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Spunkmeyer Spunkmeyer ist männlich
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Star Wars - Rise of Skywalker: Das wars also. Nach 42 Jahren Warten ist dieser Film die Beantwortung aller Fragen, die Entschlüsselung aller Rätsel, das Ende aller Wege. Man merkt, was hier im Vorfeld alles schief lief. Regisseur Colin Trevorrow wurde nach Diskrepanzen mit Disney durch Abrams ersetzt. Carrie Fisher sollte ursprünglich eine zentrale Rolle im Film einnehmen, was ihr viel zu frühes Ableben verhinderte. Also zaubert man mit Exegol eine vorher nie erwähnte Welt aus dem Hut, um all das zusammenzukitten, was irgendwie nicht zu retten war. Der Film hat tolle Locations und einen brachialen Sound. Es sind auch kurzweilige 140 Minuten aber es ist Star Wars und da erwartet man einfach mehr. Alles wirkt gehetzt und irgendwie nicht richtig in sich schlüssig. Nun ist zum Glück erst Mal Schluß. Lassen wir die Macher in Ruhe über einen Neuanfang des Franchises nachdenken. Mit dem Mandalorian ist man auf jeden Fall wieder auf dem richtigen Weg. Irgendwie ist es doch bezeichnend, daß die bald 40 Jahre alte mittlere Trilogie die anderen 6 Filme aber mal sowas von locker in die Tasche steckt.
I am Mother: In einer postapokalyptischen Zukunft wacht ein Roboter in einem High-tech-Bunker über menschliche Embryonen. Das erste daraus entstandene Kind beginnt, unangenehme Fragen zu stellen. Der Look des Films ist super, auch Mother ist technisch perfekt in Szene gesetzt, aber irgenwie fehlte es dem Ganzen an Spannung. Und gegen Ende gibt es so viele Storytwists, daß ich leider komplett die Übersicht verloren habe und mir einige Sachen im Nachhinein einfach nicht erklären kann. Aber egal.
The Mandalorian: Ich hatte das Riesenglück, daß meine Nichte einen Holländer geheiratet hat. Über seinen Disney-Account kam ich in den Genuß dieser StarWars-Serie, die einfach Unterhaltung in Perfektion ist. Ein obercooler Held, super Effekte, geniale Locations und mit IG11 den bisher besten Droiden, den SW hervorgebracht hat. Und die Folge auf dem Gefangenentransporter gehört überhaupt zum besten, was ich je in einer Fernsehserie gesehen habe. Das sehnsüchtige Warten auf Staffel 2 beginnt jetzt.
For all Mankind: Hab gerade noch so einen Oberkracher weggesaugt. In einer alternativen Zeitlinie sind die Russen zuerst auf dem Mond und die USA rennen hinterher. Das ist einfach atemberaubend gut gemachte Unterhaltung, dazu teilweise sowas von bockspannend, daß man förmlich in seinem Sessel klebt. Hier wurde ein unglaublicher Aufwand betrieben, was vor allem für die Ausstattung dieser Serie gilt, von Wohnungseinrichtungen über Autos und Raumschiffinterieurs. Toll auch, wie historische Aufnahmen in die Handlung eingebunden wurden und reale Personen mit fiktiven Charakteren verwoben wurden. Eine ganz phantastische Serie, der zum Glück auch eine 2. Staffel genehmigt wurde. PS: Am Ende des 10. Teils gibt es nach den Credits noch einen Super-Endgag.

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29.12.2019 21:17 Spunkmeyer ist offline E-Mail an Spunkmeyer senden Beiträge von Spunkmeyer suchen Nehmen Sie Spunkmeyer in Ihre Freundesliste auf
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Zu Star Wars - Rise of Skywalker muss ich auch noch meinen Senf dazugeben, wobei Spunkmeyer es bereits auf den Punkt gebracht hat: Der Abschluss ist nicht schlecht, aber auch nicht wirklich gut. An manchen Stellen ist der Film ärgerlich schlecht geschrieben (Zorii, dessen einzige Funktion es ist, etwas an dem sie hängt, nach wenigen Filmminuten über den Haufen zu werfen; Hux als Verräter, ja weil... er Ren nicht mag etc. pp.). Effekte, Sound und Locations machen Spaß, aber in vielen Bereichen haben Episoden VII-IX das Star Wars Universum kein bisschen vorangebracht. Am traurigsten ist, dass keine der neuen Figuren den "alten" Charakteren wie Vader, Obi-Wan, Yoda, Han Solo, Luke, Leia, Lando auch nur das Wasser reichen können...
Im direkten Vergleich: Der letzte Avenger hat sich wie ein wohlfühliger Abschied angefühlt - Star Wars eher wie ein Kater...

