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Thema: Egon Hoegen
Spunkmeyer

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Egon Hoegen 07.06.2018 18:23 Forum: In Memoriam


Fast 90-jährig verstarb bereits am 1. Juni der deutsche Schauspieler und Sprecher Egon Hoegen. Den Älteren von uns ist er bestens als Sprecher der Kultserie "Der 7. Sinn" bekannt. Hier ging es zwar um Verkehrserziehung, aber jeder wollte doch nur die spektakulär inszenierten Autocrashs sehen. Im Jahr 2000 lieh er seine Stimme dem Kurzfilm "Staplerfahrer Klaus", einer blutigen Parodie auf Arbeitssicherheitsfilme. 1997 sprach er die deutsche Version der Propagandafilme in Paul Verhoevens "Starship Troopers". Sehr schade, die Stimme hatte wirklich das gewisse Etwas und einen sehr hohen Wiedererkennungswert.
Thema: Der zuletzt gesehene Film
Spunkmeyer

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29.05.2018 18:34 Forum: Laberecke


Red Sparrow: Überraschend action- und spannungsarmer Spionagethriller mit einer grandiosen Jennifer Lawrence, die hier mal vollen Körpereinsatz zeigt. Gegen Schluß wirds leider unübersichtlich, auch mag ichs nicht, wenn Sachverhalte am Ende mit Rückblenden erklärt werden müssen. Einen Sonderpunkt gibt es für Charlotte Rampling als eiskalte Ausbilderin der Sparrows. Eine Idealbesetzung.
Bullyparade - Der Film: Ich hab weder die Bullyparade damals im Fernsehen gesehen, noch fand ich "Traumschiff Surprise" oder den "Manitu" besonders lustig. Darum hätte ich mir diesen (äußerst versiert inszenierten) Film auch schenken können. Grenzdebiler Humor, einfach nur albern und sinnfrei, ein paar nette Wortwitze können diesen Rohrkrepierer auch nicht retten. Schade um die Zeit, aber ich bin eh nicht der Komödientyp.
A Wrinkle in Time: Gleich nochmal verschenkte Lebenszeit. Dieses Hohelied auf die Familie ist im Kino gnadenlos gefloppt. Zurecht, denn dieser zuckersüße Schwachsinn nervt einfach nur total auf ganzer Linie, einziger Lichtblick sind ein paar nette Locations und SFX. Warum Disney Geld für solch einen Mist verbrennt, aber gleichzeitig so einen potentiellen Megakracher wie "TRON 3" cancelt, bleibt mir ein Rätsel. Ich warne eindringlich vor diesem Film, ein tödlicher Langweiler mit einer schrecklichen Reese Witherspoon.
Death Wish: Die Neuverfilmung mit Bruce Willis als Charles Bronson kommt schön blutig daher und ist teilweise bockspannend. Der Showdown ist extraklasse, obendrauf gibts mal wieder Dean Norris als coolen Cop. Ich kann die schlechten Kritiken nicht nachvollziehen, das ist feinste Unterhaltung im Fahrwasser von "Taken". An den Genreprimus "Equalizer" kommt er aber nicht ran, trotzdem Daumen hoch.
Thema: Der zuletzt gesehene Film
Spunkmeyer

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21.05.2018 20:01 Forum: Laberecke


Elle: Um den Kultregisseur Paul Verhoeven ist es ja nach "Hollow Man" sehr ruhig geworden. Sein erst 3. Film seit dem Jahr 2000 ist "Elle" mit der grandiosen Isabelle Huppert in der Hauptrolle. Als Vergewaltigungsopfer, das sich so gar nicht wie ein Opfer verhält, überzeugt sie auf ganzer Linie. Das kann man von dem total überkonstruierten und auch recht zähen Film nicht behaupten. Ich hab sehr oft auf die Uhr geschaut, mit 130min Laufzeit ist der Film einfach viel zu lang geworden. Hat mir als Film nicht gefallen, wohl aber als One-Woman-Show.
Starflight One: Die Gurke ist im Fahrwasser der "Airport"-Filme entstanden, hier hat sich keiner der Beteiligten mit Ruhm bekleckert. Das Drehbuch ist ein absoluter Rohrkrepierer (ua wird das identische Shuttle MEHRMALS innerhalb kürzester Zeit zur Rettung der Gestrandeten entsandt) und die Effekte von Star-Wars-Veteran John Dykstra sind einfach nur lausig (wie auch in "Firefox"). Das ist Trash in Reinkultur und nur hartgesottene Lee-Majors-Fans könnten ihren Spaß an diesem Schund haben.
Boy Soldiers: Dieser "Die Hard"-Verschnitt an einer High School kommt überraschend blutig daher und hat durchaus so seine Spannungsmomente. Leider ist auch hier das Drehbuch äußerst mäßig geworden, die Terroristen verhalten sich teilweise selten dämlich. Unterm Strich aber kein kompletter Absturz, recht kurzweilige Unterhaltung, nur die Musik ist ganz schlimm nach dem Motto: Menn schon Militär, dann aber auch dauernd Trommeln.
Thema: Margot Kidder
Spunkmeyer

