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Profisucher Profisucher ist männlich
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Prinzessin Mononoke

Sicherlich einer der schönsten Anime überhaupt, der auch für Nichtfans eine klare Empfehlung darstellt! Die Geschichte mit ihrer Ökobotschaft hat rein gar nicht von ihrer Faszination und Aktualität eingebüßt. Wunderbar gezeichnet, spannend inszeniert und ohne Leerlauf! Ein klarer 10er.

Van Helsing

Hab mich anno 2004 schon im Kino bei diesem trashigen Fantasyhorror gelangweilt - daran hat sich auch beim Rewatch mehr als 10 Jahre später nix geändert. Mit einem fähigen Regisseur wäre bestimmt ein guter Film drauß geworden. So dominieren Spezialeffekte, die schon damals beschi... aussahen, eine komplette Überlänge und maue Darsteller. Nach einer zusammenhängenden Story sucht man ohnehin vergebens...

Tödliches Versprechen - Eastern Promises

Starker Cronenberg! Der Ausflug in die russische Unterwelt Londons fasziniert und stößt gleichzeitig ab. Viggo Mortensen ist atemberaubend gut, die Gewaltszenen eruptiv und das Ende überzeugend. Und Armin Mueller-Stahl rundet als Gangsteroberhaupt den Thriller ab!

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Krull: Dieser Oldschooll-Fantasyfilm aus dem Jahr 1983 stand schon lange auf meiner To-do-Liste. Die Story vom Prinzen, der seine entführte Braut aus den Händen böser Schergen retten will, hat zwar nur Super-Mario-Niveau, punktet aber mit einer Vielzahl sympathischer Charaktere, gelungenen SFX und einem ganz tollen Setdesign, das mit viel Liebe zum Detail gestaltet wurde. Was aber gar nicht geht, ist James Horners grauenvoller Trompetensoundtrack, der nicht nur viel zu laut abgemischt wurde, mich ständig an Star Trek II erinnert hat und oft die Stimmung einfach nur plattwalzt. Schade.
Shark Night: Der im Jahr 2013 im Alter von gerade mal 60 Jahren verstorbene Regisseur David R. Ellis hat uns mit "Final Destination 2" den besten Teil der Serie geliefert. Auch "Final Call" und "Snakes on a Plane" konnte man sich gut anschauen. Sein letzter Film "Shark Night" ist aber leider ein Rohrkrepierer der übelsten Sorte geworden. Dümmliche Studenten werden von Haien niedergemetzelt, deren Herkunft an Schwachsinn nicht zu überbieten ist. Mies gespielt, mies getrickst, mies inszeniert. 90 Minuten verschenkte Lebenszeit.
Fremde Schatten: Michael Keaton terrorisiert Matthew Modine und Melanie Griffith als psychpathischer Untermieter. Keaton spielt souverän aber wie dämlich sich Matthew Modine den ganzen Film über anstellt ist schon hanebüchen. Überhaupt ist hier alles überkonstruiert und ohne Maßen unglaubwürdig. Sogar beim obligatorischen Showdown bleibt die Spannung auf Sparflamme. Schade, John Schlesinger hat mit dem "Marathon Mann" bewiesen, daß er es viel besser kann.

