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Zum Ende der Seite springen Alterseinstufungen
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Michail Michail ist männlich
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Dabei seit: 16.08.2004
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Herkunft: Much

Alterseinstufungen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Europa

Deutschland

ohne Altersbeschränkung
ab 6 Jahren
ab 12 Jahren
ab 16 Jahren
keine Jugendfreigabe
SPIO/JK

Österreich

Siehe Deutschland

Schweiz

Jeder Kanton hat in der Schweiz eine eigene Einstufung.
Wenn ich die komplett habe wird sie hier nachgeliefert.

Belgien

KT/EA - Kinderen Toegelaten/Enfants Admis (für Jugendliche unter 16 geeignet) – Freigabe ohne Altersbeschränkung
KNT/ENA - Kinderen Niet Toegelaten/Enfants Non Admis (ab 16 ) – keine Freigabe unter 16 Jahren

Niederlande

AL (ohne Altersbeschränkung)
6
9
12
16

Frankreich

U (ohne Altersbeschränkung)
12
16
X (Pornografie)

Tschechische Republik

U – ohne Altersbeschränkung
12 – ab 12
15 – ab 15
18 – ab 18

Dänemark

A – ohne Altersbeschränkung
7 - ab 7
11 – ab 11
15 – ab 15

Finnland
S – o.A.
K-7 – ab 7
K-11 – ab 11
K-12 – ab 12
K-15 – ab 15
K-18 – ab 18
KK – Verboten

Griechenland

K – o.A.
K-13 – ab 13
K-17 – ab 17

Ungarn

12
16
18

Island

Alt:
L - o.A.
LH - Not suitable for very young viewers (Nur Video)
10 - ab 10 (Nur Kino)
12 – ab 12
14 – ab 14 (Nur Kino)
16 – ab 16
AB: Verboten (1932 - 1997)

Neu (ab 1.Juli 2006)

L - o.A.
7 – ab 7
12 – ab 12
16 – ab 16
18 – ab 18



Irland

G - 'General' o.A.
PG - 'Parental Guidance' – unter 12 Jahren nur in Begleitung der
Eltern/Erziehungsberechtigten

12A - 'Parent supervision required for children under 12' – Eine Person über 18 Jahren muss Kinder unter 12 Jahren begleiten (Nur Kino)

15A - 'Parent supervision required for children under 15' – Jugendliche unter 15 müssen von einem Erwachsenen begleitet warden.

16 – ab 16

18 – ab 18

Großbritannien:

U=Universal (sehr junge Kinder)
Uc (Vorschulkinder)
PG=Parental Guidance (ab 8 Jahren bzw. mit Elternaufsicht)
12a/12
15
18
R18=Restricted 18 (Filme die nur in Sexshops zum Verkaufe/Verleih etc. angeboten werden dürfen)



Italien

T – o.A.
VM14 – ab 12
VM18 – ab 18

Malta

U – o.A.
PG (Parental Guidance) – Begleitung der Eltern wird empfohlen
12 – ab 12
16 – ab 16
18 – ab 18

Norwegen

Alle – o.A.
7 – ab 7
11 – ab 11
15 – ab 15
18 – ab 18

Portugal

M/4 – ab 4
M/6 - ab 6
M/12 – ab 12
M/16 – ab 16
M/18 – ab 18

M/18-P – Pornographie
M/4-Q, M/6-Q, M/12-Q, M/16-Q, M/18-Q – wegen bestimmter Inhalte wird das Alter vorrausgesetzt (Artistik, Thematisch, Erziehungstechnisch oder Technisch)

Schweden

Btl – o.A.
7 – ab 7
11 – ab 11
15 – ab 15
Prohibited – Indiziert (kann aber verkauft, nachts im TV gezeigt und im Kino gespielt werden)

Israel

8
14
16
18
X - Pornographie

Amerika

USA



o.A. Begleitung von Erwachsenen empfohlen



o.A. Begleitung von Erwachsenen empfohlen da Szenen enthalten die für Kinder unter 13 nichzt geeignet sein könnten



ab 13, Begleitung von Erwachsenen bei unter 13jährigen dringend empfohlen



ab 17, bei jüngeren Zuschauern ist eine Begleitung von Eltern erforderlich



ab 17

Argentinien

Suitable for children – o.A.
ATP – o.A., ATP steht für "A Todas Personas," was ‘für alle’ bedeutet
13 – ab 13
16 – ab 16
18 – ab 18
X – ab 18/Pornographie