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Margot Kidder 14.05.2018 19:57 Forum: In Memoriam


Im Alter von 69 Jahren verstarb gestern die kanadische Schauspielerin Margot Kidder in Livingston, Montana. Ihre erste größere Rolle spielte sie 1973 in Brian De Palmas Horrorfilm "Schwestern des Bösen". International bekannt wurde sie 1978 durch ihre Rolle der Lois Lane in Richard Donners "Superman". Auch in den 3 Fortsetzungen war sie in dieser Rolle zu sehen. Danach hatte sie mehrere Auftritte in diversen TV-Serien, ihren letzten Auftritt hatte sie 2017 in der kanadischen Produktion "The Neighborhood". Sie war dreimal verheiratet, aus der ersten Ehe stammt ihre 1976 geborene Tochter Maggie.
Thema: Anne V. Coates
Spunkmeyer

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Anne V. Coates 11.05.2018 14:37 Forum: In Memoriam


Bereits am 8. Mai verstarb im Alter von 92 Jahren die britische Cutterin Anne V. Coates in LA. 1962 bekam sie für ihre Arbeit an "Lawrence von Arabien" den OSCAR. Es folgten so unterschiedliche Produktionen wie "Mord im Orient-Express", "Greystoke", "Der City-Hai" und "In the Line of Fire". Im Alter von 90 Jahren schnitt sie ihren letzten Film "Fifty Shades of Grey". 2016 bekam sie füer ihr Lebenswerk den Ehrenoscar. Coates war 30 Jahre lang mit dem britischen Regisseur Douglas Hickox verheiratet.
Thema: Wolfgang Völz
Spunkmeyer

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Wolfgang Völz 04.05.2018 12:44 Forum: In Memoriam


Vorgestern verstarb im Alter von 87 Jahren der deutsche Schauspieler, Synchron- und Hörspielsprecher Wolfgang Völz in Berlin. Er war in vielen deutschen Film- und Fernsehproduktionen zu sehen, ua in den Kultserien "Raumpatrouille" und "Graf Yoster gibt sich die Ehre". In den 2000er Jahren hat er oft seine alten Rollen noch parodiert, wie zB in der "Wixxer". Sehr bekannt war Völz auch als Synchronsprecher, zB als Otto in "Captain Future" oder als Captain Blaubär. Er synchronisierte Größen wie Mel Brooks oder Ernest Borgnine (Airwolf). Wir verlieren mit Wolfgang Völz einen sehr sympathischen Zeitgenossen und extrem versierten Schaupieler/Synchronsprecher. RIP Otto
Thema: Michael Anderson
Spunkmeyer

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Michael Anderson 30.04.2018 21:35 Forum: In Memoriam


Im gesegneten Alter von 98 Jahren verstarb bereits am 25. April der britische Regisseur Michael Anderson in Vancouver. 1956 drehte der die legendäre Jules-Verne-Verfilmung "In 80 Tagen um die Welt" mit David Niven. Bei 8 Nominierungen gabs 1957 5 OSCARS. Er drehte mit Stars wie Gary Cooper, George Segal und Anthony Quinn, dabei war er auf kein Genre fixiert. Einen absoluten Kultfilm schuf er 1976 mit dem Sci-Fi-Streifen "Logan's Run". Michael York, Richard Jordan und Peter Ustinov waren die Stars dieser Dystopie über eine Gesellschaft, die keine Mitglieder älter als 30 zuließ. Es folgten noch Filme wie "Orca der Killerwal" und "Millennium", die Qualität von "Logan's Run" erreichte Anderson nicht wieder. Mit "Die neuen Abenteuer des Pinocchio" drehte er 1999 seinen letzten Film mit Martin Landau als Gepetto. "Logan's Run" schaue ich immer wieder gerne, Michael Bays "Insel" ist ja fast ein Remake. RIP Michael Anderson
Thema: R. Lee Ermey
Spunkmeyer

