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Thema: Der zuletzt gesehene Film
Spunkmeyer

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01.08.2020 09:48 Forum: Laberecke


Die Glücksritter: Schnösel Dan Aykroyd und Landstreicher Eddie Murphy tauschen unfreiwillig ihre Rollen und raufen sich dann für den finalen Gegenschlag zusammen. Diese von Publikum und Kritikern gefeierte Komödie hat bei mir so gar nicht gezündet. Ich fand es nur albern und hanebüchen überkonstruiert. Und für das Finale in den Twin Towers muß man schon einiges an Börsenwissen mitbringen, ich habs jedenfalls nicht verstanden. Einziger Lichtblick ist Jamie Lee Curtis, die hier (ohne Perücke) einfach super aussieht und auch überraschend viel Haut zeigt.
Nomis - Night Hunter: Henry Cavill und Ben Kingsley jagen einen perfiden Frauenentführer/-mörder. Im Nachhinein verrät der Titel schon den einzig interessanten Storytwist dieses stylisch gefilmten aber irgendwie wirren Thrillers. Ich wiederhole mich jetzt zwar, aber auch hier gibt es eigentlich nur einen einzigen richtigen Hingucker in Form der reizenden Alexandra Daddario. Der Showdown versprüht zwar einen Hauch Spannung, ist aber arg dunkel geraten. Kann man mal mitnehmen, muß man aber nicht.
The Haunting of Hill House: Endlich habe ich mir die Serien-Verfilmung meines No1-Gruslers "Bis das Blut gefriert" angeschaut. Die Szenen im Schloß sind wirklich fast ausnahmslos sehr atmösphärisch und schön gruselig, leider wird die Story auf zwei Zeitebenen erzählt und die Szenen in der Gegenwart sind oft arg geschwätzig, wenn nicht sogar zäh und langweilig. Auch wird in einer Folge zu oft zwischen den Ebenen geswitcht, am Ende werden zwar (fast) alle Enden kunstvoll verwoben, trotzdem wäre eine stringentere Erzählweise vielleicht noch spannender gewesen. Trotzdem kann ich diese sehr gut gemachte Serie jedem Gruselfreund bedenkenlos empfehlen, eine 2. Staffel mit neuem Thema startet noch dieses Jahr.
Godzilla: In dieser Neuinterpretation ist Godzilla der "Gute", der die Menschheit vor zwei paarungsreifen Mutos rettet. Es ist vor allem die Tonspur, die bei diesem Monsterkampf einen Heidenspaß macht. Die Sounddesigner haben sich bei den Urlauten der Mutos so richtig auslassen können. Auch sonst kommt dieser Streifen sehr kurzweilig rüber und ist exzellent gemacht, leider ist der Showdown arg dunkel geraten, so daß einige Details verborgen bleiben. Auch das nachträgliche 3D verschenkt hier mächtig Potenzial. Der Nachfolger "King of the Monsters" wartet schon auf mich. Ich freu mich.
23 Hours to live: Das ZDF hat manchmal auch ne Perle im Programm. Dieser mir gänzlich unbekannte Thriller mit Ethan Hawke als Söldner, der nach seinem Ableben nochmal 24 Stunden zum Erfüllen seines Auftrages "geschenkt" bekommt, ist überraschen blutig, spannend und sehr kurzweilig. Dazu noch ein sichtbar gealterter aber sehr gut aufgelegter Rutger Hauer und fertig ein ein stylischer kleiner Thriller, der einfach nur Spaß macht und sehr gut unterhält. Und dazu noch mit Brian Smrz ein Regisseur ohne Vokale im Nachnamen, was will man mehr?
Thema: Alan Parker
Spunkmeyer

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Alan Parker 31.07.2020 18:01 Forum: In Memoriam