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29.12.2019 21:34 Profisucher ist offline E-Mail an Profisucher senden Beiträge von Profisucher suchen Nehmen Sie Profisucher in Ihre Freundesliste auf
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1917

Dafür ist Kino da! Fast ohne Schnitte folgt die Kamera zwei Soldaten im titelgebenden Jahr durch Gräben, Geisterlandschaften und brennende Städte, die eine wichtige Nachricht überbringen müssen. "1917" ist pures Spannungskino, mit kongenialen Wechseln zwischen ruhigen Szenen und wuchtigen Sequenzen. Erinnert ein wenig an "Dunkirk"...

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25.01.2020 11:49 Profisucher ist offline E-Mail an Profisucher senden Beiträge von Profisucher suchen Nehmen Sie Profisucher in Ihre Freundesliste auf
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Das perfekte Verbrechen: Anthony Hopkins killt seine untreu gewordene Ehefrau und plädiert trotz erdrückender Beweislast auf unschuldig. Staatsanwalt Ryan Gosling wird dann am Nasenring durch die Gerichtsarena gezogen. Das ist natürlich megakonstruiert aber eine Paraderolle für Hopkins, der hier den perfiden Lecter durchschimmern läßt. Sehr kurzweilige Unterhaltung, mehr davon.
John Wick 2: Wieder mal ein verfilmter Egoshooter, extrem brutal, extrem bleihaltig und extrem kurzweilig. Die rudimetär vorhandene Story ist nur lästiges Beiwerk für ein über alle Maßen sytlisches Bleigewitter, das einfach nur perfekt unterhält ohne jeden weiteren Anspruch. Teil 3 wartet jetzt nur darauf, von mir ebenfalls konsumiert zu werden.
Crawl: Alligatoren werden im überschwemmten Florida zu Killerbestien, Tochter muß unter diesen Umständen ihren Vater retten. Das Ganze hat seine Momente, wird aber total unglaubwürdig, wenn alle anderen mit einem Haps verspeist werden, nur Vater und Tochter immer wieder "in letzter Sekunde" den Jägern entkommen können. Nette Unterhaltung aber irgendwie auch Zeitverschwendung, dazu noch recht mau getrickst.
The Grude 2020: SPOILERALARM
Spoiler


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15.03.2020 21:59 Spunkmeyer ist offline E-Mail an Spunkmeyer senden Beiträge von Spunkmeyer suchen Nehmen Sie Spunkmeyer in Ihre Freundesliste auf
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Warm Bodies: Zombie fängt zarte Romanze mit Blondine an. Nette Grundidee, recht kurzweilig umgesetzt und mit den Bonies wurden noch recht fiese Gegner kreiert. Kann man mal nebenbei wegkonsumieren, wers nicht gesehen hat, hat aber auch nix weiter verpasst.
Sleepless: Jamie Foxx torpediert eine Drogenübergabe und findet sich plötzlich zwischen allen Fronten wieder. Dieser atemlose, fast in Echtzeit ablaufende Thriller erzeugt eine sogartige Spannung, wie sich unser Held aber oft an den eigenen Haaren aus dem Sumpf zieht, sorgt doch manchmal für Kopfschütteln. Doch unterm Strich bleibt ein schnörkelloser Thriller, der bedingungslos unterhält und sehr kurzweilig daherkommt.
No Escape: Owen Wilson will in Thailand ein Wasserwerk instandsetzen und findet sich plötzlich mit seiner Familie im Bürgerkrieg wieder. Hierzulande recht unbekannter Thriller mit Pierce Brosnan in einer Nebenrolle. Handlung ist nur rudimentär vorhanden, der Bodycount ist hoch und blutig und das Spannungslevel fast permanent auf Endanschlag. Natürlich ist das alles extrem übertrieben und die Zufälle häufen sich doch arg oft, aber man fiebert schon sehr mit den Protagonisten, auch wenn die ewig quengelnden Kinder doch arg nerven. Hat mir sehr gut gefallen und kann ich hiermit uneingeschränkt weiterempfehlen.
Assassins: Hat auch schon 25 Jahre auf dem Buckel. Stallone und Banderas als konkurrierende Auftragskiller, dazwischen eine zuckersüße Julianne Moore mit Katzentick. Hätte man einen Tick straffer inszenieren können aber der Showdown ist schon bockspannend und Banderas spielt so entfesselt, als wolle er sich auf die Rolle des Jokers vorbereiten. In Würde gealtert und mit einer Diskette als heimlichen Hauptdarsteller.