Brasilien

Especialmente Recomendado (Spezieller Inhalt) – o.A. zu vergleichen mit den Schulfilmen in Deutschland
L Livre – o.A.
10 10 anos – ab 10
12 12 anos – ab 12
14 14 anos – ab 14
16 16 anos – ab 16
18 18 anos – ab

Kanada ohne Quebec

G - General – o.A.
PG - Parental Guidance o.A. mit Erwachsenen
14A – ab 14.
18A – ab 18 jedoch dürfen bei Begleitung auch jüngeres Publikum den Film sehen
R - Restricted – ab 18
A – Adult - ab 18/Pornographie



Quebec

G. (Visa général) – o.A.
13+. (13 ans+) – ab 13
16+. (16 ans+) – ab 16
18+. (18 ans+) – ab 18



Chile

TE – o.A.
14
18

18/S – ab 18/Pornographie
18/V – ab 18 mit extremer Gewalt als Inhalt

Kolumbien

T – o.A. Das T steht für "Todos," bedeutet "alle"
7
12.
14
18
X – Pornographie

Mexico

AA – unter 7 (ohne Gewalt etc.)
A – unter 12
B – ab 12 Begleitung wird empfohlen
B-15 – ab 15
C – ab 18
D Pornographie / extreme Gewalt

Asien und Australien

Australien

E – keine Einstufung
G – o.A.
G – Begleitung Erwachsener empfohlen
M – für Erwachsene
MA15+ - ab 15 oder mit Begleitung
R18+ - ab 18
18+ - ab 18/Pornographie
RC – Verboten



China

China hat keine direkte Einstufung, da hier alle Filme durch den Staat kontrolliert werden.

Hong Kong

I – o.A.
IIA – nicht für Kinder geeignet
IIB – nicht für Jgendliche geeignet
III - nur für Erwachsene

Indien

U - o.A.
U/A - ab 12
A – ab 18

Indonesien

SU - 'Semua Umur' – o.A.
A - 'Anak-anak' – für Kinder
BO - 'Bimbingan Orangtua' – mit begleitung Erwachsener
R - 'Remaja' – für Jugendliche
D – 'Dewasa' für Erwachsene

[ Japan

G – o.A.
PG-12 - ab 12
R-15 – ab 15
R-18 – ab 18

Malaysia

U (Umum) – o.A.
18SG – ab 18 ohne Horror
18SX – ab 18 ohne extreme Sex szenen / Drogengebrauch
18PA – ab 18 mit Religiösen/Politischen/Rassen/Erwachsenen Themen
18PL – ab 18 mit min 2 der oben genannten Einstufungen

Neu Seeland

G – o.A.
PG – o.A. begleitung Erwachsener wird empfohlern
M – ab 16 / Eltern können jedoch entscheiden ob der Film auch jüngerem Publikum gezeigt warden kann
R13 – ab 13
R15 – ab 15
R16 – ab 16
R18 – ab 18
R – Indiziert / Kennzeichnungspflicht

Philippinen

G(P) – o.A.
PG-13 – für Kinder unter 13 nur mit Begleitung
R-13 – ab 13
R-18 – ab 18
X – Indiziert

Singapur

Alt:
G General – o.A.
PG – o.A. Begleitung Erwachsener erforderlich
NC-16 – ab 16
R(A) – ab 21

Neu (seit 29. März 2004)

G - o.A.
PG - o.A. mit Begleigtung
NC-16 - ab 16
M18 - ab 18
R21 - 21 (jeder Film mit 21er Rating wird in Singapur nicht auf DVD verkauft)

Seit 19. August 2006:

R18 ab 18 (wurde aber bisher nur für Crazy Horse und Cabaret verwendet)

Südkorea

All - o.A.
12
15
18
Limited - ab 19, diese Einstufung lässt nur das Zeigen in Kinos zu. Der Verkauf und die Werbung für Filme mit dieser Einstufung ist verboten. (Seit 2002 in Kraft)

Taiwan

G - o.A.
P - ab 6, Kinder unter 12 sollten in Begleitung eines Erwachsenen sein
PG - ab 12, Kinder unter 18 sollten in Begleitung eines Erwachsenen sein
R - ab 18