Im Alter von 76 Jahren ist heute der britische Regisseur Alan Parker nach längerer Krankheit verstorben. Die Gangsterkomödie Bugsy Malone war 1976 seine erste größere Produktion. Es folgten hochgelobte und vielfach ausgezeichnete Werke wie Midnight Express, Fame, Pink Floyd-The Wall, Birdy und natürlich der Kultfilm Angel Heart, der 1987 auch den Durchbruch für Mickey Rourke bedeutete. Es folgten noch u.a. The Commitments, Willkommen in Wellville (mit Anthony Hopkins als John Harvey Kellogg) und das Musical Evita mit Madonna als Evita Peron. Das Leben des David Gale war 2003 sein letzter Spielfilm. Sehr traurig, vor allem Angel Heart fand ich immer super, wer sieht nicht gerade Robert de Niro als Louis Cyphre vor sich, wie er mit dem geschälten Ei spielt?
Thema: Olivia de Havilland
Spunkmeyer

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Olivia de Havilland 26.07.2020 20:14 Forum: In Memoriam


Im biblischen Alter von 104 Jahren verstarb gestern die US-amerikanische Schauspielerin Olivia de Havilland in Paris. Sie war die letzte Mitwirkende der goldenen Ära Hollywoods. Ihre Karriere begann Mitte der 1930er Jahre, 8 Mal stand sie zusammen mit Errol Flynn vor der Kamera. Ihre erste OSCAR-Nominierung erhielt sie 1940 für ihre Darstellung der Melanie Hamilton im Klassiker schlechthin "Vom Winde verweht". 1947 und 1950 konnte sie dann zwei Mal den Goldjungen in Empfang nehmen: für Mutterherz und Die Erbin. Sehr stark auch ihr Auftritt neben Bette Davis in Robert Aldrichs Psychothriller "Wiegenlied für eine Leiche" (1964). Gegen Ende ihrer Karriere war sie auch fürs TV aktiv, so zB sah man sie in der Serie "Fackeln im Sturm". Sie hatte zwei Kinder, ihr Sohn starb bereits im Alter von nur 42 Jahren. Mit Olivia de Havilland verläßt die letzte "Grande Dame" Hollywoods die Bühne, sie wird unvergessen bleiben.
Thema: John Saxon
Spunkmeyer

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John Saxon 26.07.2020 11:59 Forum: In Memoriam


Sador ist tot. Im Alter von 83 Jahren verstarb gestern der US-amerikanische Schauspieler John Saxon an einer Lungenentzündung. Er war prädestiniert für drahtige Typen, in Karate hatte er einen schwarzen Gürtel. 1973 war er neben Bruce Lee im Klassiker "Der Mann mit der Todeskralle" zu sehen. In mehreren Nightmare-on-Elm-Street Folgen spielte er den Lt. Donald Thompson. Er drehte oft mit namhaften Regisseuren (Sydney Pollack/Der elektrische Reiter, Henry Koster/Mr Hobbs macht Ferien) schaffte aber nie den ganz großen Durchbruch. Ab den 1980er Jahren trat er auch vermehrt in TV-Serien wie zB Falcon Crest auf. Als ich die Todesnachricht las, dachte ich sofort an Jimmy T. Murakamis tolle SciFi-Version der glorreichen Sieben: Sador - Herrscher im Weltraum. RIP John Saxon.
Thema: Kelly Preston
Spunkmeyer

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Kelly Preston 13.07.2020 09:08 Forum: In Memoriam


Gestern erlag die US-amerikanische Schauspielerin Kelly Preston im Alter von 57 Jahren ihrer vor 2 Jahren diagnostizierten Krebserkrankung. Die langjährige Ehefrau von John Travolta war seit den früher 1980er Jahren als Schauspielerin aktiv, in John Carpenters Christine hatte sie eine ihrer ersten Rollen. Größere Auftritte folgten ua in Space Camp, Zwillinge, Jack Frost, In Sachen Liebe, Ein Kater macht Theater und Death Sentence. Gotti war 2018 ihre letzte größere Arbeit. Man mag von Scientology halten was man will, ich zB kann mit diesen sektenartigen, unterdrückenden "Religionen" gar nichts anfangen. Trotzdem bin ich ein Riesenfan von Tom Cruise und freue mich wie Bolle auf "Maverick". So halte ich es auch mit John Travolta und der für mich vollkommen überraschend viel zu früh von uns gegangenen Kelly Preston. Die Ausübung ihrer Religion ist ihre private Angelegenheit, davon abgesehen verlieren wir mit Kelly Preston eine überaus erfrischende und positve Erscheinung in der Filmwelt, der man einfach immer gerne zugeschaut hat, weil sie von Natur aus sympathisch war. Sie war Mutter von 3 Kindern, von denen eines sehr jung verstorben ist. RIP Kelly Preston.
Thema: Ennio Morricone
Spunkmeyer

