DieSeher.de Forum
Registrierung Kalender Mitgliederliste Teammitglieder Suche Häufig gestellte Fragen Zur Startseite
DieSeher.de Forum » Suche » Suchergebnis » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
Zeige Beiträge 1 bis 20 von 556 Treffern Seiten (28): [1] 2 3 4 5 nächste » ... letzte »
Autor Beitrag
Thema: Der zuletzt gesehene Film
Spunkmeyer

Antworten: 2.837
Hits: 750.500
16.11.2022 22:24 Forum: Laberecke


Ant-Man 3D: Superdieb kann sich mit Superanzug auf Ameisengröße verkleinern, um einen anderen Superanzug zu stehlen. Klingt spektakulär und ist es auch. Mit offenem Mund folgt man den Abenteuern von Scott Lang und fragt sich, welchem Hirn diese bizarren Idden entsprungen sein können. Top Unterhaltung mit Referenz-3D, Oberhammer die Sequenzen in der Quantenwelt. Natürlich beide Daumen hoch.
Superfilmwochenende bei meinem Freund Jacen in Bremen/Oyten. 9 (!) Filme in 2 Tagen:
Ich seh ich seh: Zwillingsbrüder zweifeln an der Identität ihrer frisch von einer Schönheits(?)OP wiedergekehrten Mutter. Stark gespieltes und fotografiertes Familiendrama, das sich zum Psychothriller mausert und in ungeahnter Brutalität gipfelt. Keineswegs leichte Kost und mit österreichischem Akzent nicht immer leicht zugänglich, trotzdem absolut sehenswert.
Nope: Geschwisterpaar will einer mysteriösen UFO-Sichtung auf den Grund gehen. Jordan Peeles neueste Arbeit hat Elemente von Western, Horror und SciFi kombiniert. Das Ergebnis sieht schick aus, hat mich aber nicht im Mindesten abgeholt und ist für mich mit Abstand Peeles bisher schwächster Film. Und Daniel Kaluuya kommt mit seinem Schlafwagenblick dermaßen teilnahmslos daher, wenn man keinen Bock auf einen Film hat, soll man halt auch nicht mitspielen. Für mich ne echte Gurke.
Top Gun Maverick 4K: Nach IMAX und normaler Leinwand nun auf Beamer als 4K im Original. Eigentlich ist ja über dieses Meisterwerk alles gesagt. Bei optimalen Voraussetzungen ein Rausch in Bild und Ton. Hier in Atmos und 4K gesehen, besser kann Heimkino kaum sein.
Gravity 3D: Gleich noch so ein Oberkracher. Dieses Meisterwerk von Alfonso Cuaron entfaltet in 3D erst seine komplette Wirkung. Packender kann Kino kaum sein, damals im Kino war ich schon 2x komplett geflasht. Der Weltraum war noch nie so nah. Grandios.
Ant-Man and the Wasp 3D: Die Protagonisten aus Teil 1 wollen Wasps Mutter aus der Quantenebene retten. Ein geheimnisvoller Widersacher erschwert die Suche. Und wieder gibt es eine Steigerung, wo kaum eine Steigerung denkbar war. Noch spektakulärer, noch schneller, noch kleiner, noch größer. Ein großer Spaß, extrem kurzweilig und höchst unterhaltsam. Sehr auffällig ist allerdings, daß verkleinerte Objekte auch massiv an Gewicht verlieren. Rückten beim Verkleinern nicht eigentlich nur die Atome enger zusammen? Egal.
Der Rosenkrieg: Die Traumehe von Michael Douglas und Kathleen Turner zerbricht. Aber die Trennung geht absolut nicht reibungslos über die Bühne. Danny DeVito treibt diese Scheidungskomödie (Tragödie?) komplett auf die Spitze. Am Ende bleibt kaum ein Stein auf dem Anderen. Ein mahnendes Beispiel, wie man es nicht machen sollte. Das Lachen blieb einem oft im Halse stecken. Und Hundebesitzer werden an Leber ihre Freude verloren haben.
Last Night in Soho: Junge Modedesignstudentin verliert sich in Visionen der Swinging Sixties. Edgar Wright treibt es mit Visuellen Spielereien mal wieder auf die Spitze. Man taucht ein in eine virtuos inszenierte Traumwelt. Das ist ohne Frage toll gemacht, ich fand diesen düsteren, teilweise morbiden Film am Ende recht anstrengend. Das ganze Neongeflackere war nicht so meins und am Ende hat sich doch Vieles auch wiederholt.
Das schwarze Loch: Dank Disney+ in HD, dieser SF-Klassiker hat es mir komplett angetan. Düsteres Setdesign, geniale Roboter, super Soundtrack und der ultimative Mad Scientist Maximilian Schell. Dazu noch diese feine Vektorintro en top. Schade, daß das potenziell noch düstere Remake aus der Feder von Jon Spaihts wohl endgültig gestorben ist.
Titanic 3D: Dank Open Matte nun mit mehr Bild als je zuvor. Camerons Meisterwerk bedarf keiner weiteren Erklärung. Eine technisch perfekte Mischung aus Romanze und Katastrophenfilm. Ein Triumph, zurecht vielfach OSCAR-gekrönt. Unglaublich, wie gut dieser Film nach 25 (!) Jahren noch aussieht. Ein Meilenstein.
Thema: Der zuletzt gesehene Film
Spunkmeyer