An advertisement of a film uses a single Chinese character surrounded by a square to show what category it is. English abbreviations used here are for information only as they are not used in Taiwan

Afrika

Südafrika

Family - o.A.
PG - ab 12, Kinder unter 12 müssen von einem Erwachsenen begleitet werden
10 - ab 10 (wird allerdings nicht oft verwendet)
13 - ab 13
16 - ab 16
18 - ab 18
R18 - ab 18/Pornographie (Filme mit diesem Rating sind nur in einschlägigen Shops käuflich zu erwerben)

Zusätze zu den Einstufungen:
V - Gewalt
N - Nacktheit
S - Sex
L - Sprache

Bei Fehlern / erweiterungen bitte PN!

__________________

DVDprofiler

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Willow: 29.02.2008 21:52.

10.01.2007 13:51 Michail ist offline E-Mail an Michail senden Homepage von Michail Beiträge von Michail suchen Nehmen Sie Michail in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Michail in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Michail anzeigen
enemy enemy ist männlich
Profi-Chiller


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Beiträge: 2.089
Herkunft: South Park, CO

KJ? JK? Ein kleiner Führer durch die Erwachsenenfreigaben Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Als erwachsener DVD-Fan hat man es nicht leicht. Sind die Freigaben für die jüngeren Zuschauer recht eindeutig, muss man sich bei Filmen "ab 18" mit mehreren verschiedenen Kennzeichnungen rumschlagen, die zwar alle das selbe bedeuten (nämlich, dass der Film in den Händen Jugendlicher nichts verloren hat), bei denen es jedoch vor allem rechtliche Unterschiede gibt.

Die FSK
Die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft GmbH (FSK) ist eine Tochtergesellschaft der Spitzenorganisation der Filmwirtschaft e.V. (SPIO). Sie ist in Deutschland für die Prüfung aller Kinofilme und der meisten Bildträgermedien (DVD, Blu Ray, HD-DVD, ehemals VHS und LD) verantwortlich. Früher konnten Filme mit einer Freigabe "ab 18" (Nicht freigegeben unter 18 Jahren) nachträglich indiziert werden, wenn eine Jugendgefährdung attestiert wurde. Seit aber am 01. April 2003 das Gesetz zum Schutz der Jugend in der Öffentlichkeit (JÖSchG) vom Jugendschutzgesetz (JuSchG) abgelöst wurde, heißt die höchste Freigabe der FSK keine Jugendfreigabe (kJ) und FSK-geprüfte Filme können nicht mehr indiziert werden.

Die JK
Doch nur, weil ein Film "keine Jugendfreigabe" bekommt und somit "ab 18" ist, muss er noch lange nicht ungeschnitten sein. Denn die FSK erteilt nur eine Freigabe, wenn keine Jugendgefährdung vorliegt. Wenn die FSK aufgrund einer potentiellen Jugendgefährdung einem Film die Freigabe verweigert, bleibt dem Verleih noch die Möglichkeit, den Titel einer Juristenkommission (JK) der SPIO vorzulegen und sich ein privatrechtliches Gutachten ausstellen zu lassen. Die JK untersucht den Film drauf, ob strafrechtliche Bedenklichkeit vorliegt oder sogar gegen das Jugendschutzgesetz verstoßen wird.

Wenn nichts dergleichen zutrifft, bekommt der Film die JK-Freigabe. Es gibt allerdings seit einigen Monaten zwei unterschiedliche JK-Freigaben, die sich für den Laien auf den ersten Blick nicht unbedingt unterscheiden. Einmal JK geprüft - keine schwere Jugendgefährdung, eine sogenannte "leicht JK" für leichte Jugendgefährdung und JK geprüft - strafrechtlich unbedenklich, eine sogenannte "schwere JK" für schwere Jugendgefährdung. Im Grunde genommen sind solch geprüfte Filme auch "ab 18", allerdings können Filme mit JK-Gutachten indiziert werden und unterstehen dann den Werbebeschränkungen (s.u.).