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28.03.2020 19:41 Spunkmeyer ist offline E-Mail an Spunkmeyer senden Beiträge von Spunkmeyer suchen Nehmen Sie Spunkmeyer in Ihre Freundesliste auf
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Midsommar

Der neue Film vom Regisseur von "Hereditary": Eine Gruppe junger Menschen nimmt an den Feierlichkeiten einer Kommune in Schweden teil und steht bald mehr im Mittelpunkt als ihnen lieb ist. Ein schöner Horrorfilm, dessen Spannung nur langsam anzieht, bis man zum Schluss völlig geschockt zurückbleibt - zumindest ging es mir so. Toller Bildkompositionen, ein feiner Score und dazu fiese Gore-Momente - nix für Zartbesaitete!

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29.03.2020 10:44 Profisucher ist offline E-Mail an Profisucher senden Beiträge von Profisucher suchen Nehmen Sie Profisucher in Ihre Freundesliste auf
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Escape Room: Trupp bunt gemischter Jugendlicher wird in einen Escape Room eingeladen, kurz darauf wird der Schwierigkeitsgrad auf tödlich gestellt. Mit so Belanglosigkeiten wie Handlung gibt sich dieser gnadenlos spannende Thriller erst gar nicht ab. Ein blutiger Abzählreim voller perfider Fallen; obwohl einem die Protagonisten egal sind, fiebert man doch mit, weil man dem Schöpfer dieses Alptraums das Handwerk gelegt haben will. Super spannend und sehr kurzweilig, TOP.
Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten: Was hat Robert Zemeckis doch für geile Filme gedreht: Back to the Future, Roger Rabbitt, Cast away und den superben Grusler Schatten der Wahrheit. Aber dieser Streifen hier ist hanebüchener Müll. Langweilig und völlig unlustig. Dazu ein Danny de Vito der nur nervt und für die rudimentär vorhandene Handlung völlig unwichtig ist. Vergeudete Lebenszeit, wers nicht gesehen hat, hat mal so gar nix verpasst.
Underwater: William Eubank ist ja ein absoluter Filmmaniac. Seinen Erstling Love hat er ja mit Minimalbudget als One Man Show in der Garageneinfahrt seiner Eltern gedreht. Nach The Signal ist dies nun sein 3. Spielfilm. Kristen Stewart trifft im Marianengraben auf tödliche Meeresbewohner. Das ist nicht nur ultraspannend inszeniert, sondern glänzt auch mit einem erstklassigen Szenenbild, einer Mörder-Tonspur und starkem Score. Als i-Tüpfelchen werden ab und zu spektakuläre SloMos eingestreut. Leider ist das Ganze teilweise sehr dunkel geraten und manche Charaktere nerven leider etwas zu viel. Jammern auf hohem Niveau, ein Top-Thriller und Nervenkitzler. Leider im Kino arg untergegangen.
Auf der Jagd nach dem Juwel vom Nil: War Teil 1 schon eine Katastrophe, so ist Teil 2 fast noch schlimmer geworden. Die Handlung ist eine Zumutung und eine Anhäufung von sinnfreien Zufällen. Danny de Vito gelingt dazu das Kunststück, noch mehr zu nerven, als im Vorgänger. Allerdings ist der Streifen sehr viel actionlastiger als Teil 1 und bietet zumindest was fürs Auge. Und die Sequenz mit der F16 macht durchaus Spaß. Trotzdem sehnt man das Ende geradezu herbei und trauert der verlorenen Zeit hinterher.