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12.07.2017 20:53 Spunkmeyer ist offline E-Mail an Spunkmeyer senden Beiträge von Spunkmeyer suchen Nehmen Sie Spunkmeyer in Ihre Freundesliste auf
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Nach dem peinlichen Schwanengesang "Shark Night" habe ich zur Rehabilitation von David R. Ellis auf seine beiden Final Destination Teile 2+4 abgefeiert. Beide Teile sind ja "inhaltlich" weitestgehend identisch, auch die schemenhafte Vorhersehung der nächsten Tötungssequenz wure 1:1 übernommen. Teil 2 ist ja für mich das Highlight der Serie, leider habe ich den Film schon so oft gesehen, daß sich die Überraschungen etwas in Grenzen hielten. Anders Teil 4, bei dem ich mich teilweise echt weggeschmissen habe. Man muß diese Art von perfieder Unterhaltung mögen, dann kommt man bei Final Destination voll auf seine Kosten. Gerüchteweise soll ja ein 6ter Teil in Planung sein. Aber sehr gerne!!!
Lost in Space: Die Kinoversion der Irwin-Allen-Fernsehserie punktet zunächst mit ansehnlicher Besetzung. Neben William Hurt, Mimi Rogers und der süßen Heather Graham gibt Gary Oldman wie gewohnt den psychopathischen Bösewicht. Auch diverse Setdesigns und Roboter wissen durchaus zu überzeugen. Was aber gar nicht geht, ist das grauenhafte Drehbuch des OSCAR-Gewinners (!) von "A beautiful Mind". Hanebüchen ohne Ende, auch kein Klischee wird ausgelassen, wie das nervende neunmalkluge Blag, die rumpubertierende Tochter und der Vater, der seine Familie der Arbeit wegen vernachlässigt hat. Würg. Dazu Computereffekte, die wohl noch mit dem Amiga erstellt wurden und heute einfach nur noch in die Mülltonne gehören. Selten wurde so viel Geld für solch einen Schwachsinn verbrannt.
Cliffhanger: Noch weit vor "Demolition Man" mein absoluter Lieblings-Stallone. John Lithgow stiehlt natürlich allen als obersadistischer Bandenchef Eric Qualen die Show. Dazu Spannung ohne Ende und jede Mende Super-Hubschrauber-Action. Ein in Würde gealterer Oldschool-Reißer der auch heute noch extem kurzweilig rüberkommt. Bei manchen Klettersequenzen stockt einem echt der Atem. Ein Top-Streifen.

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20.07.2017 20:26 Spunkmeyer ist offline E-Mail an Spunkmeyer senden Beiträge von Spunkmeyer suchen Nehmen Sie Spunkmeyer in Ihre Freundesliste auf
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Dunkirk

Na hoppla, der erste in meinen Augen absolut enttäuschende Christopher Nolan Film! Der Meister stolpert hier über seine eigenen Konventionen, die in Meisterwerken wie "Inception" und "Interstellar" so gut funktioniert haben. Weil er die Evakuierung der Allierten aus Dünkirchen so verschachtelt und aus verschiedenen Perspektiven erzählt, entstehen in meinen Augen zwei gravierende Schwachpunkte: 1.) Mit den flachen Charakteren kann man sich kaum bis gar nicht identifizieren, ihr Überlebenskampf entwickelt sich wenig packend. 2.) Kommt mal etwas Nervenkitzel auf, wird wieder zur nächsten Plotline gesprungen und so jede Spannung im Keim erstickt (nein, ich muss nicht 20mal aus zehn Perspektiven sehen, wie die Heinkel beschossen wird!). Leider schüttet Nolan den Film dann noch mit dem üblichen Hans Zimmer Bombastscore zu. Zum Glück hat der Film mal keine Überlänge. Sehr schade, außer ansehnlichen Bildern wäre hier definitiv mehr drin gewesen!

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31.07.2017 18:40 Profisucher ist offline E-Mail an Profisucher senden Beiträge von Profisucher suchen Nehmen Sie Profisucher in Ihre Freundesliste auf
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Erstmal ein herzliches Dankeschön an Profisucher für seine "Dunkirk"-Kritik. Der Film war eigentlich fest gebucht, ist aber plötzlich auf dem Index gelandet und wird irgendwann im Heinkino nachgeholt.
It follows: Die Idee von dem tödlichen Geisterfluch, der sich über sexuellen Kontakt überträgt ist zwar extrem hanebüchen, die daraus resultierende Spannung aber umso extremer. Wenn die Opfer ihre Peiniger erst im letzten Moment bemerken, während der Zuschauer schon lange vorher das Übel kommen sieht, zieht es einem fast die Schuhe aus vor Angst und Spannung. Ein Low-Budget-Grusler wie er effektvoller kaum sein kann. Spitze.
Valerian: Ich habe ein knallbuntes Bonbon erwartet, ein Fest fürs Auge, einen visuellen Overkill, einen drogenfreien Trip, eine Explosion von Form und Farbe. Und was bekam ich? Genau DAS! Trotz erst nachträglicher 3D-Konvertierung lohnt sich hier die Brille auf jeden Fall. 135min Vollgasberieselung, bei der Luc Besson seiner ausufernden Fantasie aber so richtig freien Lauf gelassen hat. Die Handlung kann man eher vernachlässigen, Spannung weicht Aufregung aber das ist Unterhaltung pur und Dane DeHaan und Cara Delevigne (mann ist DIE süß) ergänzen sich perfekt. An der Kinokasse ists wohl leider gefloppt, so dass das fertige Drehbuch zu Teil 2 wohl Patina ansetzen wird. Schade, denn der Film ist klasse.
Ash vs Evil Dead Staffel 1: Hab ich mir an einem Wochenende reingezogen. Ultrabrutales, unglaublich gut gemachtes Gemetzel und zum Brüllen komische Sequenzen wechseln sich mit spielerischer Leichtigkeit ab. Dazu ein Bruce Campbell in phantastischer Spiellaune und mit sehr viel Liebe zum Detail ausgestattete Sets: Fertig ist neben "Banshee" eine der allerallerbesten Serien, die ich je sehen durfte. Staffel 2 wird zeitnah in Angriff genommen und Staffel 3 kommt schon im Herbst. Groovy!!!!!