Antworten: 2.837
Hits: 750.500
27.10.2022 20:59 Forum: Laberecke


Top Gun Maverick: Ich hätte nach der Extremerfahrung im IMAX gewarnt sein sollen. So geil kann es nicht wieder werden. Nein, am 5€-Kinowochenende noch mal auf normaler Leinwand gesehen und aufs Übelste enttäuscht worden. Viel Bildinhalt weg, Ton ein laues Lüftchen dazu nervige Blagen mit Handy, die nicht mal 2h ruhig sitzen bleiben können. Schade um das Geld, dann lieber nochmal zu Hause in Ruhe anschauen.
The Grey Man: Ryan Gosling als Mitarbeiter einer Geheimorganisation, der vom Jäger zum Gejagten wird. Über 200 Mio $ sollen die Russo-Brüder hier für Netflix verballert haben. Der Action-Höhepunkt in Prag ist schon spektakulär, aber am Ende zu CGI-lastig. Hat mir trotzdem gut gefallen, Gosling ist cool wie immer, Chris Evans hatte merklich Spaß als Fiesling, der Soundtrack ist stark und die über 2h sind sehr unterhaltsam und kurzweilig. Ein typischer (Highend) Nobrainer, man bekommt, was zu erwarten war. Fortsetzung folgt.
MEN: Junge Frau sucht nach traumatischem Eheerlebnis die Ruhe auf dem Lande. Doch leider holen sie die Geister der Vergangenheit schnell ein. Alex Garland bürgt ja immer für eins: optische Leckerbissen. Wie schon bei "Ex Machina" und "Annihilation" ist die Kameraarbeit exzellent. Auch wird geschickt eine feine Gruselatmosphäre aufgebaut bis dann der Showdown mit der Auflösung beginnt und der Film eine völlig abstruse Wendung nimmt, mit der absolut nicht zu rechnen war, die aber trotz aller Bizarrilität durchaus auch Sinn ergibt. Ein etwas anderes Seherlebnis und garantiert nix für die breite Masse. Auch ich hatte hier so meine Schwierigkeiten, bitte gerne selber anschauen.
Thema: Robbie Coltrane
Spunkmeyer

Antworten: 0
Hits: 465
Robbie Coltrane 14.10.2022 20:22 Forum: In Memoriam


Heute starb im Alter von 72 Jahren der schottische Schauspieler Robbie Coltrane in einem Krankenhaus in Falkirk. Großen Erfolg hatte er von 1993 bis (mit Unterbrechungen) 2006 mit der TV-Serie "Für alle Fälle Fritz" in der er die Hauptrolle des Profilers Eddie Fitzgerald spielte. In 2 Bond-Filmen spielte er den russischen Ex-Agenten Zukovsky. Seinen wohl größten Karriereerfolg konnte er mit seiner Darstellung des Rubeus Hagrid feiern. Er war die Wunschbesetzung von Harry-Potter-Autorin Joanne K. Rowling und schüpfte insgesamt 8 Mal in die Rolle des Halbriesen. Noch 2020 war er als Schauspieler aktiv, bevor die Arthrose ihn in den Rollstuhl zwang. Er hinterläßt 2 Kinder.
Thema: Ralf Wolter
Spunkmeyer

