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Profisucher Profisucher ist männlich
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Mein Name ist Somebody

Der neue (und vielleicht letzte?) Film von Terence Hill, in dem er auch die Hauptrolle spielt, zeigt ihn als alten Motorradfahrer, der einer jungen Frau zu Hilfe eilt und sich dabei selbst findet. Der Film arbeitet mit vielen Erinnerungsstücken an seine alten Erfolge, sollte aber trotz des Titels nicht damit verwechselt werden. Wir bekommen hier vielmehr ein teils ruhig erzähltes und hübsch bebildertes Drama zu sehen, das leider das ein oder andere Mal in Rührseligkeit abdriftet, zumal die weibliche Hauptfigur mit der Zeit zu nerven beginnt. Ergänzt wird das ganze mit ärgerlichen Logiklöchern und miesen CGI-Tricks. Ein Film, den man sich mal an einem verregneten Sonntagnachmittag geben kann, allzu viel darf man aber nicht erwarten.

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27.08.2018 09:46 Profisucher ist offline E-Mail an Profisucher senden Beiträge von Profisucher suchen Nehmen Sie Profisucher in Ihre Freundesliste auf
Spunkmeyer Spunkmeyer ist männlich
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Mr. Destiny: James Belushi ist mit seinem Normalo-Leben unzufrieden und bekommt von Mr. Destiny Michael Caine eine alternative Vergangenheit verpasst. Das hat alles viel 80er Charme, geht ans Herz und ist einfach nette grundsolide Unterhaltung. Manchmal sollte man einfach mit dem zufrieden sein, was man hat.
The Grudge 2: Obwohl vom gleichen Regisseur fällt Teil 2 doch deutlich ab. Klar ist das noch feiner Grusel weit über dem Durchschnitt, aber die geteilte Erzählweise tut dem Film nicht sonderlich gut. Die erste halbe Stunde ist aber schon schöner Nervenkitzel, dann wirds zunehmend flacher. Schade, Teil 1 ist und bleibt absolute Gruselreferenz.
Airport: Die Mutter aller Katastrophenfilme mit phantastischem BluRay-Bild. Hier geben sich die Klischees die Klinke in die Hand. Der arbeitswütige Flughafendirektor, der seine Familie vernachlässigt; der schneidige Pilot, der seine Stewardess (Jacqueline Bisset, hier zum Niederknien bildhübsch) schwängert und der Techniker, der jeden Karren aus dem Dreck zieht. Trotzdem ist das superunterhaltsam, sehr kurzweilig und ganz toll gemacht. Zurecht einer der ganz großen Klassiker des Genres und seinerzeit ein Kassenmagnet.
Winchester: Von mir mit Spannung erwarteter Grusler mit der phantastischen Helen Mirren. Es kam wie es kommen mußte: Eine Riesenenttäuschung. Das Set wirkt von außen sehr künstlich, von innen immer zu dunkel. Grusel kommt null auf, nur wird man dauernd von plötzlich auftauchenden Fratzen erschreckt, die natürlich mit ordentlich Lärm auftauchen. Ganz toll. Grusel geht aber anders. Die Story ist schwach und bietet kaum Thrill. Kann man getrost vergessen, eine kommende Videothekenleiche.
RoboCop 2: "Empire"-Regisseur Irvin Kershner läßt es ordentlich krachen und bietet eine Fortsetzung mit viel Action und tollen Schauwerten. Ganz stark sind die immer wieder eingestreuten absurden Werbespots. Und der wie ED209 von Phil Tippet per StopMotion zum Leben erweckte RoboCop 2 ist ganz große Klasse. Eine würdige Fortsetzung, vielleicht nicht ganz so bissig wie das Original aber trotzdem tolles Entertainment.
Chernobyl Diaries: 6 abenteuerlustige Amis wollen die Geisterstadt Prypjat in der Nähe des havarierten Meilers Tschernobyl erkunden und erleben einen wahren Horrotrip. Fängt interessant an, ist aber leider gar nicht spannend und wenn es mal losgeht, kriegt man von der Wackelkamera Kopfschmerzen, wenn man vor totaler Dunkelheit überhaupt irgendetwas erkennt. War leider auch ein totaler Reinfall.