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Ennio Morricone 06.07.2020 17:41 Forum: In Memoriam


Heute verstarb der große italienische Filmkomponist Ennio Morricone im Alter von 91 Jahren in Rom an den Folgen eines Sturzes. Unmöglich, hier alle seine großartigen Werke aufzuzählen, stellvertretend seien die "Dollar"-Trilogie und natürlich "Spiel mir das Lied vom Tod" genannt. Jeder hat jetzt bestimmt Charles Bronsons Mundharmonikasolo im Ohr. Sein Hauptwerk war der Western, aber auch SciFi wie "The Thing" oder "Mission to Mars" gehörte zu seinem Repertoire. Quentin Tarantino engagierte ihn für seine beiden Western "Django Unchained" und "Hateful 8", für letzteren bekam er dann auch seinen mehr als wohlverdienten OSCAR, nachdem er vorher schon fünf mal nominiert war und bereits den EhrenOSCAR erhalten hatte. Mit Ennio Morricone verliert die Filmwelt einen ikonenhaften Komponisten, der eigentlich in einer eigenen Liga spielte. Mir gefiel immer sein Score zu "Zwei glorreiche Halunken" am besten, vielleicht aber auch, weil das mein absoluter Lieblingswestern ist. RIP Ennio Morricone, dein Lebenswerk bleibt unvergessen.
Thema: Tilo Prückner
Spunkmeyer

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Tilo Prückner 06.07.2020 16:32 Forum: In Memoriam


Im Alter von 79 Jahren verstarb bereits am 2. Juli der deutsche Schauspieler Tilo Prückner in Berlin. Im Fernsehen war er der ewige Kommissar, so in "Adelheid und ihre Mörder", im Tatort neben Robert Atzorn und zuletzt bei den "Rentnercops". Im Kino war er der Nachtelb in Wolfgang Petersens Unendlicher Geschichte. Zuletzt war er mehrfach als Herr Kaan in den "Ostwind" Filmen zu sehen. Er hinterläßt 2 Söhne.
Thema: Carl Reiner
Spunkmeyer

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Carl Reiner 30.06.2020 19:34 Forum: In Memoriam


Im Alter von 98 Jahren verstarb gestern der US-amerikanische Regisseur und Schauspieler Carl Reiner in Berverly Hills. Er entwickelte die "Dick van Dyke Show", die es von 1961 bis 1966 auf 158 Folgen brachte. Als Schauspieler trat er in vielen Nebenrollen in Erscheinung, ua bei allen 3 "Oceans" Teilen. Zwischen 1979 und 1984 drehte er vier Spielfilme mit Steve Martin, besonders erwähnenswert ist die Krimiparodie "Tote tragen keine Karos" aus dem Jahr 1982, bei der Reiner selbst gedrehtes Material elegant mit fremden Filmsequenzen verwob. Aus seiner Ehe mit Estelle Lebost stammt ua der Regisseur Rob Reiner (Stand by me).
Thema: Gernot Endemann
Spunkmeyer

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Gernot Endemann 30.06.2020 19:20 Forum: In Memoriam


Gestern starb im Alter von 77 Jahren der gebürtige Essener Schauspieler Gernot Endemann in Hannover. Von 1965 bis 1971 spielte er in allen sieben Folgen der Kultserie "Die Unverbesserlichen" den Rudi Scholz. Er hatte viele Gastrollen in diversen TV-Serien, ua Tatort und Schwarz Rot Gold. 12 Jahre lang spielte er den Schorsch in der Sesamstraße. Auch als Hörspielsprecher war er sehr aktiv. Er ist der Vater von Regisseur Till Endemann.
Thema: Linda Cristal
Spunkmeyer

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Linda Cristal 30.06.2020 19:12 Forum: In Memoriam


