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Zum Ende der Seite springen Book of Eli
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horn
B-Movie Regisseur


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Dabei seit: 01.11.2003
Beiträge: 103

Book of Eli Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Da es noch keinen Thread dazu gibt:

"Book of Eli"

Worum geht's? Irgendwann in der Zukunft wandert der eher wortkarge Eli durch ein verwüstetes Amerika, das - soweit erfahren wir es - nach einem Krieg in Schutt und Asche liegt. Wasser ist Mangelware, zivilisiertes Verhalten ebenfalls. Nahrung ist immerhin so knapp, dass ein Teil der Überlebenden zu Kannibalen geworden ist.

Nicht so Eli. Der Mann ist einer der Wenigen, die schon vor dem Krieg geboren wurden, und er hat eine Mission: Seit 30 [sic] Jahren wandert er schon herum, auf der Suche nach dem Platz, an den ihn ein Buch führen soll, dass er mit sich herumträgt. Ansonsten erfahren wir nicht viel über ihn.

Eli gelangt in ein kleines Städtchen, dessen Herrscher der bösartige Carnegie (Gary Oldman) ist. Dieser ist - entgegen seiner Zeit - ein besessener Leser und auf der Suche nach einem ganz speziellen Buch. Wir ahnen es natürlich: Es genau das Buch, das Eli in seinem Rucksack mit sich führt und in dem er jeden Tag liest.

Um es kurz zu machen:
Carnegie will das Buch, Eli gibt es nicht her. Es knallt natürlich und eine schöne Frau spielt auch noch eine Rolle. Über das Ende des Films wird hie sowieso nichts gesagt.

Was bleibt?
Insgesamt ein zwiespältiger Eindruck. Stylish ist das Ganze ja, und Washington hat einfach dieses Quantum Coolness, das ihn bei aller Klischehaftigkeit der Rolle nicht ins Lächerliche abdriften lässt. Dito Herr Oldman, der mal wieder eine wirklich solide Performance hinlegt, auch wenn er dabei immer leicht an "Leon"-Zeiten erinnert.

Die Schwächen des Films liegen zum einen in der Inszenierung. Es vergehen fast zehn Minuten, ehe das erste Wort gesprochen wird, und so eindrucksvoll diese Bilder und der damit verbundende Aufbau der Figur des Eli auch teilweise sind, die Sache zieht sich etwas, so dass man als DVD-Zuschauer geneigt ist, die Fast-Forward-Taste zu drücken.

Größtes Manko aber sind wohl einige inhaltliche Mängel:
Spoiler


Alles in allem ein annehmbarer Film, bei dem man aber über betimmte Schwächen hinwegsehen muss, um ihn unterhaltsam zu finden. Und wieso ein Film, der hauptsächlich in der Wüste spielt und keine großartigen Tricks benötigt (außer am Ende ein bisschen CGI-Matte) 80 Mio. Dollar kostet, verstehe ich nicht so recht.

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"Was glauben sie, wer sie sind?" - "In Indien glauben wir nicht, wer wir sind - wir wissen, wer wir sind!"

"Bunt ist das Dasein und granatenstark! Und volle Kanne, Hoschi!"
08.11.2010 09:36 horn ist offline E-Mail an horn senden Beiträge von horn suchen Nehmen Sie horn in Ihre Freundesliste auf
saengerin
Kinogänger


Dabei seit: 13.12.2010
Beiträge: 68
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Es ist sehr gutes Buch.
Vielen Dank für Ihre Empfehlung.

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27.12.2010 08:15 saengerin ist offline E-Mail an saengerin senden Homepage von saengerin Beiträge von saengerin suchen Nehmen Sie saengerin in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von saengerin: NEE YIM-Name von saengerin: NEE MSN Passport-Profil von saengerin anzeigen
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Visuell ungemein fesselnde Endzeitvision mit religiösem Überbau. Denzel Washington gibt den kampferprobten Streuner routiniert, Mila Kunis ist süß und Gary Oldman schön böse. Das Ende hätte ruhig ein wenig origineller ausfallen dürfen, auch wenn der Twist am Ende ein erneutes Ansehen lohnenswert macht.

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19.04.2014 17:50 Profisucher ist offline E-Mail an Profisucher senden Beiträge von Profisucher suchen Nehmen Sie Profisucher in Ihre Freundesliste auf
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