DieSeher.de Forum
Registrierung Kalender Mitgliederliste Teammitglieder Suche Häufig gestellte Fragen Zur Startseite
DieSeher.de Forum » Suche » Suchergebnis » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
Zeige Beiträge 1 bis 20 von 499 Treffern Seiten (25): [1] 2 3 4 5 nächste » ... letzte »
Autor Beitrag
Thema: Der zuletzt gesehene Film
Spunkmeyer

Antworten: 2.818
Hits: 689.664
02.10.2021 11:32 Forum: Laberecke


Der goldene Handschuh: Das ist deutsches Kino auf Referenzniveau. Die Geschichte des deutschen Massenmörders Fritz Honka, der Anfang der 1970er Jahre auf der Reeperbahn sein Unwesen trieb, ist exzellent inszeniert, aufs Eindringlichste gespielt und phantastisch ausgestattet. Das der Ekelfaktor sehr hoch ist und die 18er Bewertung vollkommen zurecht erfolgte ist nur logische Konsequenz aus dem Gezeigten. Und man kann froh sein, daß das Geruchsfernsehen noch nicht erfunden wurde. Beim Sehen dieses Filmes würde ich vom Einnehmen von Speisen dringenst abraten.
Ein Ticket für zwei: Die Odyssee von Steve Martin und John Candy hatte ich wesentlich lustiger in Erinnerung. Candy nervt eigentlich die ganze Zeit über nur und irgendwann nimmt die Zahl der unglücklichen Zufälle schon übernatürliche Züge an. Einzig Steve Martins diverse Wutausbrüche sind noch einigermaßen unterhaltsam. Fazit: Muß ich nicht nochmal sehen.
Allein mit Onkel Buck: und hier noch zum Schluß einer der miesesten Filme die ich je gesehen habe. John Candy als Taugenichts, der auf seine Nichten/Neffen aufpassen soll und dann den Moralapostel raushängen läßt. Das sind 90 Minuten verschenkte Lebenszeit. Nervige Charaktere überall (extrem nervend: der altkluge Macaulay Culkin), Witzlosigkeit weit und breit und dazu eine nicht vorhandene Story. Ein Rohrkrepierer der Sonderklasse vor dem ich nur eindringlich warnen kann.
Thema: Gero Erhardt
Spunkmeyer

Antworten: 0
Hits: 163
Gero Erhardt 02.10.2021 11:19 Forum: In Memoriam


Bereits am 23. September verstarb der deutsche Regisseur Gero Erhardt im Alter von 78 Jahren. Der Sohn vom legendären Heinz Erhardt begann als Kameramann (ua bei Tadellöser & Wolff) und dann seit 1982 ausschließlich als Regisseur. Mit "Patrick Pacard" und "Oliver Maass" inszenierte er 2 der legendären ZDF-Weihnachtsmehrteiler. Ebenfalls großen Erfolg hatte er mit der Serie "Das Erbe der Guldenburgs". Einige Folgen der Serie "Siska" waren 2007 seine letzte Arbeit. Sein Sohn Marek Erhardt arbeitet als Schauspieler und Synchronsprecher.
Thema: Roger Michell
Spunkmeyer

Antworten: 0
Hits: 60
Roger Michell 02.10.2021 11:11 Forum: In Memoriam


Bereits am 22. September verstarb der britische Regisseur Roger Michell im Alter von gerade mal 65 Jahren. Mit seinem dritten Spielfilm "Notting Hill" feierte er 1999 seinen größten Karriereerfolg. Die wunderbare Love Story zwischen Julia Roberts und Hugh Grant wurde von Publikum und Kritik hoch gelobt. Weitere bekannte Filme von ihm sind "Spurwechsel" mit Ben Affleck und Samuel Jackson sowie "Morning Glory" mit Harrison Ford und Rachel Adams. "The Duke" mit Helen Mirren war 2020 seine letzte Arbeit. Sehr schade, gerade Notting Hill hat mir immer sehr gut gefallen und war der perfekte Film für einen romantischen Abend zu zweit.
Thema: Jean-Paul Belmondo
Spunkmeyer