Bereits am 27. Juni verstarb im Alter von 91 Jahren die argentinische Schauspielerin Linda Cristal in Bevery Hills. Nachdem Sie bereits Cleopatra gespielt hatte und unter der Regie von John Wayne agierte, hatte sie ihren großen Durchbruch mit der Westernserie High Chaparral. Von 1967 bis 1971 spielte sie in 98 Folgen die Frau von Hauptcharakter Big John Cannon. Mir persönlich bleibt sie aber immer als toughe Mitstreiterin neben dem ultracoolen Charles Bronson in "Das Gesetz bin ich" in Erinnerung.
Thema: Joel Schumacher
Spunkmeyer

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Joel Schumacher 23.06.2020 16:35 Forum: In Memoriam


Gestern verstarb im Alter von 80 Jahren der US-amerikanische Regisseur Joel Schumacher in New York an seiner Krebserkrankung. Seit den 1980er Jahren war er als Regisseur aktiv und schuf so Klassiker wie "St Elmos Fire", "The Lost Boys", "Flatliners", "Falling Down", "Der Klient" und "Die Jury". Seine beiden Batman-Filme "Batman forever" und "Batman and Robin" kamen nicht überall gut an. Stark wiederum war "Nicht auflegen" mit Collin Farrell, sehr schwach hingegen sein einziger Horrorfilm "Blood Creek" mit Michael Fassbender. Seine letzte Regiearbeit waren 2013 2 Folgen der Serie "House of Cards". Sehr schade, "Flatliners" und "The Lost Boys" fand ich immer wegen dem ultracoolen Kiefer Sutherland super.
Thema: Claus Biederstaedt
Spunkmeyer

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Claus Biederstaedt 23.06.2020 16:27 Forum: In Memoriam


Bereits am 18. Juni verstarb im Alter von 91 Jahren der deutsche Schauspieler und Synchronsprecher Claus Biederstaedt in Eichenau. Seit den frühen 1950er Jahren war er als Schauspieler aktiv, zunächst fürs Kino später auch viel fürs Fernsehen. Neben Dramen waren Komödien sein Steckenpferd. So sah man ihn in Drei Männer im Schnee, Charlys Tante, Willy der Privatdetektiv und vielen ähnlichen Produktionen. Im TV hatte er oft Gastrollen in diversen Krimiformaten wie Der Kommissar, Derrick und Der Alte. Als Synchronsprecher lieh er seine sonore Stimme ua Marlon Brando, James Garmer und Peter Falk. Auch am Theater war er als Darsteller und Regisseur sehr aktiv.
Thema: Ian Holm
Spunkmeyer

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Ian Holm 19.06.2020 14:06 Forum: In Memoriam


Ash ist tot! Im Alter von 88 Jahren starb heute der britische Schauspieler Ian Holm in London. Ende der 1960er Jahr startete seine Schauspielkarriere, in den 1970er Jahren war er in einer Vielzahl von hochkarätigen Produktionen zu sehen. Zu nennen wären hier "Juggernaut", "Robin und Marian" und "Der Mann mit der eisernen Maske". Allen Sci-Fi-Fans unter uns bleibt natürlich seine Rolle als Androide Ash in Ridley Scotts Kultfilm "Alien" unvergessen ("Tun Sie Ihren Job und lassen Sie mich Meinen machen"). Auch danach sah man ihn oft in Großproduktionen (Greystoke, Brazil, Das 5. Element, From Hell). Einen weiteren absoluten Karrierehöhepunkt hatte Ian Holm unter der Regie von Peter Jackson. Insgesamt vier Mal spielte er den alten Bilbo Beutelin, der ein besonderes Verhältnis zu einem der namensgebenden Ringe hatte. Er war vier Mal verheiratet und hinterläßt fünf Kinder. Das dritte Crewmitglied der Nostromo hat uns für immer verlassen, ich bin sehr traurig. RIP Ian Holm.
Thema: Der zuletzt gesehene Film
Spunkmeyer

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02.06.2020 19:12 Forum: Laberecke