Antworten: 0
Hits: 168
Ralf Wolter 14.10.2022 19:59 Forum: In Memoriam


Heute starb im Alter von 95 Jahren der deutsche Schauspieler Ralf Wolter in München. Seit Begin der 1950er Jahre war er als Schauspieler aktiv, zumeist in seichten Komödien. 1961 bekam er eine kleine Rolle in Billy Wilders "1,2,3". Große Bekanntheit erlangte Wolter 1962 mit seiner Darstellung des Trappers Sam Hawkens in der ersten Karl-May-Verfilmung "Der Schatz im Silbersee". Diese Paraderolle spielte er in insgesamt sechs Winnetou-Kinofilmen. Drei Mal war er auch als Hadschi Halef Omar in weiteren Karl-May-Verfilmungen zu sehen. 1967 übernahm er die Titelrolle in der 13teiligen ZDF-Serie "Ein Fall für Titus Bunge". Auch danach war Wolter zumeist in TV-Serien oder leichten Komödien zu sehen. Eine Ausnahme war seine Teilnahme am Kultfilm "Cabaret" 1972. "Bis zum Horizont dann links" war 2012 seine letzte Arbeit. Er hinterläßt Frau und zwei Kinder. Farewell Sam Hawkens.
Thema: Angela Lansbury
Spunkmeyer

Antworten: 0
Hits: 43
Angela Lansbury 12.10.2022 21:01 Forum: In Memoriam


Gestern starb kurz vor ihrem 97. Geburtstag die britische Schauspielerin Angela Lansbury in LA. Bereits ihre erste Nebenrolle im Psychothriller "Das Haus der Lady Alquist" aus dem Jahr 1944 brachte ihr eine OSCAR-Nominierung ein. Das Gleiche gelang ihr ein Jahr später für "Das Bildnis des Dorian Gray". 1955 spielte sie im Film "Der Hofnarr" die Lady Gwendolyne neben Danny Kaye. 1962 erhielt sie ihre 3. OSCAR-Nominierung für ihre Rolle in John Frankenheimers "Botschafter der Angst". 1971 spielte sie die Hauptrolle im Disneyfilm "Die tollkühne Hexe in ihrem fliegenden Bett", in Neil Jordans "Zeit der Wölfe" war sie die Großmutter. Bis ins hohe ALter war sie fürs Kino aktiv, so auch zuletzt in "Mary Poppins Rückkehr". Einen großen Erfolg konnte sie von 1984 bis 1996 mit der TV-Serie "Mord ist ihr Hobby" feiern. Die Rolle der Jessica Fletcher spielte sie in 264 Folgen. Sie hinterläßt einen Sohn und eine Tochter.
Thema: Günter Lamprecht
Spunkmeyer

Antworten: 0
Hits: 93
Günter Lamprecht 07.10.2022 21:11 Forum: In Memoriam


Im hohen Alter von 92 Jahren verstarb bereits am 4. Oktober der deutsche Schauspieler Günter Lamprecht in Bonn. Er begann mit der Schauspielerei am Theater, dann ab Mitte der 1960er Jahre hatte er vermehrt kleinere Auftritte in TV-Serien (ua im allerersten Tatort 1970). 1973 besetzte Rainer Werner Fassbinder ihn als Fritz Walfang in seinem Klassiker "Welt am Draht". Auch Lamprechts absolutes Karrierehighlight als Franz Biberkopf in "Berlin Alexanderplatz" (1980) entstand unter Fassbinders Leitung. Im "Boot" hatte er einen Gastauftritt als Kapitän des Versorgungsschiffes "Weser". Von 1991 bis 1995 spielte er 8x den "Tatort"-Kommissar Markowitz. Er war bis ins hohe Alter aktiver Schauspieler, ua als Hindenburg in "Babylon Berlin". "Meeresleuchten" war 2021 seine letzte Arbeit. Er war bis zu seinem Tod mit der Schauspielerin Claudia Amm liiert.
Thema: Louise Fletcher
Spunkmeyer