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02.09.2018 20:06 Spunkmeyer ist offline E-Mail an Spunkmeyer senden Beiträge von Spunkmeyer suchen Nehmen Sie Spunkmeyer in Ihre Freundesliste auf
Profisucher Profisucher ist männlich
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Equalizer 2

Denzel Washingtons erste Fortsetzungsarbeit überhaupt fällt ähnlich stylisch aus wie der Vorgänger. Leider bleibt die Hauptfigur wieder unglaublich flach, weil ohne Ecken und Kanten oder fern jeglicher Entwicklung. Im Prinzip wie das 80er-Jahre-Kino: Der Held kann alles und legt jeden um, aber für die Psyche der Figur interessiert man sich nicht. Bei einem reinen Actioner auch nicht weiter schlimm, aber "Equalizer" will eben auch Charakterdrama sein: Am kitschigen Ende fehlt eigentlich nur noch, dass McCall noch den Weltfrieden bringt. Hoffentlich aber keine weitere Fortsetzung mehr...

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04.09.2018 14:26 Profisucher ist offline E-Mail an Profisucher senden Beiträge von Profisucher suchen Nehmen Sie Profisucher in Ihre Freundesliste auf
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Mile 22

Die Ausgangsidee, einen Informanten die titelgebenden 22 Meilen bis zum Flugplatz durch Feindesland zu geleiten, versprach hartes Actionkino. Hart ist der Film in der Tat, von der Action erkennt man durch Schnittstakkato und Wackelkamera allerdings kaum etwas. Auch aus der Geschichte hätte man viele irrwitzige Situationen herausholen können, stattdessen gibt es einen schnell nervenden Mark Wahlberg, krude Dialoge und viele Plotholes. Und die Auflösung am Ende lässt einen nicht mit Staunen, sondern mit Wut im Bauch zurück. Einen zweiten Teil können sie sich gerne sparen.

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14.09.2018 07:27 Profisucher ist offline E-Mail an Profisucher senden Beiträge von Profisucher suchen Nehmen Sie Profisucher in Ihre Freundesliste auf
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Stargate: Was haben Emmerich und Dean Devlin denn da für ein Zeug geraucht? Dieses Drehbuch ist dermaßen hanebüchen, daß man vor Fassungslosigkeit nur mit dem Kopf schütteln kann. Der Film selber ist äußerst versiert inszeniert, bietet tolle Kulissen, Locations und ansehnliche SFX. Vor allem die Tonspur ist der Hammer. Des weiteren spielt Jaye Davidson den fiesen Ra sehr ansehnlich. Augen- und Ohrenfutter, aber eine Beleidigung für den denkenden Menschen.
Skyscraper: Auch mit fehlendem Unterschenkel rettet Dwayne Johnson seine Familie aus einem hoffnungslosen Flammenmeer. Alle nur denkbaren Klischees werden mal wieder bedient, physikalische Gesetze werden gedehnt oder gleich ignoriert und der Zuschauer für dumm verkauft. Wenns wie bei "Rampage" Fantasy ist, OK, aber dieses Machwerk ist einfach nur ein großes Ärgernis.
Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft: Joe Johnsons Regiedebüt ist ein Hohelied auf die Familie, halt ein typischer amerikanischer Familienfilm. Nett getrickst, nette Kulissen und das unvermeidbare nervende altkluge Blag. Ein Film wie Zuckerwatte, eigentlich fast nur Luft. Im Kino gabs damals wenigstens noch nen lustigen "Roger Rabbitt"-Vorfilm als Entschädigung.