Antworten: 0
Hits: 315
Jean-Paul Belmondo 06.09.2021 17:37 Forum: In Memoriam


Im Alter von 88 Jahren verstarb heute die fränzösische Schauspiellegende Jean-Paul Belmondo in Paris. Seit Mitter der 1960er Jahre war er als Schauspieler aktiv, erstes Karrierehighlight war 1960 der Kultfilm "Ausser Atem" mit Jean Seberg. Er spielte oft den coolen Frauenschwarm, der immer noch ein As aus dem Ärmel schüttelt oder den einsamen Rächer, den er im Klassiker "Der Profi" perfektionierte. Mir gefiel die rasante Actionkomödie "Abenteuer in Rio" immer sehr gut, eine Art ältere Version von Indiana Jones. Er blieb sich und dem französischen Film immer treu, nach einem Schlaganfall 2001 drehte er mit "Ein Mann und sein Hund" nur noch einen weiteren Film. Er hatte 4 Kinder, eine Tochter kam bereits 1994 bei einem Brand ums Leben. Mit Jean-Paul Belmondo verliert die Filmwelt einen charismatischen Charakterkopf, der immer für sehr gute Kinounterhaltung stand. Au revoir Jean-Paul Belmondo, Du wirst unvergessen bleiben.
Thema: Der zuletzt gesehene Film
Spunkmeyer

Antworten: 2.818
Hits: 689.664
04.08.2021 16:42 Forum: Laberecke


The Awakening: Rebecca Hall soll Anfang des letzten Jahrhunderts in einem Internat auf Geisterjagd gehen. Diese Jagd gestaltet sich teilweise bockspannend, auch ist das Ganze fein gespielt und gut ausgestattet. Leider hab ich gegen Ende etwas die Übersicht verloren, weil hier viel zwischen Realität und Illusion hin und hergesprungen wird, trotzdem feiner Oldschoolgrusel, der sich lohnt.
Cable Guy: Jim Carrey als Kabeltechniker macht seinem Kunden Matthew Broderick das Leben zur Hölle. Diese One-Man-Show von Carrey ist schon arg grenzwertig. Der Kabelmann nervt irgendwann gewaltig und das ist nicht gut für diesen Film. Zudem versteht man ihn wegen seiner Lispelei auch noch arg schlecht. Der Karaokeabend ist klasse, der Rest ist mehr oder weniger grenzdebiler platter Humor. Ein Film, den die Welt nicht braucht.
Das Versprechen: Sean Penn verfilmt Friederich Dürrenmatts 'Es geschah am hellichten Tag' neu und hat viel Starpower dabei, ua Jack Nicholson, Vanessa Redgrave, Mickey Rourke und Harry Dean Stanton. Leider liegt hier der Focus allein auf Nicholsons Figur, deren Suche nach dem Mörder (der hier kaum eine Rolle spielt) tragisch endet. Das Original punket mit Gerd Fröbes satanisch gutem Spiel, das wohl jedem unvergessen bleiben wird. So hat diese Remake seinen eigenen Reiz, für mich bleibt das Original um Längen unerreicht, auch wenn ein Vergleich etwas hinkt und auch das Remake sehr gut gespielt ist.
Thema: Der zuletzt gesehene Film
Spunkmeyer