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19.04.2020 18:42 Spunkmeyer ist offline E-Mail an Spunkmeyer senden Beiträge von Spunkmeyer suchen Nehmen Sie Spunkmeyer in Ihre Freundesliste auf
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Jackie Chans First Strike: Wo Jackie Chan draufsteht, ist auch Jackie Chan drin. Halsbrecherische Stunts und Martial-Arts-Einlagen, die einfach nur phantastisch choreografiert sind, machen diesen Film zu einem sehr kurzweiligen und lustigen Vergnügen. Daß die Handlung, die diese Elemente lose zusammenhält, nur Nebensache und lästiges Beiwerk ist, versteht sich ja von selbst. Und die Outtakes am Schluß lassen nur erahnen, wie schmerzhaft die Dreharbeiten für unseren Helden gewesen sein müssen.
Enemies closer: Nach Timecop und Sudden Death die dritte Zusammenarbeit zwischen Jean Claude van Damme und Peter Hyams und bis dato auch Hyams letzter Film. van Damme will Drogen aus einem abgesoffenen Flugzeug bergen und geht dabei buchstäblich über Leichen. Van Damme mimt den sadistischen Xander mit solch einer Hingabe, daß es eine wahre Freude ist, ihm zuzuschauen. Ein spannender und kurzweiliger, sehr solider Thriller mit nettem Twist zwischendurch. Leider sind die langen Nachtsequenzen sehr dunkel geworden, was etwas anstengend zu gucken war. Trotzdem beide Daumen hoch.
Ella enchanted: Wenn eine hübsche Dame in einem Film zu sehen ist, erwähne ich das hier bei diesen kleinen Reviews immer mal sehr gerne, aber Anne Hathaway mit damals süßen 22 Jahren sieht in dieser flotten und sehr kurzweiligen Fantasykomödie aber mal sowas von zum Dahinschmelzen süß aus, daß man sich einfach in sie verlieben muß. Zwar sieht das Ganze mit relativ mäßig gelungenem CGI-Einsatz arg künstlich aus, aber die Ausstattung (Rolltreppe) ist mit viel Liebe gestaltet und der Streifen ist so harmlos nett, daß man dem ganzen Unterfangen einfach nicht böse sein kann. Ein Film, so leicht und süß wie Zuckerwatte.

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Passengers

Die Grundprämisse des Films ist klasse und lässt einen mit der Überlegung zurück, wie man in der dargestellten Situation selbst handeln würde. Dass im zweiten Teil bekannte Sci-Fi-Pfade betreten werden und zum Schluss das Happy End kommen muss, mindert die Qualität zwar ein wenig, nichtsdestotrotz einer der interessantesten Hollywood-Weltall-Filme der letzten Zeit!

Arrival

... trotzdem weit entfernt von der Wucht von "Arrival". Regisseur Villeneuve hat mit "Prisoners" und "Sicario" bereits ein Händchen für intelligente, wuchtige Stoffe bewiesen, hier entwirft er einen hochspannenden Blick auf die Begegnung der Dritten Art, ohne auf unnötige Actionsequenzen zu setzen. Lädt zum Grübeln ein und wofür sollte Science-Fiction sonst gedacht sein?!

I am Mother

Auch der kleine Sci-Fi-Streifen "I am Mother" über ein junges Mädchen, das in einem abgeschotteten Bunker von einem Roboter großgezogen wird, ist intelligentes Kino mit tollem Design. Der Schlusstwist musste vielleicht nicht unbedingt sein, gut geschrieben und überzeugend inszeniert ist das Ganze aber auf alle Fälle!

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30.04.2020 16:12 Profisucher ist offline E-Mail an Profisucher senden Beiträge von Profisucher suchen Nehmen Sie Profisucher in Ihre Freundesliste auf
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Tales from the Loop: Sehr hochwertig inszenierte Amazon-Serie, das titelgebende Forschungslabor "Loop" spielt eher eine Nebenrolle. Jede Folge wirft eine neue, existenzielle Fragestellung auf, die mich jedes Mal sehr nachdenklich zurückgelassen hat. Selten hat eine Serie so nachhaltigen Eindruck auf mich hinterlassen und mahnt, sein Tun öfters mal zu überdenken, denn manche Taten kann man nicht ungeschehen machen. Prominent besetzt (Rebecca Hall, Jonathan Pryce), aber es sind eher die jugendlichen Darsteller, die dieser Serie ihren Stempel aufdrücken. Bestimmt nicht jedermanns Sache, ich fand es brilliant und habe jede Folge genossen.
Der Zauberer von Oz: Einer DER Klassiker schechthin, diesmal in tollem 3D. Farbenprächtiges, sehr liebevoll ausgestattes Musical, das zu Toleranz und Hilfsbereitschaft aufruft. Die Effekte und Masken sind ebenfalls sehr hochwertig und wie man das über 80 Jahre alte Material aufgehübscht hat, verdient größtes Lob. Hat mir sehr gut gefallen, ein paar Gesangseinlagen vom Löwen sind aber nicht so gelungen.
1917: Das ist Kino in einer neuen Dimension, das ist Magie pur. Ausstattung top, Darsteller top, Soundtrack und Tonspur top aber die Kamera von Roger Deakins ist nicht von dieser Welt. Scheinbar schwere- und masselos folgt das Kameraauge hautnah den Geschehnissen und man fragt sich 120 Minuten lang, wie so etwas möglich ist. Dadurch ist man buchstäblich mitten in den Ereignissen und der Film entwickelt eine sogartige Spannung, der man sich nicht entziehen kann. Ein sehr extremes und eindringliches Seherlebnis, das ich hiermit nur allerwärmstens empfehlen kann. Sich 2h Zeit nehmen, Raum abdunkeln, Anlage aufdrehen und der Trip kann beginnen. Warum es hierfür nur 2 OSCARS gab, ist mir schleierhaft.

