaut James Caan als Passagier. Klang auf dem Papier nach einem sehr interessanten Zeitdokument, entpuppte sich leider als zäher und sehr geschwätziger Langweiler. Aus Kostengründen wurde mal komplett (!) auf SFX verzichtet, so sieht man das Raumschiff weder im Flug noch bei der Landung. Die Szenen auf dem Mond dauern dann ca. 15 min für die, die bis dahin noch nicht eingeschlafen sind. Ein Jahr später folgte "2001" und 2 Jahre später "Marooned", zwei Filme, die aber mal in einer komplett anderen Liga spielen.

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22.08.2022 21:44 Spunkmeyer ist offline E-Mail an Spunkmeyer senden Beiträge von Spunkmeyer suchen Nehmen Sie Spunkmeyer in Ihre Freundesliste auf
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Top Gun Maverick: Ich hätte nach der Extremerfahrung im IMAX gewarnt sein sollen. So geil kann es nicht wieder werden. Nein, am 5€-Kinowochenende noch mal auf normaler Leinwand gesehen und aufs Übelste enttäuscht worden. Viel Bildinhalt weg, Ton ein laues Lüftchen dazu nervige Blagen mit Handy, die nicht mal 2h ruhig sitzen bleiben können. Schade um das Geld, dann lieber nochmal zu Hause in Ruhe anschauen.
The Grey Man: Ryan Gosling als Mitarbeiter einer Geheimorganisation, der vom Jäger zum Gejagten wird. Über 200 Mio $ sollen die Russo-Brüder hier für Netflix verballert haben. Der Action-Höhepunkt in Prag ist schon spektakulär, aber am Ende zu CGI-lastig. Hat mir trotzdem gut gefallen, Gosling ist cool wie immer, Chris Evans hatte merklich Spaß als Fiesling, der Soundtrack ist stark und die über 2h sind sehr unterhaltsam und kurzweilig. Ein typischer (Highend) Nobrainer, man bekommt, was zu erwarten war. Fortsetzung folgt.
MEN: Junge Frau sucht nach traumatischem Eheerlebnis die Ruhe auf dem Lande. Doch leider holen sie die Geister der Vergangenheit schnell ein. Alex Garland bürgt ja immer für eins: optische Leckerbissen. Wie schon bei "Ex Machina" und "Annihilation" ist die Kameraarbeit exzellent. Auch wird geschickt eine feine Gruselatmosphäre aufgebaut bis dann der Showdown mit der Auflösung beginnt und der Film eine völlig abstruse Wendung nimmt, mit der absolut nicht zu rechnen war, die aber trotz aller Bizarrilität durchaus auch Sinn ergibt. Ein etwas anderes Seherlebnis und garantiert nix für die breite Masse. Auch ich hatte hier so meine Schwierigkeiten, bitte gerne selber anschauen.