Antworten: 0
Hits: 200
Louise Fletcher 24.09.2022 10:54 Forum: In Memoriam


Schwester Ratched ist tot. Gestern starb im Alter von 88 Jahren die US-amerikanische Schauspielerin Louise Fletcher in Südfrankreich. "Der Kommodore" war 1963 ihr erster Kinoauftritt, 1974 folgte Robert Altmans "Diebe wie wir". Zu Weltruhm und OSCAR-Ehren kam sie 1975 mit ihrer Darstellung der sadistischen Schwester Ratched in Milos Formans Kultfilm "Einer flog über das Kuckucksnest". Ganz stark auch ihre Leistung als Workaholic in Douglas Trumbulls "Brainstorm". Ihre Sterbeszene gehört zum Besten was ich darstellerisch je auf einer Leinwand gesehen habe. "Der Feuerteufel", "Invasion vom Mars" und "Blue Steel" sind weitere Filme mit ihrer Teilnahme. In 15 Folgen von "Deep Space Nine" spielte sie die intrigante Winn Adami. Es folgten viele Nebenrollen (ua in "Eiskalte Engel" und "Virtuosity") und Gastauftritte in diversen TV-Serien (ER). Die Serie "Girlboss" war 2017 ihr letzter Auftritt. Sie hinterläßt 2 Söhne. Ihr Auftritt als Mildred Ratched machte sie unsterblich. RIP Louise Fletcher.
Thema: Henry Silva
Spunkmeyer

Antworten: 0
Hits: 76
Henry Silva 24.09.2022 10:35 Forum: In Memoriam


Bereits am 14. September starb im Alter von 93 Jahren der US-amerikanische Schauspieler Henry Silva in LA. Seit Anfang der 1950er Jahre war er als Schauspieler aktiv, durch seine harten, markanten Gesichtszüge war ihm die Rolle des Bösewichts quasi auf den Leib geschrieben. Unter Regisseur Andrew Davis spiele er den Fiesling in "Cusack der Schweigsame" und "Nico". Zumeist war er jedoch in B-Movies vertreten. Eine größere Rolle hatte er noch in Jim Jarmushs "Ghost Dog", eine Gastrolle in "Oceans Eleven" war 2001 sein letzter von rund 140 Auftritten. Er hinterläßt Frau und 2 Söhne.
Thema: Jean-Luc Godard
Spunkmeyer

Antworten: 0
Hits: 148
Jean-Luc Godard 14.09.2022 19:58 Forum: In Memoriam


Gestern verstarb der französische Regisseur Jean-Luc Godard im Alter von 91 Jahren in der Schweiz durch einen assistierten Suizid. Bereits sein erster Langfilm "Außer Atem" (1960) mit Jean-Paul Belmondo und Jean Seberg sollte Kinogeschichte schreiben. Es folgten ua "Der kleine Soldat", "Eine Frau ist eine Frau", "Die Verachtung", "Eine verheiratete Frau", "Lemmy Caution gegen Alpha 60" und "Die Chinesin". Sehr interessant ist auch der Experimentalfilm "Weekend" (1967) mit Mireille Darc. Bizarr auch sein letzter Langfilm "Detective" aus dem Jahr 1985. "The Image Book" war 2018 seine letzte Arbeit. Seine Werke waren oft schwer zugänglich, aber von der Kritik gefeiert. Den Ehrenoscar 2010 nahm er nicht persönlich in Empfang, weil "er nicht so lange fliegen wollte". Mit Jean-Luc Godard verliert die Filmwelt einen Visionär, der die normalen Sehgewohnheiten immer wieder aufgebrochen hat. Ein echter Cineast. RIP
Thema: Der zuletzt gesehene Film
Spunkmeyer