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06.05.2020 20:55 Spunkmeyer ist offline E-Mail an Spunkmeyer senden Beiträge von Spunkmeyer suchen Nehmen Sie Spunkmeyer in Ihre Freundesliste auf
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Rambo: Last Blood

Stallone wollte es nochmal wissen und ließ es sich im rüstigen Alter nicht nehmen, seine Paraderolle als traumatisierter Kriegsveteran zu spielen. Teil 5 folgt dem Geist der ohnehin schon sehr eindimensionalen Vorgänger - die Geschichte ist vorherrsehbar, viele Figuren klischeehaft und der Rachefeldzug blutig. Unterhaltsam war's trotzdem!

Parasite

Der südkoreanische Genre-Bastard überzeugte dieses Jahr die Oscar-Jury und holte den Goldjungen in der Königskategorie - das erste Mal überhaupt für einen ausländischen Film. Tatsächlich macht die Thrillerfarce ungemein viel Spaß, spielt intelligent die Gesellschaftskonventionen durch und ist spannend bis zum Schluss.

Twenty-Four (Staffel 1)

Fast 20 Jahre ist die erste Staffel von 24 nun schon alt und kann noch immer überzeugen. Selten war Fernsehen derart spannend - mit Hakenschlagen im Minutentakt. Und Kiefer Sutherland überzeugte als Rampensau Jack Bauer... Wo gehobelt wird, da fallen Späne!

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10.05.2020 18:03 Profisucher ist offline E-Mail an Profisucher senden Beiträge von Profisucher suchen Nehmen Sie Profisucher in Ihre Freundesliste auf
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The Hunt: Millionare kidnappen Normalos, um eine gnadenlose Menschenjagd zu starten. Hier wird ordentlich draufgehalten und es fließt reichlich Kunstblut. Die Tankstellensequenz ist wirklich vom Feinsten und wenn ich "Handgranate" sage, wird jeder nach dem Filmgenuß wissen, was ich meine. Manchmal wird zu viel über den eigentlich total unwichtigen Background der Geschehnisse preisgegeben, trotzdem ist das ein sehr kurzweiliger Spaß, der Showdown weckt Erinnerungen an Kill Bill und Betty Gilpin ist eine tolle Endeckung, von der man unbedingt mehr sehen will.
Trespass: Hat auch schon bald 30 Jahre auf dem Buckel. 2 Feuerwehrmänner gehen in einem alten Gemäuer auf Schatzsuche und treffen dabei auf schwerbewaffnete Drogendealer. Ein für die "Back to the Future" Autoren Robert Zemeckis und Bob Gale eher ungewöhnliches Drehbuch, von Action-Profi Walter Hill souverän inszeniert. Es wird viel geballert und geflucht, Spannung kommt leider nur punktuell auf und das Ende ist arg vorhersehbar. Und die 18er Einstufung erschließt sich mir nicht im Geringsten. Kann man mal mitnehmen, muß man aber nicht.
Donnie Darko: Mit Kultfilmen ist es ja immer so eine Sache. Von den Einen vergöttert, von den Anderen mißverstanden. Jake Gyllenhaal wird von einem Hasen in Visionen zum Vandalismus aufgerufen. Das Ende ist schon recht radikal und läßt viel Raum für Spekulation und Interpretation doch das Erzähltempo ist recht schleppend und viele Figuren sind für die Handlung komplett überflüssig. Der Soundtrack ist klasse und Gary Jules "Mad World" passt perfekt. Bestimmt kein schlechter Film, aber das Zeug zum Kultfilm sehe ich hier auch nicht unbedingt. Aber Geschmäcker sind ja zum Glück verschieden.