Into the Night: Belgische Netflix-Miniserie. Die UV-Strahlen der Sonne sind auf einmal tödlich, ein bunter Trupp versucht in einer Verkehrsmaschine, dem Sonnenaufgang zu entkommen. Diese schräge Ausgangslage bietet Spannungspotential und Konfliktsituationen ohne Ende. Zwar gibt es auch reichlich unsympatische Protagonisten aber auch genug Identifikationsfiguren. Die Story bietet kam Zeit zum Durchatmen und der treibende Soundtrack von Photek tut sein Übriges. Hat mir sehr gut gefallen und darf gerne in Season 2 gehen.
The Grudge 2 DC: Kommt nicht ganz an Teil 1 heran und ist mit seinen parallel erzählten 3 Storylines bestimmt nicht jedermanns Sache. Aber wenn die 3 Schulmädels "Das Haus" betreten ist das Spannungslevel auf Endanschlag. Feiner Grusel mit Luft nach oben.
The Grudge 3: Direct-to-Video Veröffentlichung, die nahtlos an Teil 2 anschließt. Hab ich mich lange vor gesträubt und ist auch das Schlußlicht in Sachen Spannung, trotzdem war ich positiv überrascht. Reichlich Schockmomente und ein ordentlich gesteigerter Blutlevel. Dazu noch interessante neue Charaktere und eine aufgebohrte Tonspur. Kann man der Vollständigkeit halber bedenkenlos mal mitnehmen.
Thema: Der zuletzt gesehene Film
Spunkmeyer

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15.05.2020 16:39 Forum: Laberecke


The Hunt: Millionare kidnappen Normalos, um eine gnadenlose Menschenjagd zu starten. Hier wird ordentlich draufgehalten und es fließt reichlich Kunstblut. Die Tankstellensequenz ist wirklich vom Feinsten und wenn ich "Handgranate" sage, wird jeder nach dem Filmgenuß wissen, was ich meine. Manchmal wird zu viel über den eigentlich total unwichtigen Background der Geschehnisse preisgegeben, trotzdem ist das ein sehr kurzweiliger Spaß, der Showdown weckt Erinnerungen an Kill Bill und Betty Gilpin ist eine tolle Endeckung, von der man unbedingt mehr sehen will.
Trespass: Hat auch schon bald 30 Jahre auf dem Buckel. 2 Feuerwehrmänner gehen in einem alten Gemäuer auf Schatzsuche und treffen dabei auf schwerbewaffnete Drogendealer. Ein für die "Back to the Future" Autoren Robert Zemeckis und Bob Gale eher ungewöhnliches Drehbuch, von Action-Profi Walter Hill souverän inszeniert. Es wird viel geballert und geflucht, Spannung kommt leider nur punktuell auf und das Ende ist arg vorhersehbar. Und die 18er Einstufung erschließt sich mir nicht im Geringsten. Kann man mal mitnehmen, muß man aber nicht.
Donnie Darko: Mit Kultfilmen ist es ja immer so eine Sache. Von den Einen vergöttert, von den Anderen mißverstanden. Jake Gyllenhaal wird von einem Hasen in Visionen zum Vandalismus aufgerufen. Das Ende ist schon recht radikal und läßt viel Raum für Spekulation und Interpretation doch das Erzähltempo ist recht schleppend und viele Figuren sind für die Handlung komplett überflüssig. Der Soundtrack ist klasse und Gary Jules "Mad World" passt perfekt. Bestimmt kein schlechter Film, aber das Zeug zum Kultfilm sehe ich hier auch nicht unbedingt. Aber Geschmäcker sind ja zum Glück verschieden.
Thema: Jerry Stiller
Spunkmeyer

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Jerry Stiller 11.05.2020 16:59 Forum: In Memoriam


Gestern starb im hohen Alter von 92 Jahren der US-amerikanische Schauspieler Jerry Stiller. Der Vater von Ben Stiller war schon seit den 1950er Jahren fürs Fernsehen aktiv, drehte aber auch Kinofilme wie "Die Todesfahrt der U-Bahn 123" , "Giganten am Himmel" oder "Nadine". Einem breiten Publikum wurde er aber durch sein Mitwirken an den Comedyserien "Seinfeld" (26 Folgen) und vor allem "King of Queens" bekannt. In 174 Folgen spielte der damals schon über 70jährige Stiller den nervigen Schwiegervater von Kevin James und erlangte so Kultstatus. Bis ins hohe Alter war er aktiv, lieh oft auch anderen Charakteren seine Stimme. RIP Arthur Spooner, Du wirst unvergessen bleiben.
Thema: Der zuletzt gesehene Film
Spunkmeyer