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R. Lee Ermey 16.04.2018 17:43 Forum: In Memoriam


Gestern verstarb der US-amerikanische Schauspieler R. Lee Ermey im Alter von 74 Jahren in Santa Monica an den Folgen einer Lungenentzündung. Jeder wird sich mit Sicherheit an seinen genialen Auftritt als Drillsergeant Hartman in Stanley Kubricks "Full Metal Jacket" aus dem Jahr 1987 erinnern. Er war danach in diversen Produktionen tätig ("Mississippi Birning", "Boy Soldiers", "On deadly Ground"), allerdings immer nur in Nebenrollen. Zuletzt war er auch vermehrt für diverse Fernsehserien im Einsatz. Sein Auftritt in "Full Metal Jacket" hat Filmgeschichte geschrieben.
Thema: Miloš Forman
Spunkmeyer

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Miloš Forman 15.04.2018 09:10 Forum: In Memoriam


Am 13. April verstarb der tschechische Regisseur Miloš Forman im Alter von 86 Jahren. Seinen internationalen Durchbruch schaffte er 1975 mit dem Kultfilm "Einer flog über das Kuckucksnest", für den er den Regieoscar einstreichen konnte. Nach dem Musical "Hair" (1979) und "Ragtime" (1981) folgte mit "Amadeus" (1984) sein nächster Karrieremeilenstein, für den er wieder mit dem OSCAR ausgezeichnet wurde. Mit 11 Nominierungen und 8 Auszeichnungen ist "Amadeus" einer der erfolgreichsten Filme der OSCAR-Geschichte. Für die Geschichte des Hustler-Gründers Larry Flynt gabs 1996 die nächste OSCAR-Nominierung. Sein letzter bekannter Film war 2006 "Goyas Geister" mit Javier Bardem und Natalie Portman. Mit Miloš Forman verliert die Filmwelt einen visionären Regisseur, der den Historienfilm (ua "Valmont" 1989) perfektioniert hat.
Thema: Der zuletzt gesehene Film
Spunkmeyer

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31.03.2018 16:36 Forum: Laberecke


Annihilation: "Ex Machina"-Macher Alex Garland verfilmt den ersten Teil der "Southern Reach"-Trilogie von James VanderMeer, den Produzenten ists aber zu kopflastig und da der Regisseur Änderungen konsequent ablehnt, wird dieses Meisterwerk an NETFLIX verscherbelt. So müßen wir bei diesem optisch und akustisch äußerst gelungenen Streifen mit dem Heimkino vorlieb nehmen. Mir hats extrem gut gefallen, vor allem die letzte halbe Stunde, wenn der blutige Abzählreim vorbei ist, baut eine sogartige Spannung auf und ist endlich mal wieder was zum drüber nachdenken. Die psychedelischen Endcredits sind noch das Sahnehäubchen. Danke für diesen Spitzenfilm, Fortsetzungen sind aber wohl leider ausgeschlossen.
The Commuter: Liam Neeson zum wiederholten Male unter der Regie von Jaume Collet-Serra. Diesmal gerät er als ahnungsloser Versichungsangesteller in seinem Pendlerzug in eine Verschwörung. Das Ganze ist dermaßen überkonstruiert, dass man vor Fassungslosigkeit nur noch mit dem Kopf schütteln kann. Der Crash, der ja netterweise im Trailer schon gespoilert wird, ist genauso hanebüchen, wie der Zugunfall in "Super 8". Danach kommt zwar noch leichte Spannung auf, das Kind ist aber schon längst in den Brunnen gefallen. Daneben nervt noch das dauernde Handygebimmel, ich hätte das Ding schon längst aus dem Zug geworfen. Unterm Strich ein kompletter Rohrkrepierer, der zutiefst verärgert. Tut zwar nix zur Sache, aber bei Sam Neill musste ich schon 2x hinschauen, Gott ist Der alt geworden.
Thema: Siegfried Rauch
Spunkmeyer