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Into the Night: Belgische Netflix-Miniserie. Die UV-Strahlen der Sonne sind auf einmal tödlich, ein bunter Trupp versucht in einer Verkehrsmaschine, dem Sonnenaufgang zu entkommen. Diese schräge Ausgangslage bietet Spannungspotential und Konfliktsituationen ohne Ende. Zwar gibt es auch reichlich unsympatische Protagonisten aber auch genug Identifikationsfiguren. Die Story bietet kam Zeit zum Durchatmen und der treibende Soundtrack von Photek tut sein Übriges. Hat mir sehr gut gefallen und darf gerne in Season 2 gehen.
The Grudge 2 DC: Kommt nicht ganz an Teil 1 heran und ist mit seinen parallel erzählten 3 Storylines bestimmt nicht jedermanns Sache. Aber wenn die 3 Schulmädels "Das Haus" betreten ist das Spannungslevel auf Endanschlag. Feiner Grusel mit Luft nach oben.
The Grudge 3: Direct-to-Video Veröffentlichung, die nahtlos an Teil 2 anschließt. Hab ich mich lange vor gesträubt und ist auch das Schlußlicht in Sachen Spannung, trotzdem war ich positiv überrascht. Reichlich Schockmomente und ein ordentlich gesteigerter Blutlevel. Dazu noch interessante neue Charaktere und eine aufgebohrte Tonspur. Kann man der Vollständigkeit halber bedenkenlos mal mitnehmen.

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02.06.2020 20:12 Spunkmeyer ist offline E-Mail an Spunkmeyer senden Beiträge von Spunkmeyer suchen Nehmen Sie Spunkmeyer in Ihre Freundesliste auf
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Midway

Nach den ersten 15 hingeschluderten Minuten war ich kurz davor auszumachen - nervige Charaktere und schlechte Greenscreen-CGI-Kulissen, das muss nicht sein. Letztlich hat's sich aber doch gelohnt dranzubleiben. Die letzte Stunde des Angriffs in Midway ist packend und spannend umgesetzt. Auch die Effektschlachten sind erträglich. Am Ende gibt's zwar noch den für Roland Emmerich üblichen Pathos, aber bis dahin hat's wenigstens ordentlich gekracht.

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30.06.2020 10:57 Profisucher ist offline E-Mail an Profisucher senden Beiträge von Profisucher suchen Nehmen Sie Profisucher in Ihre Freundesliste auf
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Die Glücksritter: Schnösel Dan Aykroyd und Landstreicher Eddie Murphy tauschen unfreiwillig ihre Rollen und raufen sich dann für den finalen Gegenschlag zusammen. Diese von Publikum und Kritikern gefeierte Komödie hat bei mir so gar nicht gezündet. Ich fand es nur albern und hanebüchen überkonstruiert. Und für das Finale in den Twin Towers muß man schon einiges an Börsenwissen mitbringen, ich habs jedenfalls nicht verstanden. Einziger Lichtblick ist Jamie Lee Curtis, die hier (ohne Perücke) einfach super aussieht und auch überraschend viel Haut zeigt.
Nomis - Night Hunter: Henry Cavill und Ben Kingsley jagen einen perfiden Frauenentführer/-mörder. Im Nachhinein verrät der Titel schon den einzig interessanten Storytwist dieses stylisch gefilmten aber irgendwie wirren Thrillers. Ich wiederhole mich jetzt zwar, aber auch hier gibt es eigentlich nur einen einzigen richtigen Hingucker in Form der reizenden Alexandra Daddario. Der Showdown versprüht zwar einen Hauch Spannung, ist aber arg dunkel geraten. Kann man mal mitnehmen, muß man aber nicht.
The Haunting of Hill House: Endlich habe ich mir die Serien-Verfilmung meines No1-Gruslers "Bis das Blut gefriert" angeschaut. Die Szenen im Schloß sind wirklich fast ausnahmslos sehr atmosphärisch und schön gruselig, leider wird die Story auf zwei Zeitebenen erzählt und die Szenen in der Gegenwart sind oft arg geschwätzig, wenn nicht sogar zäh und langweilig. Auch wird in einer Folge zu oft zwischen den Ebenen geswitcht, am Ende werden zwar (fast) alle Enden kunstvoll verwoben, trotzdem wäre eine stringentere Erzählweise vielleicht noch spannender gewesen. Trotzdem kann ich diese sehr gut gemachte Serie jedem Gruselfreund bedenkenlos empfehlen, eine 2. Staffel mit neuem Thema startet noch dieses Jahr.
Godzilla: In dieser Neuinterpretation ist Godzilla der "Gute", der die Menschheit vor zwei paarungsreifen Mutos rettet. Es ist vor allem die Tonspur, die bei diesem Monsterkampf einen Heidenspaß macht. Die Sounddesigner haben sich bei den Urlauten der Mutos so richtig auslassen können. Auch sonst kommt dieser Streifen sehr kurzweilig rüber und ist exzellent gemacht, leider ist der Showdown arg dunkel geraten, so daß einige Details verborgen bleiben. Auch das nachträgliche 3D verschenkt hier mächtig Potenzial. Der Nachfolger "King of the Monsters" wartet schon auf mich. Ich freu mich.
23 Hours to live: Das ZDF hat manchmal auch ne Perle im Programm. Dieser mir gänzlich unbekannte Thriller mit Ethan Hawke als Söldner, der nach seinem Ableben nochmal 24 Stunden zum Erfüllen seines Auftrages "geschenkt" bekommt, ist überraschen blutig, spannend und sehr kurzweilig. Dazu noch ein sichtbar gealterter aber sehr gut aufgelegter Rutger Hauer und fertig ein ein stylischer kleiner Thriller, der einfach nur Spaß macht und sehr gut unterhält. Und dazu noch mit Brian Smrz ein Regisseur ohne Vokale im Nachnamen, was will man mehr?