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26.09.2018 10:59 Spunkmeyer ist offline E-Mail an Spunkmeyer senden Beiträge von Spunkmeyer suchen Nehmen Sie Spunkmeyer in Ihre Freundesliste auf
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Hardcore Henry

Der in Deutschland nur als "Hardcore" vertriebene Film ist eine einzige Actionorgie, fast ausschließlich aus der Egoperspektive wie in einem Shooter-Game gefilmt. Das ist visuell einzigartig, verlangt vom Zuschauer aber auch viel Durchhaltevermögen und Toleranz. Die Story selbst ist kaum der Rede wert...

Ausnahmezustand

Der Thriller von 1998 mit Denzel Washington und Bruce Willis nimmt die terroristische Bedrohung durch Islamisten und die harte Reaktion der westlichen Welt mit Folter und Diffamierung fast prophetisch vorweg. Schnörkellos, spannend und bitterböse. Top!

Why him?

Übervater Bryan Cranston trifft auf den völlig durchgeknallten neuen Freund seiner Tochter, gespielt von James Franco. Was folgt sind wenige gute, und viele flache Gags, bei denen man sich fragen darf, warum gerade Cranston da mitgemacht hat. Am Ende gibt es dann das obligatorische "Wir haben uns alle super lieb"-Ende, ohne die Provokation wenigstens mit Mut auf die Spitze zu treiben...

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03.10.2018 08:47 Profisucher ist offline E-Mail an Profisucher senden Beiträge von Profisucher suchen Nehmen Sie Profisucher in Ihre Freundesliste auf
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Der Hauptmann

Drama nach wahren Begebenheiten über einen dt. Gefreiten, der kurz vor Kriegsende eine Offiziersuniform findet und fortan Kriegsverbrechen begeht. Der in Schwarz-Weiß gedrehte Film entfaltet eine überaus beklemmende Wirkung, zeigt ausschließlich die Täter und deren unfassbaren Taten. Das ist grauenerregend, aber auch verdammt gut gemacht! Ein starker deutscher Film!

The Commuter

Liam Neeson spielt einen Versicherungsvertreter und Ex-Cop, den an Bord eines Zugs in einer Verschwörung gerät. Das ganze erinnert stark an "Non Stop" (in einem Flugzeug), was auch nicht verwundert, weil: gleicher Hauptdarsteller und gleicher Regisseur, entfaltet aber nicht deren Spannung und ist über weite Strecken routiniert inszeniert. Für einen verregneten Sonntagabend reicht's allemal.

Nacht der lebenden Toten

George A. Romeros Zombie-Ur-Film. Auch heute noch sehr effektiv, wenngleich der Streifen "nur" Low-Budget ist und "Dawn of the Dead" wenige Jahre später um einiges größer (und blutiger) ausgefallen war. Schon aus filmhistorischen Gründen ein Must-See für Horrorgucker und darüber hinaus!

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26.10.2018 14:07 Profisucher ist offline E-Mail an Profisucher senden Beiträge von Profisucher suchen Nehmen Sie Profisucher in Ihre Freundesliste auf
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Ballon

Michael Bully Herbig goes ernsthaft: In "Ballon" zeigt er die wahre Geschichte zweier Familien, die mit einem selbstgebauten Ballon aus der DDR fliehen wollen, dicht verfolgt vom unbarmherzigen Sicherheitsapparat des Regimes. Der Film arbeitet perfekt mit den Mitteln des Hollywoodkinos, Ausstattung, Musik und Effekte sind klasse, und erzeugt einen unglaublichen Sog in die Ereignisse, und das obwohl das Ende eigentlich bekannt ist.