Antworten: 2.837
Hits: 750.500
22.08.2022 21:44 Forum: Laberecke


Headshot: "The Raid"-Superstar Iko Uwais schlüpft in die Rolle von Matt Damon und wird ohne Erinnerung an einem Strand gefunden. Schnell stellt sich heraus, daß er von kriminellen Häschern verfolgt wird. Die Martial-Arts-Kämpfe und Shootouts sind nicht ganz so perfekt durchchoreografiert wie beim Genreprimus "Raid 2", aber trotzdem sind das sehr unterhaltsame und sehr blutige 2 Filmstunden. Und zum ersten Mal zeigt auch eine Schreibmaschine, daß sie für den Nahkampf durchaus zu gebrauchen ist. Hat Spaß gemacht.
We were Soldiers: Man kann gegen diesen von "Braveheart"-Autor Randall Wallace geschriebenen und inszenierten Vietnamfilm sagen was man will. Die Kampfsequenzen von der ersten großen Vietnam-Schlacht im Ia-Drang-Tal sind von einer erbarmungs- und schonungslosen Direktheit. Der Zuschauer ist mitten im Kampfgetümmel, es wird aus allen Rohren gefeuert, daß man im Sessel nur so zusammenkauert. Als dann noch Napalm zum Einsatz kommt und auch die eigenen Soldaten im Feuersturm umkommen oder die verbrannte Haut sich von den Knochen der Opfer löst, ist man wirklich den Tränen nahe. Auch der Feind ist nicht gesichtslos, immer wieder wird auch ins Vietkong-HQ geblendet, um die dortigen Aktivitäten zu zeigen. Ein Film, der wirklich nichts für schwache Nerven ist. Vielleicht zu heroisch und eventuell historisch nicht ganz korrekt, aber sehr eindringlich inszeniert, das Grauen des Krieges war selten so greifbar nahe. Ganz stark gemacht.
007 - Der Spion, der mich liebte: Curd Jürgens kidnappt U-Boote, um mit deren Nuklearraketen eine neue Weltordnung zu schaffen. Bond rettet mal wieder die Welt, aber wie lässig Moore hier die Einzeiler raushaut ("Ein hoffnungsloser Fall") ist einfach gnadenlos gut. Richig klasse Oldschool-70er-Action ohne CGI-Gemauschel. Der Showdown ist überraschend blutig geworden mit sehr hohem Bodycount. Star des Ganzen ist natürlich der Lotus Esprit, der sich auf Knopfdruck in ein U-Boot verwandelt. Kultiger geht es kaum. Natürlich beide Daumen hoch.
Countdown - Start zum Mond: Die Russen als Erste auf dem Mond? Das muß verhindert werden. So wird etwas überstürzt eine Mondmission aus dem Boden gestampft, mit Zivil-Astronaut James Caan als Passagier. Klang auf dem Papier nach einem sehr interessanten Zeitdokument, entpuppte sich leider als zäher und sehr geschwätziger Langweiler. Aus Kostengründen wurde mal komplett (!) auf SFX verzichtet, so sieht man das Raumschiff weder im Flug noch bei der Landung. Die Szenen auf dem Mond dauern dann ca. 15 min für die, die bis dahin noch nicht eingeschlafen sind. Ein Jahr später folgte "2001" und 2 Jahre später "Marooned", zwei Filme, die aber mal in einer komplett anderen Liga spielen.
Thema: Wolfgang Petersen
Spunkmeyer

Antworten: 1
Hits: 453
Wolfgang Petersen 16.08.2022 21:28 Forum: In Memoriam


Ich bin gerade etwas geschockt. Wie erst jetzt bekannt wurde, ist der deutsche Regisseur Wolfgang Petersen bereits am Freitag, den 12. August in seiner Wahlheimat Brentford CA verstorben. Er erlag im Alter von 81 Jahren seiner Bauchspeicheldrüsenkrebserkrankung. Seit Anfang der 1970er Jahre drehte er fürs TV, darunter 6 Tatort-Folgen, unvergessen natürlich die Folge "Reifeprüfung" mit der jungen Nastassja Kinski. Seinen ersten Kinofilm drehte der 1975 ua mit Jürgen Prochnow "Einer von uns Beiden". Unsterblich machte sich Petersen 1981 mit der Verfilmung des Buchheimer-Bestsellers "Das Boot". Der auch in den USA sehr erfolgreiche Film bekam 6 OSCAR-Nominierungen und gilt vor allem in der langen TV-Fassung bei vielen als bester U-Boot-Film überhaupt. 1984 verfilmte er sehr aufwändig Michael Endes "Unendliche Geschichte". Sein vorerst letzter in Deutschland gedrehter Film war 1985 das SciFi-Drama "Enemy Mine". Er wechselte nach Hollywood und startete mit "Tod im Spiegel". Es folgten Blockbuster wie "In the Line of Fire", "Outbreak", "Air Force One", "The perfect Storm", "Troja" und "Poseidon". Danach war es lange still um Petersen, gerüchteweise arbeitete er an der Verfilmung des SciFI-Romans "Old Men`s War". 2016 war "Vier gegen die Bank" seine letzte Arbeit, ein Remake seines Fernsehfilms von 1976. Mit Wolfgang Petersen verliert die deutsche Filmwelt einen seiner versiertesten Regisseure überhaupt. Spätestens mit dem "Boot" hat er Legendenstatus erreicht, seine Hollywoodfilme hatten nicht mehr diesen (Achtung Wortspiel) Tiefgang, waren aber immer sehr versiert gemachte Top-Unterhaltung. Ich verneige mich vor einer deutschen Regielegende, sein Werk wird alle Zeiten überdauern. RIP Wolfgang Petersen.
Thema: Der zuletzt gesehene Film
Spunkmeyer