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Gemini Man

Will Smith muss in dem Sci-Fi-Actioner gegen sein jüngeres Ich bestehen, was erstaunlich gut gelingt. Regisseur Ang Lee überzeugt mit ordentlicher Spannung und Action, die Geschichte wird aber nie tiefenpsychologisch ausgelotet. Hollywood halt...

Upgrade

Kleiner, böser Science-Fiction-Flick aus der Feder des "Saw"-Drehbuchautors. Es geht um einen Mann, der nach einem Anschlag querschnittsgelähmt bleibt und eine künstliche Intelligenz namens STEM eingeplanzt bekommt, die nach und nach seinen Körper kontrolliert. Mit einem überzeugenden Ende!

A Cure for Wellness

Ein junger, aufstrebender Mann muss in einem Sanatorium in den Schweizer Alpen den CEO seiner Firma finden. Regisseur Gore Verbinski baut in diesem Oldschool-Grusler zunächst gekonnt Spannung auf, dafür lässt sich der Film eine Menge Zeit mit den Figuren und Sets. Ton und Effekte sind klasse. Leider verreißen die letzten 20 Minuten den Film gewaltig, wenn man sich statt Subtilität auf B-Horrorfilm-Niveau begibt...

Fireflash - Der Tag nach dem Ende

Man nehme "Die Klappenschlange", würze es um eine gute Portion "Mad Max", garniere es mit "Planet der Affen" und füge eine Prise "Children of Men" (vor dessen Zeit!) hinzu - fertig ist die italienische Trashgranate Fireflash (1983). Ausstattung, Effekte und Dialoge - Blödsinn vom allerfeisten, und herrlich unterhaltsam.

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30.08.2020 16:07 Profisucher ist offline E-Mail an Profisucher senden Beiträge von Profisucher suchen Nehmen Sie Profisucher in Ihre Freundesliste auf
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Tenet

Christopher Nolans neustes Werk "Tenet" hat mich eher enttäuscht zurückgelassen. Zugegeben, ich hab kaum was verstanden und wahrscheinlich muss man den Film mindestens fünfmal schauen, um hinter die äußerst komplexe Story zu steigen. Aber der Film hat in meinen Augen ein großes Problem: Nolan opfert die Figuren für die Story - etwas was man in seinen anderen Filmen immer mal wieder bemerkt, was hier aber umso deutlicher hervorsticht. Die Figuren waren mir herzlich egal, weil austauschbar bis klischeehaft gezeichnet: Der immer coole Held ohne jegliche Backstory, der achso fiese Möpp (immerhin überzeugend von Kenneth Branagh gespielt), die Femme Fatale mit der Ausdruckskraft einer Billyregalwand... Wenn man öde Figuren schafft, kann einem auch eine achso abgefahrene Geschichte nicht mitreißen. Stattdessen viel Langeweile, was unter dem üblichen Bombastscore und mit aufgesetzten Actionsequenzen versucht wird zu kaschieren. Figuren sollten auch Leben haben und eine Entwicklung durchmachen und nicht auf Stichwortgeber reduziert werden, die dem Zuschauer allenthalben die Plotpoints erklären müssen, weil man sonst gar nicht rafft...

PS: Aber es war schön, mal wieder im Kino zu sein, auch wenn durch die Vorgaben viele Plätze frei bleiben mussten...