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31.10.2018 13:58 Profisucher ist offline E-Mail an Profisucher senden Beiträge von Profisucher suchen Nehmen Sie Profisucher in Ihre Freundesliste auf
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Psycho II: 22 Jahre danach wird Norman Bates aus der Klapse entlassen. Die Schwester seines Duschopfers will ihn mit einer Intrige in selbige zurückbefördern. Dann kommt es zum ersten Todesfall. Richard Franklin ist kein Hitchcock, trotzdem ist der ganze Film ist sehr unterhaltsam und spannend. Ab und zu bekommt man sogar leichten Splatter zu sehen. Und die Schlußsequenz ist einfach nur mega. Hat viel Spaß gemacht.
Das China-Syndrom: Eindringliche Warnung vor dem Super-GAU, und das wenige Tage vor Three Mile Island. Teilweise bockspannend und packend in Szene gesetzt weiß vor allem Altmeister Jack Lemmon durchweg zu überzeugen. Starker Film, super Besetzung, Top Inszenierung, zurecht ein absoluter Klassiker.
Interceptor: Charlie Sheen kommt als Rache-Geist zurück, nachdem er von einer schrägen Gang wegen "Fremdgehens" getötet wurde. 80er-Jahre Kult-Trashperle mit tollem Score, geilen Karren und bizarren Typen. Neben tollen Rennsequenzen und einem obercoolen Randy Quaid gibt es noch eine der besten Explosionen ever als Bonus obendrauf. Immer wieder gern gesehen.
Solo: Nach doch recht mäßigen Kritiken war die Erwartung nicht sehr hoch, um so größer die Überraschung. Superkurzweilige Unterhaltung, toll ausgestattet, super getrickst und mit vielen Neuigkeiten über Han Solo, die vor allem "Empire" in neuem Licht erscheinen lassen. Und die Überfallsequenz auf den Zug gehört zum Besten, was ich dieses Jahr bisher gesehen habe. Schade nur, daß der charismatische Bösewicht Paul Bettany nur sehr wenig Screentime hat. Hätte man sich vielleicht doch im Kino geben sollen. TOP!!!

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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Spunkmeyer: 05.11.2018 22:14.

05.11.2018 18:51 Spunkmeyer ist offline E-Mail an Spunkmeyer senden Beiträge von Spunkmeyer suchen Nehmen Sie Spunkmeyer in Ihre Freundesliste auf
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Das Gesetz bin ich: Der ultracoole Charles Bronson als Melonenbauer, den man ans Bein pinkeln will. Oldschoolthriller mit tollem Soundtrack und schön spannendem Showdown. Mit Al Lettieri gibts auch einen fast ebenbürtigen Gegenspieler. In Würde gealtert aber immer wieder gern gesehen.
52 Pick-up: Roy Scheider wird ein Seitensprung zum Verhängnis. Richtig öder und actionarmer Thriller, bei dem nur John Glover als ekliger Oberschmierlapp zu überzeugen weiß. John Frankenheimer kann es soooooo viel besser.
12 Years a Slave: Eindringliches Sklavendrama, daß mich trotz toller Ausstattung, starken Schauspielern (Michael Fassbender spielt wie entfesselt) und wichtigem Thema irgendwie nicht so gepackt hat. Trotzdem für alle Geschichtsinteressierten absolut empfehlenswert.

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16.11.2018 20:27 Spunkmeyer ist offline E-Mail an Spunkmeyer senden Beiträge von Spunkmeyer suchen Nehmen Sie Spunkmeyer in Ihre Freundesliste auf
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Wind River

Packendes Drama aus einem Indianerreservat in den USA, in dem ein Jäger ein totes, misshandeltes Mädchen findet. Der Film von Taylor Sheridan (Drehbuch zu Sicario & Hell or High Water) entfesselt gerade in den ruhigen Momenten der Trauer und Anteilnahme eine große Wucht und begeistert mit kleinen, aber effizienten Wendungen. Sehr stark!