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Siegfried Rauch 12.03.2018 19:58 Forum: In Memoriam


Gestern verstarb der deutsche Schauspieler Siegfried Rauch im Alter von 85 Jahren während einer privaten Feier an einem Herzanfall. Er war im Kino präsent und drehte mit prominenten Regisseuren wir Franklin J. Schaffner (Patton 1970) oder Samuel Fuller (The Big Red One 1980). Seit dem Film "Le Mans" (1971) verband ihn eine enge Freundschaft mit Steve McQueen. Einem breiten Publikum wurde Rauch durch seine intensiver Fernseharbeit bekannt. Sehr populär waren seine Rollen in "Die glückliche Familie" (1987-1993), "Das Traumschiff" (1997-2013) und "Der Bergdoktor" (2008-201cool . Mit Siegfried Rauch verliert die deutsche Fernsehlandschaft eines seiner bekanntesten Gesichter und einen sozial sehr engagierten, äußerst sympathisch auftretenden Zeitgenossen.
Thema: Der zuletzt gesehene Film
Spunkmeyer

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04.03.2018 21:20 Forum: Laberecke


Get Out: Junger Farbiger lernt die Eltern seiner neuen Freundin kennen und erlebt dann einen wahren Horrortrip. Dieser fiese kleine Schocker fängt harmlos an, hat es hinterher aber faustdick hinter den Ohren und dreht in der letzten haben Stunde gnadenlos an der Spannungsschraube. Maximaler Ertrag bei minimalstem Einsatz. Ein Super-Streifen.
The Dead Zone: David Cronenberg hat in den 80ern ja so gnadenlose Blutorgien wie "Scanners" gedreht. Auch sein superbes "Fliege"-Remake bleibt in bester Erinnerung. "Dead Zone" hingegen wirkt wie eine billige King-Auftragsarbeit, lieblos runtergekurbelt ohne jegliche Spannung. Top-Leute wie Christopher Walken und vor allem Tom Skerritt werden verheizt, die süße Brooke Adams weiß wenigstens optisch zu überzeugen. Martin Sheen wirkt wie auf Drogen, eine lächerliche Performance. Nur der Score von Michael Kamen wirkt etwas versöhnlich. Ein ganz schwaches Machwerk.
The Shape of Water: Guillermos del Toros neuer Film, seine Version von der Schönen und das Biest, gilt ja heute Nacht als großer Favorit im Rennen um die Goldjungs. Ausstattung und Kamera (tolle Farbarbeit) sind wirklich auf Referenzniveau, auch die Spezialeffekte glänzen mit Perfektion. Der Film selber ist aber ein tödlicher Langweiler, die "Romanze" ist dermaßen an den Haaren herbeigezogen, man fragt sich die ganze Zeit, was soll dieser ganze Schwachsinn? Einzig Michael Shannon, der mich schon bei "Nocturnal Animals" überzeugt hat, kann mit seiner Rolle glänzen. Am meisten nervt Octavia Spencer als Gisela Schlüter, einfach nur furchtbar. Wie endgenial war dagegen "Pans Labyrinth".
Thema: Lewis Gilbert
Spunkmeyer

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Lewis Gilbert 27.02.2018 22:20 Forum: In Memoriam


Bereits am 23. Februar verstarb im hohen Alter von fast 98 Jahren der britische Regisseur Lewis Gilbert in Monaco. 1966 drehte er mit Michael Caine den preisgekrönten Film "Alfie", der 2004 mit Jude Law neu verfilmt wurde. Internationale Bekanntheit erlangte er als Regisseur von 3 James-Bond-Filmen: 1966 "Man lebt nur zweimal", 1977 "Der Spion der mich liebte" und 1979 "Moonraker"."Before You go" mit Julie Waters war 2002 seine letzte Regiearbeit.
Thema: Der zuletzt gesehene Film
Spunkmeyer

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20.01.2018 17:12 Forum: Laberecke