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31.07.2017 20:20 Spunkmeyer ist offline E-Mail an Spunkmeyer senden Beiträge von Spunkmeyer suchen Nehmen Sie Spunkmeyer in Ihre Freundesliste auf
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Also, ich will dich jetzt nicht vom Kinobesuch abhalten!

Es gibt viele positive Reviews zum Film, was heißen muss, dass er anderen scheinbar gefallen hat. Geschmäcker sind ja gern verschieden. ;-)

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03.08.2017 10:40 Profisucher ist offline E-Mail an Profisucher senden Beiträge von Profisucher suchen Nehmen Sie Profisucher in Ihre Freundesliste auf
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So wie Du "Dunkirk" beschrieben hast, ist er nicht mein Fall. Dann lieber geradeaus erzählt wie "Saving Private Ryan".
Judge Dredd: Die Stallone-Version bietet neben viel Starpower und einem netten Setdesign leider nicht sehr viel Substanz. Armand Assante kann als wahnsinniger Rico zwar etwas punkten, aber unterm Strich hat der Film zu wenig Story und Tiefgang (hallo, das ist ein Stallone-Film). Und der coole Roboterkollege von Rico hat leider viel zu wenig Screentime. Dafür nervt Rob Schneider als überflüssiger Sidekick umso mehr. Schade.
True Lies: Ich dachte immer, T2 wäre die Krone des Action-Genres, aber was der Meister hier auffährt, ist der wahre Gigantismus. Angefangen mit der extrem coolen Introsequenz über die irre Verfolgungsjagd hoch zu Ross bis zum absoluten Höhepunkt auf den Florida Keys. Wenn die Harrier die Brücke sprengen, will sich der Mund vor Staunen einfach nicht schließen. Und dann nimmt Arnie auch noch persönlich Platz in der Pilotenkanzel und liefert einen megaspektakulären Showdown in Miami ab. Neben "Aliens" und noch vor "Abyss" der beste Film von James Cameron und Unterhaltung pur. Nur die Rolle von Bill Paxton wirkt irgendwie wie ein überflüssiger Fremdkörper.
Contact: Den Film mochte ich immer sehr gerne, ist er doch in meinen Augen (neben "Species" mit vielen Abstrichen) die logischste und realistischste Kontaktaufnahme mit fremden Lebensformen. Leider wird zwischendurch etwas viel gelabert, auch wenns um fundamentale Dinge geht. Stark, wie die erste Maschine einem Sabotageakt zum Opfer fällt und wenn Allie in der zweiten Maschine auf Reisen geht, wirds wirklich megaspektakulär. Ein visionärer Film über eine Frau und ihre unbändige Leidenschaft. Tolles Kino mit tollen Bildern.
Demolition Man: Stallone als "Der letzte Bulle" gegen Wesley Snipes, der als Bösewicht wie fast immer allen die Schau stiehlt. Irgendie ist das alles arg albern, die ewigen Shootouts wiederholen sich zu oft und die Story der cleanen Gesellschaft ist doch extrem an den Haaren herbeigezogen. Was bleibt ist die ewige Frage nach den 3 Muscheln.