Ich - Einfach unverbesserlich 1 + 2

Vor Jahren mal reingeschaut, hat mich der Erstling damals eher abgeschreckt, was vor allem an den nervötenden Minions liegt. Bei der Zweitsichtung nerven die immer noch gewaltig, aber fernab dessen bestechen die Filme über viel Liebe zum Detail. tolle Animation und eine ungewöhnliche Hauptfigur.

Operation: 12 Strong

Kriegsdrama nach wahren Begebenheiten über eine kleine US-Einheit, die unmittelbar nach 9/11 in Afghanistan zusammen mit lokalen Verbündeten den Taliban einheizt. Der Film ist um eine Graufärbung bemüht, kommt den Figuren aber kaum nahe. Daneben gibt es viele Schusswechsel und Explosionen, was den Actionfan erfreut, aber nach einmal Anschauen auch schon wieder vergessen ist.

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17.11.2018 15:06 Profisucher ist offline E-Mail an Profisucher senden Beiträge von Profisucher suchen Nehmen Sie Profisucher in Ihre Freundesliste auf
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Split

M. Night Shyamalan kann es also doch noch! Nach zahlreichen Flops und Verrissen holte er mit "Split" einen veritablen Achtungserfolg bei Fans und Kritikern. Zwar kommt der Thriller ohne den großen Plottwist zum Schluss aus (letzte Szene vor den Credits mal ausgenommen), aber das ist für den Regisseur eh zum Damoklesschwert geworden. James McAvoy brilliert in unterschiedlichen Rollen seines auf multiple Persönlichkeiten ausgerichteten Charakters und auch sonst gefallen die Figuren, insbesonder die weiblichen Hauptrolle sowie die spannende Inszenierung. Die Fortsetzung kommt bald in die Kinos!

Criminal Squad

Nach dem Überklassiker "Heat" und dem Achtungserfolg "The Town" kommt hier quadi die Asi-Version eines Action-Heistfilms. Angeführt von Gerard Butler schießen, raufen, saufen und fluchen sich eine Reihe von A-Löchern durch eine völlig generische Geschichte. Leider hat man vergessen, den Figuren Seele und Leben einzuhauchen, die bleiben nämlich ansonsten völlig uninteressant. Ein zweiter Teil ist in Planung, vielleicht klappt es bis dahin auch mit einem guten Drehbuch.

Death Wish (2017)

Bruce Willis beerbt Charles Bronson und spielt in dem Remake von "Ein Mann sieht rot" einen Mann auf Rachetrip. Leider nutzt Regisseur Eli Roth die brisante Aktualität der Vorlage bis auf ein paar kleinere Spitzen so gut wie überhaupt nicht. An manchen Stellen unnötig brutal, ist der Streifen an anderen wiederum ungewöhnlich blutleer (z.B. Überfall zu Beginn). Bruce Willis wirkt völlig lustlos und bringt kaum Emotionen rüber, Vincent D'Onofrio ist absolut unterfordert und der Hauptwidersacher viel zu blass. Dann lieber das Original!

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14.12.2018 14:57 Profisucher ist offline E-Mail an Profisucher senden Beiträge von Profisucher suchen Nehmen Sie Profisucher in Ihre Freundesliste auf
MeisterYoda MeisterYoda ist männlich
..hatte IMMER schon solche Bilder im Kopf


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ZU: MEIN NAME IST SOMEBODY :Yo, Profisucher, ganz bei dir, nur ist meine Sicht als selbst alternder Chopperfahrer eine andere. Meine Hochachtung für diesen Mann, der mit 77 noch eine Harley bewegt wie ein Junger, der sich bewegt wie ein 40 jähriger. Klar ist die Story einfach fürs Grundschulalter und die eine Klopperei, als Reminiszenz an alte Zeiten gedacht, ist mehr als ärgerlich ausgeführt. Aber ansonsten: beide Daumen hoch für diesen Mann.

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WAS IST DAS DENN, VOTZINESISCH? - Crank 2!

"Und was ist mit dem Weltfrieden? - DRAUF geschissen!!" - Machete kills!