Free Fire: Die Grundidee klang ja recht spaßig. Nach einem gescheiterten Waffendeal kommt es zwischen den Protagonisten in einer Lagerhalle zu einem massiven Feuergefecht. Leider sind einem sämtliche Beteiligten unsympathisch und somit schnurzegal. Zudem robbt fast jeder nur am Boden rum, was dem Film jegliche Dynamik nimmt. Und warum die Waffen vom Deal kaum Verwendung bei der Schießerei finden, erschließt sich mir auch nicht. Somit bleibt ein absoluter Langweiler, vor dem ich nur warnen kann. Schade drum.
White Noise: Michael Keaton will mit auf VHS aufgenommenem weißen Rauschen Kontakt zu seiner verstorbenen Frau aufnehmen. Das Ganze ist teilweise bockspannend und richtig gruselig. Dazu kommen wohldosierte Schockeffekte und eine gut abgemische Tonspur, fertig ist ein feiner kleiner Grusler. Leider ist das Ende zu dick aufgetragen, aber das scheint mir von den Produzenten so gewollt, zur Gesamtstimmung passts leider nicht so. Trotzdem durchaus zu empfehlen.
Better call Saul: Das Spinoff zu "Breaking Bad" beleuchtet die Vorgeschichte sowohl von Saul Goodman als auch von Mike Ehrmantraut. Gerade Letzterer gehört zu meinen Lieblingscharakteren bei BB, allein deshalb ist BcS eine absolute Pflichtveranstaltung für alle BB-Fans. Selten habe ich eine Serie mit so intelligenten Drehbüchern gesehen, das ist immer hochinteressant und superkurzweilig. Eine der besten Serien, die ich je gesehen habe. Nun heißts Warten auf Staffel 4, die gerade gedeht wird.
Silence: Andrew Garfield und Adam Driver wollen im 15. Jahrhundert Japaner zum Christentum konvertieren. Dieses dunkle Kapitel wird von Martin Scorsese exzellent beleuchtet und spart auch nicht mit Folterszenen. Bildgestaltung und Ausstattung sind auch vom Feinsten, deshalb kann ich dieses teilweise wortlastige Drama mit gutem Gewissen weiterempfehlen. Eine sehr interessante und lehrreiche Geschichtsstunde.
Thema: Der zuletzt gesehene Film
Spunkmeyer

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31.12.2017 14:57 Forum: Laberecke


Breaking Bad: Keine Ahnung, warum ich mir mit dieser Hammerserie so viel Zeit gelassen habe, dafür konnte ich fast am Stück alle 5 Staffeln abarbeiten. Die Story sollte hinlänglich bekannt sein, leider gibt es neben tollen Figuren wie Mike und Hank auch so nervige Charaktere wie Skyler, Walter jr. und Marie, die einfach nur nerven. Egal, die Serie ist fast immer spannend und bietet mehrere Sterbesequenzen, die nachhaltigen Eindruck hinterlassen haben. Und die 5. Staffel ist an Qualität kaum noch zu überbieten, hier geht richtig die Post ab. Mal schauen, ob ich an das entschleunigte Spin-off "Better call Saul" noch herangehe.
Kleinen Filmnachmittag mit 2 Kumpels gefeiert:
Aliens: Einer der Kollegen kannte den Film noch nicht, so haben wir den Director's Cut auf Deutsch geschaut. Hier wirken die zusätzlichen Szenen noch mehr wie ein Fremdkörper, zumal die ganze deutsche Synchro inhaltlich eine einzige Zumutung ist und den Film ziemlich ruiniert. Hier gilt ganz klar, nur die englische Tonspur wird diesem Meisterwerk gerecht. Let's rock!!!
Evil Dead: Fede Alvarez' Version ist handwerklich hervorragend gemacht, aber leider total ungruselig. Da auch storytechnisch recht wenig passiert, verkommt der Film zu einer blutigen Nummernrevue und zeigt das technisch Machbare auf diesem Sektor. Daß Alvarez auch gute Filme machen kann, hat er ja mit "Don't breathe" bewiesen.
Shutter - Sie sehen dich: Gleich noch ein total ungruseliger Grusler über einen Fotografen, der von seiner Vergangenheit eingeholt wird. Wars während des Films schon total unspannend ist die Auflösung eine absolute Enttäuschung. Ein Totalausfall.
Dann noch etwas Zeit gehabt.
Jumanji: Ich war der festen Überzeugung, diesen Film zu kennen, wurde beim Schauen aber eines Bessern belehrt. Witziger Action-Fantasy-Mix mit einem gut aufgelegten Robin Williams. Die Tricks dieses über 20 Jahre alten Films sind leider schon mächtig in die Jahre gekommen, Charme hat das Ganze aber ohne Zweifel und sehr unterhaltsam wars auch. Mir gefällt die weniger bekannte Variante "Zathura" aber trotzdem besser.
Achterbahn: Die jetzt erschienene Uncut-Version bietet kaum Neues, es bleibt ein 70er-Jahre-Katastrophenfilm mit den üblichen Zutaten. Immerhin ist die Story durchaus intelligent und spannend erzählt und bietet ordentlich Starpower. Ist nen Blick wert.
Thema: Der zuletzt gesehene Film
Spunkmeyer