Antworten: 2.837
Hits: 750.500
14.08.2022 13:11 Forum: Laberecke


Obi Wan Kenobi: Disney melkt das Thema Star Wars, was bisher dabei rauskam, war exzellent. Diese neueste Serie ist natürlich auch wieder top gemacht und sehr unterhaltsam, irgendwie machen sich aber schon erste Abnutzungserscheinungen bemerkbar. Hier fehlt etwas das Tempo und bei der jungen Leia will der Funke nicht so recht überspringen. Erst wenn Vader auftaucht, wirds interessant, aber da ist die Serie auch schon fast wieder vorbei. Im Gegensatz zum Mandalorian oder Boba Fett brauche ich hier keine zweite Staffel. Andor steht nun vor der Tür und den Machern von Rogue One scheint wieder ein großer Wurf gelungen zu sein. Ich bin gespannt.
Prey: Erneuter Rebootversuch des Predator-Themas, diesmal im 18. Jahrhundert unter Indianern. Ein Predator sucht hier nach würdigen Gegnern. Diesen findet er in Form der wirklich gut agierenden Amber Midthunder. Gut und stimmig in Szene gesetzt mit moderatem Gewaltgrad. Spannung ist eigentlich immer latent vorhanden, einige CGI-Sequenzen sind so semi. Ich fühlte mich trotzdem durchweg gut unterhalten und kann diesen Stream bedenkenlos weiterempfehlen.
Phase IV: Nach fast 50 Jahren wird dieser ultimative Insektenhorror endlich in einer würdigen HiDef-Form präsentiert. Die BluRay sieht fantastisch aus und laßt dieses Meisterwerk in neuem Glanz erstrahlen. Über Handlung und Ken Middlehams geniale Arbeit will ich keine Worte verlieren, Fans wissen, um welche Perle es sich bei diesem Ausnahmefilm handelt. Das alternative Ende ist zwar in HD auf der BluRay vertreten, doch leider nicht in den kompletten Film integriert worden. Trotzdem mein Fazit: Für Fans des Films ein absoluter Pflichtkauf.
Thema: Anne Heche
Spunkmeyer

Antworten: 0
Hits: 198
Anne Heche 13.08.2022 12:53 Forum: In Memoriam


Gestern erlag im Alter von 53 Jahren in LA die US-amerikanische Schauspielerin Anne Heche ihren schweren Verbrennungen, die sie sich bei ihrem Autounfall am 5. August zugezogen hatte. Von 1987 bis 1992 wirkte sie in 40 Folgen der Soap "Another World" mit. Ihre produktivste Zeit begann Ende der 1990er Jahre mit der Nebenrolle in "Donnie Brasco". Es folgten Hauptrollen in "Volcano", "Wag the Dog", "Sechs Tage sieben Nächte", "Für das Leben eines Freundes" und Gus van Sants überflüssiges "Psycho"-Remake, wo sie die Marion Crane verkörperte. Es folgten vermehrt Arbeiten fürs TV, so u.a. die Serie "Men in Trees". Kinohochkaräter waren nicht mehr dabei, zuletzt sah man sie in der Serie "All rise". Nach Beziehungen mit Steve Martin und Ellen DeGeneres war sie zweimal verheiratet und hinterläßt zwei Söhne. Sehr schade, es sollen wohl Drogen im Spiel gewesen sein. Ich mochte sie in "6 Tage 7 Nächte" neben Harrison Ford immer sehr gerne. RIP Anne Heche
Thema: Olivia Newton-John
Spunkmeyer

Antworten: 0
Hits: 99
Olivia Newton-John 09.08.2022 19:20 Forum: In Memoriam


Gestern erlag die britische Sängerin und Schauspielerin Olivia Newton-John im Alter von 73 Jahren ihrer langjährigen Brustkrebserkrankung. In den 1970er hatte sie bereits großen Erfolg als Sängerin als sie 1978 die Rolle der Sandy Olsson in Randal Kleisers Musicalverfilmung "Grease" neben John Travolta annahm. Film und Soundtrack wurden Riesenerfolge. Ihre nächste Musicalverfilmung "Xanadu" aus dem Jahr 1980 floppte, nicht jedoch der Soundtrack von ELO. 1983 drehte sie wieder mit Travolta die Fantasykomödie "Zwei vom gleichen Schlag". 1990 folgte der Weihnachtsfilm "Ein Wunsch geht in Erfüllung". Ihren letzten größeren Auftritt hatte sie 2011 in der Komödie "Die Trauzeugen". Da ihre Filmografie nur einen richtigen Hit aufzuweisen hat, sind es vor allen ihre Lieder, die alle Zeiten überdauern werden. Ihren größten Hit hatte sie 1981 mit der Discohymne "Physical". Sie hinterläßt ihre 1984 geborene Tochter Chloe. Sehr sehr schade, ein absoluter Weltstar ist von uns gegangen.
Thema: Roger E. Mosley
Spunkmeyer