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von MeisterYoda: 17.12.2018 22:17.

17.12.2018 22:14 MeisterYoda ist offline Beiträge von MeisterYoda suchen Nehmen Sie MeisterYoda in Ihre Freundesliste auf
Spunkmeyer Spunkmeyer ist männlich
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Rambo 2: Der Auftrag: Der im ersten Teil mühsam aufgebaute Charakter eines traumatisierten Veteranen wird zur lächerlichen Comicfigur umfunktioniert. Das ist zwar gut gemachte actionreiche Unterhaltung, verfälscht aber die Figur des John Rambo total. Hier wollte einfach nur Kohle gemacht werden, schade drum.
Die Farbe des Horizonts: Shailene Woodley und Sam Claflin suchen das Abenteuer auf hoher See, scheitern aber brutal. Das ist nett bebildert aber auch teilweise ziemlich zäh. Außerdem nerven die ständigen Rückblenden. Dann kommt gegen Ende des Films noch ein Storytwist, der das Ganze zum großen Ärgernis macht. Wer ihn nicht gesehen hat, hat nix verpasst.
First Blood: Zurecht ein absoluter Klassiker. Vietnamveteran gerät in die Mühlen der Justiz und schlägt mit seinen Guerillafähigkeiten in den Wäldern zurück. Packend und sehr kurzweilig inszeniert fiebert man mit dem Protagonisten mit, der gegen Ende richtig Amok läuft und eine halbe Stadt zu Kleinholz verarbeitet. Intelligent werden Rambos Vergangenheit und Beweggründe aufgearbeitet, die Folgefilme hingegen setzen leider nur auf vordergründige Action. Der erste Teil hat richtig Klasse.
The Nun: In einem rumänischen Kloster treibt eine dämonische Nonne ihr Unwesen. Die Location wird recht geschickt zum Spannungsaufbau genutzt, auch düstere Choräle tun ihr Übriges. Leider ist das alles recht platt und ohne Tiefgang runtergekurbelt, hier sollte wohl mit einem weiteren Conjuring-SpinOff noch etwas Kasse gemacht werden. Hat gut geklappt.
First Man: Ryan Gosling als innerlich zerrissener Neil Armstrong, vom Tod seiner jungen Tochter gezeichnet. Die Anfangssequenz an Bord einer X-15 bläst einen schon vom Sessel. Nach vielen schmerzlichen Verlusten und einem schwierigen Verhältnis zu seiner Frau kommt es dann zur Mondlandung, die absolut fesselnd und packend inszeniert wurde. Ein oft nicht einfach anzuschauender Film, leider auch ab und zu mit Nerv-Wackelkamera, aber unterm Strich super inszeniert und sehr bewegend. Claire Foy hat auf jeden Fall 'ne OSCAR-Nominierung verdient. TOP!!!
Innerspace: Nach Jahrzehnten jetzt wiedergesehen. Ausstattung und Tricks sind top und Meg Ryan sah vor ihren "Schönheits-OPs" einfach nur zum Niederknien süß aus, aber mein Gott ist der Film teilweise albern, vor allem bei dieser Gesichts"mutation" von Martin Short, der eigentlich den ganzen Film über nur nervt. Irgendwie hatte ich den Film in besserer Erinnerung, manchmal wird das Wiedersehen auch zur Enttäuschung.
The final Countdown: Flugzeugträger gerät in einen Zeitsturm und kann auf einmal den Angriff auf Pearl Harbor verhindern. Diese eigentlich dämliche Grundidee ist recht spannend umgesetzt worden und ergibt einen überraschend kurzweiligen Film, der leider wie Dauerwerbung oder Leistungsschau der NAVY aussieht. Damals im Kino war ich jedenfalls schwer beeindruckt, heute nicht mehr.