Antworten: 2.818
Hits: 689.664
14.07.2021 21:36 Forum: Laberecke


Tootsie: Dustin Hoffman als erfolgloser Schauspieler, der als Frau verkleidet plötzlich voll durchstartet. Hier stimmt einfach alles: Top Drehbuch, Top Besetzung, Top Regie und Top Maske. Ein herrlich kurzweiliger Spaß, bei dem der Zuschauer immer mehr weiß, als alle Leute rund um Tootsie herum. Und wie "Dorothy" ihre Textpassagen immer spontan "umdichtet" und so den Regisseur an den Rand eines Nervenzusammenbruchs bringt - erste Sahne. Eine brilliante Komödie auf Referenzniveau, so was Feines wird heute leider nicht mehr gedreht. Extraklasse!
Breakdown: Die Frau von Kurt Russell wird entführt, die Rettung gestaltet sich äußerst schwierig und existenziell. Dieser Thriller entfaltet eine sogartige Spannung, der man sich schlicht nicht entziehen kann. Und JT Walsh spielt den Bösewicht so was von perfide, diesem Typen wünscht man alles Schlechte dieser Welt. Der Showdown ist vielleicht etwas over the Top, ansonsten ein Nägelkauer der Oberklasse. Endlich im TV auch uncut mit der Selbsjustizszene. Warum dreht Mostow eigentlich keine Filme mehr?
Topkapi: Geschlagene teils recht zähe 80 Minuten muß man bei diesem Heist-Klassiker warten, bis Maximilian Schell, Melina Mercouri und Peter Ustinov endlich ins Topkapi-Museum einbrechen, um den Dolch des Kalifen zu klauen. Die Sequenz hat es dann aber in sich und ist eine perfekt choreografierte Symphonie der Perfektion. Sauspannend oberndrein. Trotz toller Kameraarbeit und spektakulärer Location fand ich Rififi doch noch etwas besser.
Thema: Michael Chapman
Spunkmeyer

Antworten: 0
Hits: 719
Michael Chapman 08.07.2021 21:38 Forum: In Memoriam


Im Alter von 84 Jahren verstarb am 20. September 2020 der US-amerikanische Kameramann Michael Chapman im LA. "Das letzte Kommando" mit Jack Nicholson war 1973 seine erste Arbeit. Für Martin Scorsese fotografierte er "Taxi Driver" und "Wie ein wilder Stier". Wanderers, Lost Boys, Ghostbusters 2, Die Wiege der Sonne und Sechs Tage sieben Nächte sind weitere bekannte Werke seiner Karriere. "Die Brücke nach Terabithia" mit Josh Hutcherson war 2007 seine letzte Arbeit.
Thema: David Giler
Spunkmeyer

Antworten: 0
Hits: 216
David Giler 08.07.2021 21:30 Forum: In Memoriam


Mit David Giler, der am 19. Dezember 2020 im Alter von 77 Jahren in Bangkok seinem Krebsleiden erlag, verliert die Filmwelt einen weiten ALIEN-Veteranen. 1969 gründete er zusammen mit Walter Hill und Gordon Carroll die Produktionsfirma Brandywine Productions, unter deren Leitung sämtliche Alien-Filme entstanden sind. Er schrieb auch an diversen Drehbüchern mit (Zeuge einer Verschwörung, Geschenkt ist noch zu teuer). "Die Jagd nach dem Malteser-Falken" mit George Seagal war 1975 seine einzige Regiearbeit.
Thema: Peter Lamont
Spunkmeyer

Antworten: 0
Hits: 22
Peter Lamont 08.07.2021 21:21 Forum: In Memoriam


Ich muß leider noch 3 Todesfälle aus 2020 nachreichen:
Bereits am 18. Dezember 2020 verstarb im Alter von 91 Jahren der britische Production Designer Peter Lamont in Wexham. Unter der Leitung vom legendären Ken Adam war er zunächst Art Director dann Set Designer bei diversen Bond-Filmen. Nach Adams Abgang war er bis zu seinem letzten Film Casino Royale (2006) für das Design jedes 007-Films verantwortlich. Für James Cameron statte er drei Filme aus: "Aliens" (1986), "True Lies" (1994) und "Titanic" (1997), für den er dann auch endlich seinen wohlverdienten OSCAR in Empfang nehmen konnte. Die Filmwelt verliert mit Peter Lamont einen der wohl besten Filmarchitekten überhaupt.
Thema: Richard Donner
Spunkmeyer