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27.10.2022 20:59 Spunkmeyer ist offline E-Mail an Spunkmeyer senden Beiträge von Spunkmeyer suchen Nehmen Sie Spunkmeyer in Ihre Freundesliste auf
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Ant-Man 3D: Superdieb kann sich mit Superanzug auf Ameisengröße verkleinern, um einen anderen Superanzug zu stehlen. Klingt spektakulär und ist es auch. Mit offenem Mund folgt man den Abenteuern von Scott Lang und fragt sich, welchem Hirn diese bizarren Idden entsprungen sein können. Top Unterhaltung mit Referenz-3D, Oberhammer die Sequenzen in der Quantenwelt. Natürlich beide Daumen hoch.
Superfilmwochenende bei meinem Freund Jacen in Bremen/Oyten. 9 (!) Filme in 2 Tagen:
Ich seh ich seh: Zwillingsbrüder zweifeln an der Identität ihrer frisch von einer Schönheits(?)OP wiedergekehrten Mutter. Stark gespieltes und fotografiertes Familiendrama, das sich zum Psychothriller mausert und in ungeahnter Brutalität gipfelt. Keineswegs leichte Kost und mit österreichischem Akzent nicht immer leicht zugänglich, trotzdem absolut sehenswert.
Nope: Geschwisterpaar will einer mysteriösen UFO-Sichtung auf den Grund gehen. Jordan Peeles neueste Arbeit hat Elemente von Western, Horror und SciFi kombiniert. Das Ergebnis sieht schick aus, hat mich aber nicht im Mindesten abgeholt und ist für mich mit Abstand Peeles bisher schwächster Film. Und Daniel Kaluuya kommt mit seinem Schlafwagenblick dermaßen teilnahmslos daher, wenn man keinen Bock auf einen Film hat, soll man halt auch nicht mitspielen. Für mich ne echte Gurke.
Top Gun Maverick 4K: Nach IMAX und normaler Leinwand nun auf Beamer als 4K im Original. Eigentlich ist ja über dieses Meisterwerk alles gesagt. Bei optimalen Voraussetzungen ein Rausch in Bild und Ton. Hier in Atmos und 4K gesehen, besser kann Heimkino kaum sein.
Gravity 3D: Gleich noch so ein Oberkracher. Dieses Meisterwerk von Alfonso Cuaron entfaltet in 3D erst seine komplette Wirkung. Packender kann Kino kaum sein, damals im Kino war ich schon 2x komplett geflasht. Der Weltraum war noch nie so nah. Grandios.
Ant-Man and the Wasp 3D: Die Protagonisten aus Teil 1 wollen Wasps Mutter aus der Quantenebene retten. Ein geheimnisvoller Widersacher erschwert die Suche. Und wieder gibt es eine Steigerung, wo kaum eine Steigerung denkbar war. Noch spektakulärer, noch schneller, noch kleiner, noch größer. Ein großer Spaß, extrem kurzweilig und höchst unterhaltsam. Sehr auffällig ist allerdings, daß verkleinerte Objekte auch massiv an Gewicht verlieren. Rückten beim Verkleinern nicht eigentlich nur die Atome enger zusammen? Egal.
Der Rosenkrieg: Die Traumehe von Michael Douglas und Kathleen Turner zerbricht. Aber die Trennung geht absolut nicht reibungslos über die Bühne. Danny DeVito treibt diese Scheidungskomödie (Tragödie?) komplett auf die Spitze. Am Ende bleibt kaum ein Stein auf dem Anderen. Ein mahnendes Beispiel, wie man es nicht machen sollte. Das Lachen blieb einem oft im Halse stecken. Und Hundebesitzer werden an Leber ihre Freude verloren haben.
Last Night in Soho: Junge Modedesignstudentin verliert sich in Visionen der Swinging Sixties. Edgar Wright treibt es mit Visuellen Spielereien mal wieder auf die Spitze. Man taucht ein in eine virtuos inszenierte Traumwelt. Das ist ohne Frage toll gemacht, ich fand diesen düsteren, teilweise morbiden Film am Ende recht anstrengend. Das ganze Neongeflackere war nicht so meins und am Ende hat sich doch Vieles auch wiederholt.
Das schwarze Loch: Dank Disney+ in HD, dieser SF-Klassiker hat es mir komplett angetan. Düsteres Setdesign, geniale Roboter, super Soundtrack und der ultimative Mad Scientist Maximilian Schell. Dazu noch diese feine Vektorintro en top. Schade, daß das potenziell noch düstere Remake aus der Feder von Jon Spaihts wohl endgültig gestorben ist.
Titanic 3D: Dank Open Matte nun mit mehr Bild als je zuvor. Camerons Meisterwerk bedarf keiner weiteren Erklärung. Eine technisch perfekte Mischung aus Romanze und Katastrophenfilm. Ein Triumph, zurecht vielfach OSCAR-gekrönt. Unglaublich, wie gut dieser Film nach 25 (!) Jahren noch aussieht. Ein Meilenstein.

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16.11.2022 22:24 Spunkmeyer ist offline E-Mail an Spunkmeyer senden Beiträge von Spunkmeyer suchen Nehmen Sie Spunkmeyer in Ihre Freundesliste auf
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Das war "Dr.House".
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