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07.09.2020 08:43 Profisucher ist offline E-Mail an Profisucher senden Beiträge von Profisucher suchen Nehmen Sie Profisucher in Ihre Freundesliste auf
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The Lion King (2019)

Jon Favreau, der auch hinter der tollen Disney-Serie "The Mandalorian" steckt, hatte den Auftrag, den Zeichentrickklassiker "König der Löwen", den wahrscheinlich jedes Kind kennt, neu zu verfilmen. Ja, warum eigentlich? Denn bis auf die technisch erneuerte Optik mit zugegebenermaßen guter CGI bietet das Remake absolut keinen nennenswerten Mehrwert. Stattdessen hält sich Favreau sklavisch an das überdimensionale Original, ganze Szenen, Dialoge und Geste wirken bzw. sind 1:1 kopiert. Wo sind neue Figuren, neue Akzente, schlichtweg neue Ideen? Das hätte es nicht gebraucht! So überflüssig wie das Farb-Remake von "Psycho"...

Aladdin (2019)

Dass es deutlich besser geht, obwohl die Voraussetzungen identisch sind, beweist Guy Ritchie mit der modernen Adaption von "Aladdin". Ich war nach dem Trailer vor allem skeptisch, ob Will Smith seiner Rolle als Genie gerecht wird! Aber der legt mal so richtig los, zeigt viel Spielfreude und eine ordentliche Portion Wahnsinn. Gelungene, sehr unterhaltsame Familienunterhaltung!

Kiss of the Dragon

Nach zwei Familienfilmen das Kontrastprogramm: "Kiss of the Dragon" mit Jet Li, der in Paris in eine Falle gerät und sich mit allerhand Tritten und Fäusten daraus befreien muss. Mittlerweile schon fast 20 Jahre alt, macht das Teil immer noch gehörig Laune. Tcheky Karyo brilliert als schmierig-korrupter Cop, Bridget Fonda überzeugt als Prostituierte und Jet Li ist eh 'ne Bank! Die hauptsächlich ohne Rigging inszenierte Kämpfe sind eine Wucht, hier hatte Luc Besson seine Finger im Spiel.

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10.09.2020 19:49 Profisucher ist offline E-Mail an Profisucher senden Beiträge von Profisucher suchen Nehmen Sie Profisucher in Ihre Freundesliste auf
derPate4
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Alice im Wunderland - die Realverfilmung.

Finde ich wirklich gut gemacht. Spannend, etwas düster, schöne Bilder... Klar, der Film ist einige Jahre alt. Heute könnte man bessere Dinge mit den Computern anstellen, aber es ist schon recht gut. Ist ja auch ein Fantasie-Land, da darf alles etwas sureal aussehen Augenzwinkern
14.09.2020 11:37 derPate4 ist offline E-Mail an derPate4 senden Beiträge von derPate4 suchen Nehmen Sie derPate4 in Ihre Freundesliste auf
Spunkmeyer Spunkmeyer ist männlich
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Auf brennendem Eis: Vor ca 30 Jahren hat uns Steven Seagal mit einigen wirklich guten Actionfilmen beglückt. Man denke nur an die beiden "Under Siege"-Teile oder seinen kurzen aber starken Auftritt in "Executive Decision". "On deadly Ground" ist seine erste Regiearbeit; er spielt den Mitarbeiter einer Ölfirma, der die Eröffnung einer neuen Bohrinsel verhindern will. Das ist gut inszenierte schnörkellose Action, leider gepaart mit etwas zu viel Ökogeschwurbel und eindimensionalen Figuren. Unterm Strich kurzweilige Unterhaltung mit einem sehr coolen Seagal.
Demon Seed: Supercomputer will Julie Christie schwängern. Die äußerst bizarre Grundidee wurde hier handwerklich hervorragend umgesetzt. Supercomputer Proteus manifestiert sich im Keller seines Erbauers in Form einer Polyederkette, was wirklich spektakulär aussieht und für das Jahr 1977 toll getrickst wurde. Das Ende ist recht hervorsehbar aber konsequent zu Ende gedacht. Eine echte Perle, die auch heute noch sehr sehenswert ist und mich komplett gefesselt hat. Beide Daumen hoch.
Forbidden Planet: Ein echter Klassiker des Genres und quasi die Keimzelle für Star Trek und co. Leslie Nielsen trifft auf einer Rettungsmission den Wissenschaftler Morbius, der ein dunkles Geheimnis mit sich trägt. Der heimliche Held des Films ist Roboter Robby, der sehr detailverliebt und aufwändig zum "Leben" erweckt wurde. Toll auch die Anlagen der "Krell"-Kultur und der elektronische Soundtrack. Einige Effekte sehen leider zu sehr nach Zeichentrick aus, aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Ein wahrer Kultfilm auf einer fantastischen BluRay, nur der Ton war arg dünn. Sehr sehr sehenswert.

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This Time its WAR

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