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28.12.2018 22:53 Spunkmeyer ist offline E-Mail an Spunkmeyer senden Beiträge von Spunkmeyer suchen Nehmen Sie Spunkmeyer in Ihre Freundesliste auf
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The Girl on the Train

Etwas sperrig erzählter, aber nicht uninteressanter Thriller um mehrere Frauen und einen Mord. Im Laufe des Filmes kommt es zu einigen Wendungen und das Finale ist fies. Die häufigen Wechsel zwischen Figurenperspektiven und Zeitebenen sollte man aber abkönnen.

Bad Boys 2

Damals im Kino gesehen und ziemlich abgefeiert, ist der Actionreißer mit ein wenig Distanz und Reife in der Betrachtung eigentlich ziemlich ärgerlich. Hier werden derart viele Klischees über Russen, Kubaner, Haitianer etc. verbreitet, dass es schon fast weh tut. Dazu kommt einer für das Mainstream-Kino ungewohnte Menschenverachtung in manchen Szenen. Die Action-Szenen rocken trotz CGI auch heute noch gewaltig, Teil 1 ist mit seinen Sprüchen aber deutlich besser. Wahrscheinlich 2020 soll nach 17 Jahren ein dritter Teil folgen...

Das Kindermädchen

William Friedkin, Schöpfer von "Der Exorzist" und einigen anderen Klassikern, inszenierte diesen Horrorschocker auf kleiner Flamme. Das Ergebnis ist nicht schlecht, reißt aber auch keine Bäume aus (hö-hö-hö). Ein netter, recht atmosphärischer Reißer mit ein paar Splatter-Szenen. Kann man sich mal anschauen.

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Ein ganzes halbes Jahr: Wirkt wie ne etwas ernstere Version von "Ziemlich beste Freunde" (der mir auch schon so gar nicht gefallen hat). Ein Film, eiskalt und berechnend inszeniert, der nur auf die Geldbörsen des potentiellen (meist weiblichen) Publikums abzielt, genau wie "50 Shades of Grey". Das Ganze ist so montiert, daß es auf ein maximal mögliches Tränenfinale hinausläuft. Hat bei mir nicht geklappt, ich weine nur, wenn die Männer bei "Flight of the Phoenix" versuchen, den Motor in Gang zu bekommen.
Ruins: Trupp maximal hohler Touristen will in Mexiko ne einsame Maja-Pyramide besteigen. Dann wirds blutig. Sicher hat dieser Streifen ein paar wenige, spannende Sequenzen. Die Handlungen aller Beteiligten sind aber so dämlich, daß man das Etwas an Spannung vor lauter Kopfschütteln kaum merkt. Und das ständige Frauengekreische löst bei mir nur Kopfschmerzen aus. Mumpitz.
Timm Thaler: Die Neuverfilmung des Tommy-Ohrner-Straßenfegers ist aufwändig gemacht aber ohne Herz inszeniert. Teilweise zum Fremdschämen (Axel Prahl vor allem, den mag ich sowieso gar nicht) freut man sich richtig, wenn man nach 90 Minuten erlöst wird. Justus von Dohnányi ist eigentlich ne gute Besetzung als Lefuet, aber auch er ist meilenweit von seiner genialen "Experiment"-Performance entfernt. Ein Remake, überflüssig wie Fußpilz.
Origin: Diese 10-teilige YouTube-Serie ist ne Mischung aus "Passengers" und "The Thing". Aber besser gut geklaut als schlecht neu ausgedacht. Bockspannend, sehr gut inszeniert (Paul WS Anderson) und technisch brilliant hat mich diese Serie komplett gefesselt. Dazu werden in Rückblenden die Protagonisten toll hinterleuchtet. Ein echter Geheimtip.

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13.01.2019 16:55 Spunkmeyer ist offline E-Mail an Spunkmeyer senden Beiträge von Spunkmeyer suchen Nehmen Sie Spunkmeyer in Ihre Freundesliste auf
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