Antworten: 0
Hits: 39
Richard Donner 06.07.2021 05:28 Forum: In Memoriam


Am Montag, den 5. Juli starb im Alter von 91 Jahren der US-amerikanische Regisseur Richard Donner. X-15 mit Charles Bronson war 1961 sein erster Film. Es folgten so Klassiker wie "Das Omen", "Superman" und "Der Tag des Falken". Ein Kultfilm von uns allen entstand 1985 mit den Goonies. Direkt danach ein weiterer Oberkracher: "Lethal Weapon" brachte es auf vier Ausgaben und hob das Buddie-Movie auf ein neues Level. Mit Mel Gibson drehte er noch "Maverick" und "Conspiracy Theory". 2006 war "16 Blocks" mit Bruce Willis seine letzte Arbeit. Mit Richard Donner verliert die Filmwelt einen äußerst versierten Actionregisseur mit Blockbuster-Garantie. "Ich bin zu alt für diesen Scheiss"; wird Zeit, Riggs und Murtaugh mal wieder von der Leine zu lassen. RIP Richard Donner, die Filmwelt hat Dir viel zu verdanken, Du wirst unvergessen bleiben.
Thema: Der zuletzt gesehene Film
Spunkmeyer

Antworten: 2.818
Hits: 689.664
30.06.2021 21:32 Forum: Laberecke


The Beast: (schwachsinniger deutscher Titel: "Bestie Krieg") Versprengter Russenpanzer unter Führung eines Sadisten wird im Afghanistankrieg von Rebellen verfolgt. Teilweise spannender, teilweise recht heftiger Actionfilm, der den Krieg eigentlich nur in der schonungslosen Anfangssequenz anprangert. Danach wird es zu einem Mensch-Maschine-Duell, kurzweilig aber recht oberflächlich und plakativ. Toll allerdings diverse Landschaftsshots und Mark Ishams Score. Ist eine Neuentdeckung wert gewesen.
Medicine Man: Sean Connery und Lorraine Bracco suchen im brasilianischen Regenwald nach einem Krebsheilmittel. Recht seichte Unterhaltung nach dem Mott "Was sich neckt, das liebt sich". Spitze allerdings die Regenwaldaufnahmen, traurig stimmt die gezeigte schonungslose Zerstörung dieses Paradieses.
Nobody: Bob "Saul Goodman" Odenkirk mutiert vom Looser zur gnadenlosen Killermaschine. Ein paar Sequenzen sind wirklich ultraspannend, zudem gibt es ein tolles Wiedersehen mit Michael Ironside und einem gut aufgelegten Christopher Lloyd. Leider trägt der Showdown dann doch zu dick auf und läßt das Ganze ins Comichafte abdriften, was ich sehr schade finde. Trotzdem sehr kurzweilige 90 Minuten, die Lust auf Lasagne machen.
Thema: Der zuletzt gesehene Film
Spunkmeyer