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27.12.2017 16:16 Forum: Laberecke


Apocalypse Now Redux: Vielleicht der beste Antikriegsfilm aller Zeiten, weil hier der Wahnsinn des Krieges durch das Handeln der wahnsinnigen Protagonisten gezeigt wird. Der Durchgeknallteste von allen ist für mich aber nicht Kurtz oder Willard sondern Kilgore, der mit Cowboyhut seine Soldaten im Feindfeuer zum Surfen schickt und aus der Front ein Barbecue macht. Das ist alles hochkompetent und mit viel Aufwand in Szene gesetzt, 2 Kritikpunkte hätte ich aber doch: 1. ist die Franzosensequenz langweilig und irgendwie fehl am Platze und 2. stört mich das komplette Fehlen von Anfangs- und Endcredits, nicht mal den Namen des Films erfährt man. Ansonsten gnadenlos gut, mein absolutes Highlight ist der Walkürenritt, das ist Gänsehaut pur. Und die physische Präsenz von Brando ist wirklich beeindruckend. Ein Kultfilm, wie es kultiger kaum geht.
Mysterious Island - Die geheimnisvolle Insel: Den Carlsen-Comic nach der Jules-Verne-Vorlage hab ich als Kind geliebt, diese Verfilmung von Cy Endfield setzt mehr auf Action und auf diverse Harryhausen-Monsterauftritte. Die eigentliche Robinsonade tritt leider etwas in den Hintergrund. Trotzdem ist das nett anzuschauen und auch recht kurzweilig. Kultig sind ja die Taucheranzüge aus Muscheln, das hat schon Charme.
Lights out: Grusler über ein Wesen, das nur in der Dunkelheit sein Unheil verbreiten kann. Das ist teilweise bockspannend und richtig unheimlich, leider wird am Ende zuviel erklärt, was den Grusel leider mindert. Die Anfangssequenz ist allerdings zum Nägelkauen gnadenlos spannend. Unterm Strich OK, aber keine Chance gegen Genreprimus THE GRUDGE.
Thema: Der zuletzt gesehene Film
Spunkmeyer

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18.12.2017 19:50 Forum: Laberecke


Robin und Marian: Sean Connery und Audrey Hepburn spielen die gealterten Robin und Marian. Das ist gut gespielt, gut ausgestattet und gut fotografiert aber einfach nur sterbenslangweilig. Selten während eines Films so oft auf die Uhr geschaut.
Spectral: Netflix-Movie über einen Kampfeinsatz gegen geisterartige tödliche Gegner. Leider ist das alles weder gruselig noch sonderlich spannend, aber optisch und akustisch hübsch in Szene gesetzt. Die Auflösung ist allerdings eine einzige Enttäuschung und James Badge Dale nervt auch als McGyver-Verschnitt.
Star Wars - The last Jedi: Allerallerfeinste Weltraumschlachten und geniale Lichtschwertkämpfe wechseln ab mit dümmlichsten Sequenzen (
Spoiler
) die einen nur kopfschüttelnd im Kinosessel zurücklassen. Läßt man daneben noch das komplette nervige Jedigeschwafel beiseite, bleibt ein exzellent gemachter SciFi-Kracher, die die meisten seiner 150 min Laufzeit einfach nur Spaß macht. Weiter so.
Dunkirk: Akribisch ausgestattetes, technisch hochversibel gemachtes Kriegsdrama, das leider unter seiner unnötig verschachtelten Erzählweise leidet. Trotzdem ist das ein sehr packender an die Nieren gehender Kriegsfilm, der überraschend unblutig daherkommt. Da war man von "Saving Private Ryan" schon eine härtere Gangart gewohnt. Unterm Strich ein Kompliment an alle Beteiligten, das ist Kino auf Reverenzniveau mit kleinen Abstrichen bei der Erzählweise. Und der Sound dürfte bei den OSCARS ein gehöriges Wörtchen mitsprechen.
Thema: Der zuletzt gesehene Film
Spunkmeyer