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06.05.2020 19:55 Forum: Laberecke


Tales from the Loop: Sehr hochwertig inszenierte Amazon-Serie, das titelgebende Forschungslabor "Loop" spielt eher eine Nebenrolle. Jede Folge wirft eine neue, existenzielle Fragestellung auf, die mich jedes Mal sehr nachdenklich zurückgelassen hat. Selten hat eine Serie so nachhaltigen Eindruck auf mich hinterlassen und mahnt, sein Tun öfters mal zu überdenken, denn manche Taten kann man nicht ungeschehen machen. Prominent besetzt (Rebecca Hall, Jonathan Pryce), aber es sind eher die jugendlichen Darsteller, die dieser Serie ihren Stempel aufdrücken. Bestimmt nicht jedermanns Sache, ich fand es brilliant und habe jede Folge genossen.
Der Zauberer von Oz: Einer DER Klassiker schechthin, diesmal in tollem 3D. Farbenprächtiges, sehr liebevoll ausgestattes Musical, das zu Toleranz und Hilfsbereitschaft aufruft. Die Effekte und Masken sind ebenfalls sehr hochwertig und wie man das über 80 Jahre alte Material aufgehübscht hat, verdient größtes Lob. Hat mir sehr gut gefallen, ein paar Gesangseinlagen vom Löwen sind aber nicht so gelungen.
1917: Das ist Kino in einer neuen Dimension, das ist Magie pur. Ausstattung top, Darsteller top, Soundtrack und Tonspur top aber die Kamera von Roger Deakins ist nicht von dieser Welt. Scheinbar schwere- und masselos folgt das Kameraauge hautnah den Geschehnissen und man fragt sich 120 Minuten lang, wie so etwas möglich ist. Dadurch ist man buchstäblich mitten in den Ereignissen und der Film entwickelt eine sogartige Spannung, der man sich nicht entziehen kann. Ein sehr extremes und eindringliches Seherlebnis, das ich hiermit nur allerwärmstens empfehlen kann. Sich 2h Zeit nehmen, Raum abdunkeln, Anlage aufdrehen und der Trip kann beginnen. Warum es hierfür nur 2 OSCARS gab, ist mir schleierhaft.
Thema: Der zuletzt gesehene Film
Spunkmeyer

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25.04.2020 20:42 Forum: Laberecke


Jackie Chans First Strike: Wo Jackie Chan draufsteht, ist auch Jackie Chan drin. Halsbrecherische Stunts und Martial-Arts-Einlagen, die einfach nur phantastisch choreografiert sind, machen diesen Film zu einem sehr kurzweiligen und lustigen Vergnügen. Daß die Handlung, die diese Elemente lose zusammenhält, nur Nebensache und lästiges Beiwerk ist, versteht sich ja von selbst. Und die Outtakes am Schluß lassen nur erahnen, wie schmerzhaft die Dreharbeiten für unseren Helden gewesen sein müssen.
Enemies closer: Nach Timecop und Sudden Death die dritte Zusammenarbeit zwischen Jean Claude van Damme und Peter Hyams und bis dato auch Hyams letzter Film. van Damme will Drogen aus einem abgesoffenen Flugzeug bergen und geht dabei buchstäblich über Leichen. Van Damme mimt den sadistischen Xander mit solch einer Hingabe, daß es eine wahre Freude ist, ihm zuzuschauen. Ein spannender und kurzweiliger, sehr solider Thriller mit nettem Twist zwischendurch. Leider sind die langen Nachtsequenzen sehr dunkel geworden, was etwas anstengend zu gucken war. Trotzdem beide Daumen hoch.
Ella enchanted: Wenn eine hübsche Dame in einem Film zu sehen ist, erwähne ich das hier bei diesen kleinen Reviews immer mal sehr gerne, aber Anne Hathaway mit damals süßen 22 Jahren sieht in dieser flotten und sehr kurzweiligen Fantasykomödie aber mal sowas von zum Dahinschmelzen süß aus, daß man sich einfach in sie verlieben muß. Zwar sieht das Ganze mit relativ mäßig gelungenem CGI-Einsatz arg künstlich aus, aber die Ausstattung (Rolltreppe) ist mit viel Liebe gestaltet und der Streifen ist so harmlos nett, daß man dem ganzen Unterfangen einfach nicht böse sein kann. Ein Film, so leicht und süß wie Zuckerwatte.
Thema: Leon Boden
Spunkmeyer