Antworten: 2.818
Hits: 689.664
21.06.2021 19:31 Forum: Laberecke


Das Glashaus: Stellan Skarsgard will an das Millionenerbe seiner Pflegetochter Lelee Sobieski. Leider ist dieser Streifen komplett überkonstruiert, zudem gibt es handwerkliche Mängel (Auto zerstört Hoftor, danach sind Tor und Auto unversehrt?) und Diane Lane nervt eigentlich nur die ganze Zeit. Dafür ist das titelgebende Haus der Knaller und wunderbar in Szene gesetzt worden. Und dann dreht der Streifen gegen Ende doch noch mächtig an der Spannungsschraube. Ein Fast Food Film, nicht schlecht, aber ohne tieferen Nährwert.
In der Hitze der Nacht: Dieser mit Preisen überhäufte Klassiker hat sich als echter Rohrkrepierer entpuppt. Der komplett langweilige Streifen ist nur in seinem historischen Kontext interessant, denn hier wird die angebliche Ermittlung in einem Mordfall nur vorgeschoben, um den massiv vorhandenen Rassenhass anzuprangern. Sicher ein wichtiges Thema, aber dafür gibt es doch Filme wie "12 Years a Slave", die diesen wunden Punkt meiner Meinung nach viel besser treffen.
Das Geisterschloss: Eigentlich ist dieser Film ein komplettes Ärgernis. Robert Wises Gruselklassiker "Bis das Blut gefriert" wird zu einer Effektorgie verwurstet, in der zudem noch ein komplett deplazierter Owen Wilson nervt und dessen Ende mal so komplett gegen die Wand gefahren wurde. Hammer aber die Tonspur vom Meister Gary Rydstrom und das unglaublich tolle Setdesign von Eugenio Zanetti. Leider auch auf der neuen BluRay nur mit geschnittener Enthauptungssequenz. Schon traurig.
Thema: Ned Beatty
Spunkmeyer

Antworten: 0
Hits: 140
Ned Beatty 21.06.2021 19:14 Forum: In Memoriam


Bereits am 13. Juni verstarb der US-amerikanische Schauspieler Ned Beatty im Alter von 83 Jahren in LA. Schon sein Kinodebut aus dem Jahr 1972 wurde zum absoluten Kultfilm: "Beim Sterben ist jeder der Erste" von John Boorman. Es folgten ua Network, Trans-Amerika-Express, 2 Superman-Filme, wo der Lex Luthors Handlanger Otis spielte, 1941-Wo gehts nach Hollywood, Das 4. Protokoll und Shooter. Zwischendurch war er auch viel für diverse TV-Serien aktiv. Er war 4 mal verheiratet und hinterläßt 8 Kinder.
Thema: Der zuletzt gesehene Film
Spunkmeyer

Antworten: 2.818
Hits: 689.664
14.05.2021 22:17 Forum: Laberecke


The great Escape: Starriege Hollywoods will unter der Leitung von Richard Attenborough aus einem deutschen Kriegsgefangenenlager ausbrechen. Super kurzweilig, wie der Bau von gleich 3 Tunneln unter strenger Bewachung organisiert wird. Die Ausbruchssequenz selbst ist ultimativ spannend, die anschließende Flucht höchst dramatisch. Zurecht einer der ganz großen Kriegsfilmklassiker, Kult nicht zuletzt wegen der Filmmusik und Steve McQueen mit seinem Baseballhandschuh.
Das finstere Tal: Ende des 19. Jahrhunderts will Sam Riley Rache in einem verschneiten Alpendorf. Toll ausgestattet, virtuos fotografiert und teilweise bockspannend. Leider wird viel Dialekt gesprochen, was eine gewisse Konzentration vorraussetzt. Kann ich trotzdem uneingeschränkt weiterempfehlen, ist aber nichts für die ganz Zartbesaiteten.
Cobra: Sylvester Stallone bekämpft im Alleingang einen Massenmörder mit anhängiger Weltverbesserersekte. Ein recht kurzweiliger Actioner mit einem omnipräsenten ultracoolen Stallone, an seiner Seite eine bildhübsche, weil noch nicht operierte Brigitte Nielsen. Der Gewaltgrad ist hoch, aber warum dieser Streifen Jahrzehnte auf dem Index war, erschließt sich mir dennoch nicht. Inszenatorisch und storytechnisch leider auf mauem Niveau, hier hat sich keiner der Beteiligten mit Ruhm bekleckert.
Thema: Kurt Luedtke
Spunkmeyer

Antworten: 0
Hits: 568
Kurt Luedtke 01.05.2021 12:52 Forum: In Memoriam


Auch bereits am 9. August 2020 verstarb im Alter von 80 Jahren der US-amerikanische Drehbuchautor Kurt Luedtke. Erschrieb 3 Drehbücher, die alle von Sydney Pollack verfilmt wurden. "Die Sensationsreporterin" mit Sally Field, "Begegnung des Schicksals" mit Harrison Ford und 1985 "Jenseits von Afrika" mit Robert Redford und Meryl Streep, für das Luedtke 1985 mit dem OSCAR ausgezeichnet wurde. Er starb nach längerer Krankheit.
Thema: Ron Cobb
Spunkmeyer