Cut oder Uncut
Doch auch eine JK-Freigabe ist keine Garantie für die Vollständigkeit des Filmes. Auch die JK kann die Kennzeichnung verweigern. Ein gutes Beispiel ist hier der französische Genrefilm "High Tension", der in Deutschland in einer gekürzten JK-geprüften und einer noch stärker gekürzten FSK-geprüften Fassung erschienen ist. Auch "Hostel 2" ereilte dieses Schicksal. Allerdings liegen die Schnitte nicht immer an den Prüfstellen. Da eine FSK-Prüfung Geld kostet und jede erneute Prüfung wieder Kosten verursacht, schneiden manche Verleiher Filme auch im Voraus, um sich Kosten zu ersparen. Wenn man also Wert auf ungekürzte Fassungen legt, sollte man sich vorher gut informieren. Das Internet bietet genügend Portale dazu.

Unterschiedliche Behandlung und Werbebeschränkungen
Was ist denn nun genau der Unterschied zwischen kJ und nicht indizierter JK? Nun, vor allem die Resonanz. Einige große Händler nehmen JK-Titel nicht in ihr Sortiment auf. Auch in Videotheken gibt es Unterschiede. FSK-geprüfte Filme dürfen generell im Familienbereich angeboten werden, ebenso wie Filme mit "leichter JK". Titel mit "schwerer JK" müssen dagegen im 18er-Bereich ausgestellt werden. Im Falle einer Indizierung ist die Schwere der JK irrelevant. Indizierte Filme dürfen ausschließlich im 18er-Bereich stehen. Außerdem unterstehen indizierte Titel gewissen Werbebeschränkungen. So dürfen solche Filme nur in Einrichtungen angeboten werden, in denen Jugendliche unter 18 Jahren keinen Zutritt haben. Auch dürfen Filme dieser Art nicht öffentlich beworben werden.

Der Index selbst ist eine Sache, die ich noch kurz ansprechen möchte, allerdings will ich mich hier nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, da ich mich mit dem Thema noch nicht vollkommen beschäftigt habe.
Wird ein Titel indiziert, landet er auf dem Index. Dieser besteht aus zwei Listen - Liste A und Liste B. Beide bedeuten grundlegend das selbe: der Film ist indiziert und darf weder öffentlich ausgestellt noch öffentlich beworben werden. Allerdings ist Liste B eine Spur verschäfter, denn eine Indizierung auf dieser Liste stellt ein mögliches Indiz für eine spätere Beschlagnahme durch Gerichtsbeschluss dar; der Film verstößt somit gegen §131 StGB und unterliegt dem Verbreitungsverbot (nicht Besitzverbot). Die Unrated-Fassung von "Saw III" ist auf dieser Liste indiziert und wurde deshalb von Kinowelt nicht in Deutschland, sondern über Österreich veröffentlicht. Die Kinofassung ist auch indiziert, jedoch auf Liste A.
Allerdings werden Filme nicht einfach aus dem Blauen heraus indiziert oder gar beschlagnahmt. Hierfür muss ein Antrag gestellt werden, dem ein langer Behördengang folgt, bevor es durch einen Gerichtsbeschluss dazu kommt. Die beiden bekanntesten Gerichte sind hier das AG Tiergarten sowie das AG München.

Freigaben im Kino
Kino- und DVD-Veröffentlichungen werden gerade bei Freigaben "ab 18" unterschiedlich behandelt. Im Kino bekommen nämlich auch Filme, denen eine leichte Jugendgefährdung attestiert wurde, noch die kJ. Möglich wird dies durch die Neuregelung aus dem Jahre 2003, die aufgrund der leichteren Durchsetzbarkeit von Jugendschutzbestimmungen im Kino dort einen weniger strengen Prüfungsmaßstab vorsieht. Auf DVD ist es aber nicht möglich, dass Filme mit Jugendgefährdung eine FSK-Freigabe erzielen. So kann es vorkommen, dass Filme, die im Kino noch mit FSK kJ liefen, auf DVD plötzlich eine leichte JK haben (siehe "Planet Terror", "Saw III").
Wenn allerdings eine schwere Jugendgefährdung vorliegen sollte, bleibt dem Verleih meist nur der Griff zur Schere, denn solchen Filmen verweigert die FSK die Freigabe. Und eine JK-Freigabe für's Kino zu bekommen ist auch unmöglich, da die JK im Kino nicht tätig wird. Und da ungeprüfte Filme nicht im Kino laufen dürfen (Festivals ausgenommen), muss eine FSK-Freigabe her. Das Debakel um "John Rambo" verdeutlicht diese Regelungen sehr gut. Die FSK hat dem Film mehrfach die Freigabe verweigert. Um doch noch eine Kinoauswertung zu erzielen, blieb dem Verleih nichts anderes übrig, als zu schneiden. Letztendlich gab die FSK der geschnittenen Fassung die kJ. Falls es die ungeschnittene Fassung auf DVD schafft, ist eine schwere JK fast schon sicher. "Hostel 2" war auch ein Kandidat, den die FSK für's Kino nicht ungekürzt freigab.