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Leon Boden 21.04.2020 19:41 Forum: In Memoriam


Bereits am 18. April verstarb der Kieler Schauspieler und Synchronsprecher Leon Boden im Alter von gerade mal 61 Jahren an Krebs. Als Schauspieler war er vornehmlich fürs TV aktiv, so spielte er länger in den Serien Die rote Meile, Die Wache und Hinter Gittern mit. Sein haarloser Charakterkopf war prädestiniert für zwielichtige oft skrupellose Zeitgenossen. Große Bekanntheit erlangte er zudem als langjährige Synchronstimme für Denzel Washington und Jason Statham. Extrem schade, ich möchte sein sonores Timbre sehr gerne, er wird der deutschen Synchronlandschaft fehlen.
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Spunkmeyer

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19.04.2020 17:42 Forum: Laberecke


Escape Room: Trupp bunt gemischter Jugendlicher wird in einen Escape Room eingeladen, kurz darauf wird der Schwierigkeitsgrad auf tödlich gestellt. Mit so Belanglosigkeiten wie Handlung gibt sich dieser gnadenlos spannende Thriller erst gar nicht ab. Ein blutiger Abzählreim voller perfider Fallen; obwohl einem die Protagonisten egal sind, fiebert man doch mit, weil man dem Schöpfer dieses Alptraums das Handwerk gelegt haben will. Super spannend und sehr kurzweilig, TOP.
Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten: Was hat Robert Zemeckis doch für geile Filme gedreht: Back to the Future, Roger Rabbitt, Cast away und den superben Grusler Schatten der Wahrheit. Aber dieser Streifen hier ist hanebüchener Müll. Langweilig und völlig unlustig. Dazu ein Danny de Vito der nur nervt und für die rudimentär vorhandene Handlung völlig unwichtig ist. Vergeudete Lebenszeit, wers nicht gesehen hat, hat mal so gar nix verpasst.
Underwater: William Eubank ist ja ein absoluter Filmmaniac. Seinen Erstling Love hat er ja mit Minimalbudget als One Man Show in der Garageneinfahrt seiner Eltern gedreht. Nach The Signal ist dies nun sein 3. Spielfilm. Kristen Stewart trifft im Marianengraben auf tödliche Meeresbewohner. Das ist nicht nur ultraspannend inszeniert, sondern glänzt auch mit einem erstklassigen Szenenbild, einer Mörder-Tonspur und starkem Score. Als i-Tüpfelchen werden ab und zu spektakuläre SloMos eingestreut. Leider ist das Ganze teilweise sehr dunkel geraten und manche Charaktere nerven leider etwas zu viel. Jammern auf hohem Niveau, ein Top-Thriller und Nervenkitzler. Leider im Kino arg untergegangen.
Auf der Jagd nach dem Juwel vom Nil: War Teil 1 schon eine Katastrophe, so ist Teil 2 fast noch schlimmer geworden. Die Handlung ist eine Zumutung und eine Anhäufung von sinnfreien Zufällen. Danny de Vito gelingt dazu das Kunststück, noch mehr zu nerven, als im Vorgänger. Allerdings ist der Streifen sehr viel actionlastiger als Teil 1 und bietet zumindest was fürs Auge. Und die Sequenz mit der F16 macht durchaus Spaß. Trotzdem sehnt man das Ende geradezu herbei und trauert der verlorenen Zeit hinterher.
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