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Willow Willow ist weiblich
has boobs, reads comics


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Dabei seit: 05.02.2003
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Drool Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen



Story:
Tabby hat einen Freund, der immer nur an Sex denkt. Eine Mutter, die in ihrer Traumwelt lebt. Einen Vater, der seine schlechte Laune an der Familie ausläßt, weil keiner sich einen Dreck um seine Arbeit kümmert. Und einen Bruder, der gern den Papa mit Sport beeindrucken würde, aber doch gut in der Schule und eber weibisch ist. Das ganz normale Leben stinkt also gewaltig. Das zieht nebenan eine Kosmetikvertreterin ein und bald ist nichts mehr, wie es war.

Regie: Nancy Kissam
Drehbuch: Nancy Kissam
Cast:
Laura Harring - Anora
Jill Marie Jones - Imogene Cochran
Ashley Duggan Smith - Tabby
Oded Fehr - Cheb
Christopher Newhouse - Little Pete
USA, 2009, 84min

Die Zutaten nochmal in Kurzfassung:
- dysfunktionale Familie
- Störung von Außen
- eine Feuerwaffe
- ROAD TRIP!

Ein kleiner Independent Film, der zwar nicht ganz rund läuft, insgesamt dank der merkwürdigen Figuren bzw eher den merkwürdigen Zusammenfällen von Ereignissen, durchaus gut unterhalten kann. Ein Pluspunkt ist hier wohl auch die Kürze, denn der Spaß ist schnell rum, da kommt keine Länge rein.
So ein Film kommt natürlich nicht ohne Erzählerin aus und das ist in diesem Fall eben Tabby. Es ist aber strenggenommen nicht ihre Geschichte, sondern vor allem die ihrer Mutter. Anora lebt gern in einer Fantasiewelt, wo Fantasiemann (der auch aussieht wie ihr richtiger Mann) ihr jeden Wunsch von den Augen abliest. Die gute Frau weiß irgendwie nicht viel von der Welt, aber das wird sich ändern. Der Film fängt an wie so eine Story über das harte Erwachsen werden, aber zum einen zeigt die leichte Musik deutlich, dass es um einen pointierten Blickwinkel geht. Und zum anderen heitern Tabbys Skizzen die Szenerie ein wenig auf. Das Drama, das den wenig sorgenden Familienvater dahin rafft, wird auf eine sehr böse Weise eher für Humor gebraucht. Und wie krank die Familie ist, merkt man spätestens, wenn sie zu "Gully" beten - einem... naja, schön angerichteten Reifenhaufen...

Im Grunde fängt es recht konventionell an, aber der Film wird einfach immer bunter, schriller und abgedrehter. Da werden Stereotype und Klischees ausgekramt und jeder entpuppt sich doch als anderer Mensch als man sich das zuerst dachte. Und mehr gibt es nicht zu sagen.
Spoiler

Irgendwie hat der Film ein gewisses Flair von Trash... nein, wenn dann Edeltrash, aber der passende Ausdruck wäre einfach campy. Ich glaube, John Waters könnte diesen Film mögen. großes Grinsen

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Crazy in Alabama
Sterben für Anfänger
Sunshine Cleaning
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