Ungeprüft?
Was ist eigentlich "ungeprüft"? Nun, wie das Wort schon erahnen lässt, handelt es sich hier um einen Film, der weder von der FSK noch von der JK geprüft wurde. Denn wie es das F in FSK schon sagt: eine Prüfung ist freiwillig. Ungeprüfte Filme sind nicht automatisch indiziert, allerdings werden sie im Großen und Ganzen wie indizierte Titel gehandhabt. Sie dürfen nicht im Kino laufen und nicht öffentlich ausgestellt oder beworben werden. Dass heißt, würde man "Ratatouille" nicht prüfen lassen, würde er wie ein Index-Titel behandelt werden. Ungeprüfte DVDs haben meißt ein schwarzes Viereck mit dem Text "Keine Vermietung/Verkauf an Kinder und Jugendliche" auf der Hülle, ohne einen Verweis auf FSK oder JK. Beispiele für ungeprüfte DVDs sind die Unrated-Fassung von "Scream" oder die ungekürzte Fassung von "Rambo 3".

Ich hoffe, dass hiermit viele Fragen geklärt werden. Bei weiteren Fragen kann man sich gern an mich wenden und ich werde schauen, dass ich diese beantworten kann. Sollte jemand inhaltliche Fehler entdecken, kann er mich gern darauf hinweisen. Ich bin kein Fachmann in dem Gebiet und so kann sich dort der eine oder andere Fehler eingeschlichen haben.

++++++++++++++++++

Die Neuregelung des Jugendschutzgesetzes steht ins Haus und im Zuge dessen werden auch die FSK-Labels überarbeitet. In Zukunft sehen die FSK-Kennzeichnungen so aus:



Diese Logos werden auf der Vorderseite des Covers unten links in einer Größe von 12 cm² sowie auf dem Medium selbst in einer Größe von 2,5 cm² erscheinen. Dabei ist die Grundfläche transparent, der Kreis jedoch nicht.

Für Lagerware gibt es eine Übergangszeit bis zum 1. April 2010. Ab dann müssen alle Medien diese Kennzeichnung aufweisen.

Filme, welche von der FSK mit "keine Jugendfreigabe" geprüft worden sind, tragen jetzt das "FSK ab 18"-Zeichen, können aber nach wie vor nicht indiziert werden. Alle Filme, welche vor dem neuen Jugendschutzgesetz vom April 2003 geprüft wurden und noch das alte "Nicht freigegeben unter 18 Jahren" Logo tragen, dürften nicht mit dem neuen Aufdruck versehen werden.

An den Logos der "SPIO/JK"-geprüften Medien ändert sich nichts.

Außerdem wird in Zukunft vor dem Hauptfilm ein nicht überspringbarer FSK-Hinweis laufen. Dieser beinhaltet folgenden Text:

Zitat:
"Die FSK-Kennzeichnungen erfolgen auf der Grundlage von §§ 12, 14 Jugendschutzgesetz. Sie sind gesetzlich verbindliche Kennzeichen, die von der FSK im Auftrag der Obersten Landesjugendbehörden vorgenommen werden. Die FSK-Kennzeichnungen sind keine pädagogischen Empfehlungen, sondern sollen sicherstellen, dass das körperliche, geistige oder seelische Wohl von Kindern und Jugendlichen einer bestimmten Altersgruppe nicht beeinträchtigt wird. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.fsk.de."


So sehen unsere DVDs dann in Zukunft aus (Vorabbeispiel):



Quelle: SB.com (mit freundlicher Genehmigung)

__________________

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Dieser Beitrag wurde 4 mal editiert, zum letzten Mal von Willow: 02.12.2008 19:33.

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