Antworten: 0
Hits: 51
Roger E. Mosley 09.08.2022 18:48 Forum: In Memoriam


Vorgestern starb im Alter von 83 Jahren der US-amerikanische Schauspieler Roger E. Mosley an den Folgen eines Autounfalls in LA. Nachdem er seit Anfang der 1970er Jahre Auftritte in diversen TV-Serien hatte, bekam er 1976 die Hauptrolle in der Biografie "Leadbelly". Uns allen bleibt er natürlich als kumpelhafter Helikopterpilot T.C. in Erinnerung. Diese Rolle hat er von 1980 bis 1988 in 158 Folgen der Kultserie "Magnum" verkörpert. Auch danach blieb er dem TV treu, hatte aber in Jonathan Kaplans "Fatale Begierde" auch noch eine größere Kinorolle. Zuletzt war in 2 Folgen des Magnum SpinOffs "Magnum PI" zu sehen. Er hinterläßt Frau und 3 Kinder.
Thema: Der zuletzt gesehene Film
Spunkmeyer

Antworten: 2.837
Hits: 750.500
07.08.2022 08:51 Forum: Laberecke


Desierto-Tödliche Hetzjagd: Jeffrey Dean Morgan metzelt mit seinem Snipergewehr als selbsternannter Grenzwächter eine Gruppe mexikanischer Grenzgänger nieder. Mit einem letzten Überlebenden kommt es zum gnadenlosen Duell. Dieser von Jonas Cuaron (Sohn von Mr. Gravity Alfonso Cuaron) inszenierter Film lebt vom exzellenten Spiel beider Protagonisten. Morgan agiert derart perfide, daß man ihm alles Schlechte der Welt wünscht. Und sein Hund Tracker mimt die ultimative Kampfmaschine ebenso perfekt. Als Gegenspieler agiert Gael Garcia Bernal, der leider so maches Mal die falsche oder zumindest fragwürdige Entscheidung trifft. Trotzdem ein spannender und packender Thriller, dazu noch exquisit bebildert.
Irrtum im Jenseits: Bomberpilot David Niven stirbt beim Absturz seiner Maschine....nicht. Er verliebt sich in eine fesche Funkerin, doch im Jenseits wird er vermisst. Es kommt zu einer Gerichtsverhandlung. Dieses Hohelied auf das Leben und die Liebe punktet mit vielen sympathischen Charakteren, toller Farbgestaltung und exzellenter Ausstattung. Besonders toll gelungen ist die Himmelstreppe, deren Bau 3 Monate gedauert hat. Der perfekte Film für ein romantisches Date.
Geschichte einer Nonne: Audrey Hepburn geht ins Kloster, um im Kongo Eingeborenen zu helfen. Doch die Bürden des Klosterlebens legen ihr immer wieder Steine in den Weg. Dieser Film hat mich zutiefst beeindruckt. Audrey Hepburn spielt die zarte aber starke Nonne exzellent, ihr innere Zerissenheit ist immer spürbar. Man bekommt einen Eindruck vom kargen und entbehrungsreichen Klosterleben. Ganz stark die Szenen in der Nervenheilanstalt (Erzengel Gabriel) und im Lepralager. Nur der Soundtrack von Frank Waxman trägt viel zu dick auf. Diesen Film kann ich trotzdem nur empfehlen und jedem ans Herz legen. Ganz großes Kino.
Thema: Nichelle Nichols
Spunkmeyer

Antworten: 0
Hits: 159
Nichelle Nichols 31.07.2022 21:50 Forum: In Memoriam


Lt. Uhura ist tot. Gestern verstarb im Alter von 89 Jahren die US-amerikanische Schauspielerin Nichelle Nichols. In 70 der 79 Folgen der Ur-Star-Trek-Serie und in den Kinofilmen 1-6 verkörperte sie die Kommunikationsoffizierin der USS Enterprise Lt. Nyota Uhura und erlangte so absoluten Kultstatus. Sie hatte einige Gastauftritte in der Zeichentrickserie "Futurama" und sprach ihre Texte selber ein. In 5 Folgen der Serie "Heroes" spielte sie die Nana Dawson. Von 1974 bis 1985 war sie bei der NASA tätig und war neben representative Aufgaben auch für die Rekrutierung neuer Astronauten verantwortlich. Aus ihrer ersten Ehe hinterläßt sie einen Sohn. RIP Lt. Uhura, wir Trekkies werden Dich nie vergessen.
Thema: Paul Sorvino
Spunkmeyer