Antworten: 0
Hits: 187
Ron Cobb 01.05.2021 12:33 Forum: In Memoriam


Im Rahmen des Nekrologs der diesjährigen OSCAR-Verleihung habe ich wieder vom Tode einiger Filmschaffender erfahren. Besonders traurig war ich über die Tatsache, daß der US-amerikanische Production Designer Ron Cobb an seinem 83. Geburtstag am 21. September 2020 in Sydney seiner Demenz-Erkrankung erlegen ist. Er fing bei Disney an und wechselte dann zum Realfim. Er entwarf Raumschiffe, Kulissen und Creature Designs u.a. für Dark Star, Star Wars (Cantina Sequenz), Alien, The last Starfighter, Conan, Leviathan, Back to the Future, Aliens, Abyss und Firefly. Ein unglaublich kreativer Geist, ein Visionär ähnlich wie Syd Mead und ein unglaublicher Verlust für die Filmwelt. Eine Übersicht über sein Schaffen liefert seine tolle Website. http://www.roncobb.net/index.html RIP Ron Cobb
Thema: Der zuletzt gesehene Film
Spunkmeyer

Antworten: 2.818
Hits: 689.664
09.04.2021 18:18 Forum: Laberecke


Rififi: Quartett gelingt ein minutiös geplanter Juweliereinbruch, danach werden jedoch fatale Fehler begangen, die in einer Tragödie enden. Die Mutter aller Heist-Movies punktet mit stimmungsvollen SW-Bildern und einer superspannenden Einbruchssequenz, die bei absoluter Stille über die Bühne geht. Ein in Würde gealterter Klassiker, sehr sehenswert und kurzweilig. Damals ein Skandal, weil der detaillierte Einbruch wohl viele Nachahmer fand.
Dantes Peak: Pierce Brosnan warnt vor einem kommenden Vulkanausbruch, Ignoranz und Kapitalismus münden dann in einer Katastrophe. Hier werden mal wieder sämtliche Klischees bedient: der zweifelnde Chef, die bockige Oma, nervende altkluge Blagen und die bildhübsche Protagonistin, die natürlich solo ist. Egal, der Film rockt gewaltig, ist superkurzweilig und hat tolle Schauwerte. Hat mich gefreut, ihn nach vielen Jahren mal wieder gesehen zu haben.
The Mandalorian Season 2: Was für ein Brett!!! Hier wird das Referenzniveau für TV-Unterhaltung auf ein neues Level gehoben. Hier ist jede Folge ein Erlebnis. Höchst unterhaltsam, extrem versiert gemacht, tolles Tempo, alte und neue Charaktere ohne Ende und ein Held so cool wie Clint Eastwood. Ich bin geflasht und hab von der Titelmelodie längst nen Ohrwurm. Alles nach Jedi-Ritter (außer Rogue One) kann in die Tonne gegen diese Ausnahmeserie, die bei jedem StarWars-Fan für Freudentränen sorgt. Das Warten auf mehr hat soeben begonnen.
Thema: George Segal
Spunkmeyer