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14.11.2017 22:00 Forum: Laberecke


7 Minuten nach Mitternacht: Auch wenn hier mit den Ängsten eines Kindes vor dem Krebstod seiner Mutter ein schwieriges und wichtiges Thema behandelt wird, fand ich diesen teilweise optisch extrem ansprechenden Film zum größten Teil einfach nur langweilig und auch nervig. Einen Film mit Liam Neeson als sprechenden Baum brauche ich einfach nicht. Ich war echt froh, als alles endlich vorbei war.
Baby Driver: Ansel Elgort als Milchbubi mit extremen Fahrkünsten ist war arg gewöhnungsbedürftig, der Film selber ist aber extrem rasant und dynamisch inszeniert, so daß an Langeweile nicht zu denken ist. Kevin Spacey, Jon Hamm und vor allem Jamie Foxx machen als Gangsterbande viel Spaß und tragen erheblich dazu bei, daß dieser Actionstreifen funktioniert.
Mutant - Das Grauen im All: Ein weiterer SF-Film aus der Roger-Corman-Schmiede "New World Pictures". "Sador - Herscher im Weltraum" und "Der Android" hatten wirklich Charme, dieses Machwerk jedoch ist dermaßen miserabel inszeniert, daß man meint, Ed Wood hätte seine Hände im Spiel gehabt. Die Kulissen sind grauenhaft hingefummelt, teiweise sind Pappverpackungen für Eier an den Wänden verbaut worden. Das titelgebende Monster ist einfach nur lächerlich anzuschauen und wird nur durch Schnitttechnik von der Stelle bewegt. Der Cast agiert wie eine Laienspielertruppe und rundet ein komplett gegen die Wand gefahrenes Projekt perfekt ab. Schade um das Celluloid, eine Parkbank bei Nacht hätte mehr Unterhaltungswert gehabt.
Thema: John Hillerman
Spunkmeyer

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John Hillerman 10.11.2017 13:56 Forum: In Memoriam


Higgins ist tot. Im Alter von 84 Jahren verstarb gestern der US-amerikanische Schauspieler John Hillerman in Houston. In 158 der 162 Folgen der Serie "Magnum" verkörperte er von 1980 - 1988 den strengen aber auch sympathischen Verwalter des Anwesens auf Hawaii, auf dem Magnum wohnt. Die beiden Hunde Zeus und Apollo wichen dabei nie von seiner Seite. In den 70er Jahren hatte Hillerman einige kleine Kinorollen, vor allem unter der Regie von Peter Bogdanovich. Mitte der 90er Jahre zug er sich ins Privatleben zurück. Er verstarb eines natürlichen Todes. RIP Higgins, Du warst ein echtes Original.
Thema: Karin Dor
Spunkmeyer

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Karin Dor 08.11.2017 22:33 Forum: In Memoriam


Vorgestern verstarb im Alter von 79 Jahren die deutsche Schauspielerin Karin Dor in einem Münchener Pflegeheim. Sie hat sich von einem im Juli 2016 in Südtirol erlittenen schweren Sturz nie wieder erholt. Durch ihren Ehemann, den Regisseur Harald Reinl, kam sie an Rollen in diversen Winnetou- und Edgar-Wallace-Verfilmungen. 1967 verkörperte sie in "007 - Man lebt nur zweimal" als einzige deutsche Schauspielerin ein Bond-Girl. In Alfred Hitchcocks Agententhriller "Topas" aus dem Jahr 1969 spielte sie die Kubanerin Juanita. Mit Karin Dor verlieren wir eine der international bekanntesten deutschen Schauspielerinnen der 60er Jahre.
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