Antworten: 0
Hits: 148
Paul Sorvino 25.07.2022 21:55 Forum: In Memoriam


Im Alter von 83 Jahren ist heute der US-amerikanische Schauspieler Paul Sorvino verstorben. Seit Anfang der 1970er Jahre war er aktiv und hatte nach einem Gastauftritt in "Die Starßen von San Francisco" sogar eine kurzlebige eigene TV-Serie. Er spielte unter William Friedkin (Cruising) und Warren Beatty (Reds), ein Karrierehighlight war sein Paul Cicero in Scorceses "Good Fellas". Oliver Stone besetzte ihn als Henry Kissinger in "Nixon". Es folgten diverse Nebenrollen wie zB 2003 in "The Cooler" neben Alec Baldwin. In der aktuellen Serie "Godfather of Harlem" spielte er den Frank Costello. Sein markantes Gesicht machte ihn für italo-stämmige Rollen immer sehr interessant, er wird in Erinnerung bleiben. Eine seiner Töchter ist die OSCAR-Preisträgerin Mira Sorvino.
Thema: David Warner
Spunkmeyer

Antworten: 0
Hits: 71
David Warner 25.07.2022 20:50 Forum: In Memoriam


Gestern verstarb kurz vor seinem 81. Geburtstag der britische Schauspieler David Warner in London. Der debütierte 1963 in "Tom Jones" neben Albert Finney. 1966 bekam er in Karel Reisz' Komödie "Protest" seine erste Hauptrolle. Unmöglich, hier alle seine Rollen aufzuzählen. Es war ua in "Das Omen" "Steiner - Das eiserne Kreuz", "Airport 80 die Concorde", "Flucht in die Zukunft" und "Time Bandits" zu sehen. Im Kultklassiker "TRON" spielte er die Doppelrolle als Dillinger und sein Alter Ego Sark. Nach kleineren Kino- und TV-Auftritten engagierte ihn James Cameron 1997 für "Titanic" als Bösewicht neben Billy Zane. Danach war er weiter sehr gefragt, ua in "Wing Commander" und Tim Burtons "Planet der Affen". Einer seiner letzten Auftritte war 2018 in "Mary Poppins Rückkehr". Mit David Warner verliert die Filmwelt einen sehr wandlungsfähigen Mimen, den ich immer sehr gerne gesehen habe. Am Besten war er natürlich als intriganter Bösewicht. Er wird fehlen und hinterläßt einen 1982 geborenen Sohn.
Thema: Bob Rafelson
Spunkmeyer

Antworten: 0
Hits: 39
Bob Rafelson 25.07.2022 20:32 Forum: In Memoriam


Vorgestern verstarb im Alter von 89 Jahren der US-amerikanische Regisseur Bob Rafelson in Aspen. Er begann seine Karriere beim TV mit der Serie "The Monkees" über die gleichnamige Popgruppe. 1968 begann mit "Head" eine sehr fruchtbare Zusammenarbeit mit Jack Nicholson. 1976 drehte er mit Arnold Schwarzenegger dessen 2. Spielfilm "Mister Universum". Ein Karrierehöhepunkt von Bob Rafelson war 1981 "Wenn der Postmann zweimal klingelt" mit Nicholson und Jessica Lange. Legendär die Sexszene auf dem Küchentisch. Stark auch "Die schwarze Witwe" mit Debra Winger und Theresa Russell, die sich ein hochspannendes Psychoduell liefern. Es folgten Werke wie "Land der schwarzen Sonne", "Man Trouble" und "Blood and Wine". "No good Deed" war 2002 seine letzte Arbeit, er zog sich danach aus dem Filmgeschäft zurück.
Zeige Beiträge 1 bis 20 von 556 Treffern Seiten (28): [1] 2 3 4 5 nächste » ... letzte »

Datenschutz Impressum

Forensoftware: Burning Board 2.3.6, entwickelt von WoltLab GmbH