Antworten: 0
Hits: 536
George Segal 24.03.2021 20:44 Forum: In Memoriam


Im Alter von 87 Jahren verstarb gestern der US-amerikanische Schauspieler George Segal während einer Herzoperation. Einer erste größere Rolle spielte er 1966 neben Elizabeth Taylor und Richard Burton in "Wer hat Angst vor Virginia Wolf?", dafür gab es direkt auch eine OSCAR-Nominierung. Im gleichen Jahr war er Agent Quiller in Michael Andersons "Quiller Memorandum". 1970 sah man ihn neben Barbra Streisand in der Komödie "Die Eule und das Kätzchen". Seine wohl bekannteste Rolle spielte er 1977 als Inspektor Harry Calder in James Goldstones Katastrophenthriller "Achterbahn". Auch 1977 war er Partner von Jacqueline Bissett in "Die Schlemmerorgie". In seiner weiteren Laufbahn war er wieder vermehrt als Nebendarsteller zu sehen, zB in Ben Stillers "Cable Guy". Seine letzte Rolle war die des Albert Solomon in der Serie "Die Goldbergs". Mit der Cutterin Marion Sobel hatte er 2 Töchter.
Thema: Der zuletzt gesehene Film
Spunkmeyer

Antworten: 2.818
Hits: 689.664
22.03.2021 19:51 Forum: Laberecke


Arlington Road: Jeff Bridges glaubt, der nette Nachbar Tim Robbins könnte ein Terrorist sein. Etwas über den Klee gelobter Thriller, der zwar seine Spannungsmomente hat, aber doch extrem an den Haaren herbeigezogen ist. Verstecktes Highlight ist Joan Cusack als Robbins`Ehefrau. Die hat mir in einer Sequenz richtig Angst gemacht. Und kann mir vielleicht jemand erklären, wie es zu der Verletzung von Robbins` Sohn aus der Anfangssequenz kommt? Die Aufklärung hab ich total verpasst.
Chatos Land: Halbblut Charles Bronson tötet in Notwehr den Dorfsheriff und wird dann von der Bürgerwehr verfolgt. Aber in der titelgebenden Ödnis haben sie keine Chance. Überraschend brutaler Abzählreim mit einem gewohnt ultracoolen Bronson. Allerdings hatte ich mir mehr Fallenstellerei ala Rambo 1 gewünscht, leider greift auch Herr Bronson fast nur zur Knarre. Trotzdem sehr sehenswert, auch wegen der tollen Landschaftsaufnahmen.
Barbarella: Was für ein durchgeknaller Sch..... Jane Fonda als Weltraumagentin soll einen Wissenschaftler mitsamt entwickelter Killerwaffe dingfest machen. Die Fonda sah wohl nie süßer aus und spielt mit entwaffnender Unschuld. Ein Sonderlob an die Kulissenbauer, hier ist alles mit viel Liebe zum Detail sehr fantasievoll gestaltet worden. Ein Kultfilm, der mit einem gewissen Alkoholpegel wohl erst richtig zur Entfaltung kommt. Was aber gar nicht geht, ist der grauenvolle Soundtrack, der einfach nur eine Beleidigung für die Ohren ist.
Thema: Yaphet Kotto
Spunkmeyer

Antworten: 0
Hits: 269
Yaphet Kotto 16.03.2021 17:10 Forum: In Memoriam


Parker ist tot. Im Alter von 81 Jahren starb gestern der US-amerikanische Schauspieler Yaphet Kotto in Manila. Nach mehreren Nebenrollen hatte er 1973 als Bond-Gegenspieler Kananga in "Leben und sterben lassen" seinen Durchbruch. Sci-Fi-Fans bleibt er als kumpelhafter Parker in Ridley Scotts "Alien" unvergessen. Es folgten Rollen in "Brubaker, "Ein Richter sieht rot", "Running Man" und "Midnight Run". Mitte der 1990er Jahre spielte er in der Krimiserie "Homicide" mit. "Beschützer wider Willen" war 2008 seine letzte Rolle. Wieder ist ein "Nostromo"-Crewmitglied von uns gegangen, mittlerweile schon das 4. Ich bin sehr traurig. RIP Yaphet Kotto.
Zeige Beiträge 1 bis 20 von 499 Treffern Seiten (25): [1] 2 3 4 5 nächste » ... letzte »

Datenschutz Impressum

Forensoftware: Burning Board 2.3.6, entwickelt von WoltLab GmbH