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11.08.2017 19:51 Spunkmeyer ist offline E-Mail an Spunkmeyer senden Beiträge von Spunkmeyer suchen Nehmen Sie Spunkmeyer in Ihre Freundesliste auf
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Atomic Blonde
Charlize Theron kämpft, trinkt und liebt sich durchs Berlin kurz vor dem Mauerfall. Visuell und musikalisch ist der Film ein Augen- und Ohrenschmaus. Die Action ist knackig und die Ausstattung top. Leider wird die Geschichte sehr wirr erzählt und entfaltet damit wenig Spannung. Die Theron ist jedoch eine Wucht!

Die Schöne und das Biest
Die Realverfilmung von Disney punktet mit einer überzeugenden Hauptdarstellerin, einer liebevollen Ausstattung und gelungenen Effekten. Dass die Songs ins Deutsche übersetzt wurden, schmälert die Qualität zwar etwas, trotzdem ist der Film auch für Disney-Hasser ganz nett anzusehen!

Terminator 2 (Neuaufführung)
James Cameron hat den Film mehr als 25 Jahre nach Erscheinen erneut in die Kinos gebracht, natürlich in 3D und digital remastert. Allein diesen Streifen auf der großen Leinwand zu sehen, ist eine Wucht. Auch nach all den Jahren sieht T2 kolossal gut aus: Die Effekte, der Sound und Arnies Steinbeißergesicht sind Fanboy's Dream pur. Dass der Film auch in Sachen Story mehr überzeugt als das Gros der heutigen Actionfilme muss wohl nicht noch extra erwähnt werden...

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02.09.2017 15:12 Profisucher ist offline E-Mail an Profisucher senden Beiträge von Profisucher suchen Nehmen Sie Profisucher in Ihre Freundesliste auf
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Guardians of the Galaxy Vol. 2: Technisch gibts an dieser Fortsetzung gar nix zu meckern, hier wird nicht gekleckert, sondern geklotzt. Trotzdem hat mir das alles so gar nicht gefallen. Die Story um Starlords Vater wirkt doch arg bemüht, auch bei der Storyline um Gamoras Schwester Nebula mußte mal wieder die liebe Verwandtschaft bemüht werden. Drax trägt zur Story mal so gar nix bei und ist komplett überflüssig. Baby Groot ist bemüht komisch, einziger wirklicher Pluspunkt des Films ist Rocket, der in einer Sequenz so richtig aufdreht und auch sonst viel Spaß macht. Reicht leider nicht für einen guten Film, schade.
Se7en: Morbider Großstadtthriller um einen wahrhaft einzigartigen Serienkiller mit ganz eigener Mission. Zurecht ein Klassiker des Genres, Kevin Spacey ist genial als eiskalter John Doe, der dem impulsiven Brad Pitt locker die Stirn bietet. Dazu geniale Masken vom leider inzwischen von der Bildfäche verschwundenen Rob Bottin und ein gnadenlos spannender und in seiner Konsequenz einzigartigartiger Showdown runden einen der besten Filme von David Fincher ab. Warum nicht schon bei "Alien 3" so?
Pearl Harbor:Klar, die Story des Films hat Groschenromanniveau aber wenn die Japaner Pearl Harbor ins Visier nehmen, beginnt eine der spektakulärsten Actionsequenzen der Kinogeschichte. Auch der anschließende "Doolittle-Raid" ist superspannend und dramatisch in Szene gesetzt. Bis auf die erste Stunde Unterhaltung auf Top-Niveau. Schade, daß Bay seit Jahren nur noch Roboter aufeinander losläßt. Wie gut er es wirklich kann, zeigt er vor allem bei seinem besten Film "The Island".
IT: Die Neuferfilmung des King-Stoffes von MAMA-Regisseur Andres Muschietti hat mich förmlich weggeblasen. Über 2 Stunden fast durchgehend megaspannend und sehr gruselig. Wenn die Kinder mit ihren größten Ängsten konfrontiert werden, wirds echt zum Nägelkauen spannend. Pennywise verbreitet den puren Terror aber auch so manche Eltern stehen dem Horrorclown in nichts nach. Ein Meisterwerk, für mich einer der besten Grusel/Horrorfilme überhaupt. Ab jetzt heißt es 2 Jahre bis zur Forsetzung warten. TOP!!!
Tanz der Teufel: Nach Jahrzehnten auf dem Index auf einmal uncut auf Tele5. Maskeneffekte und Stimmung sind für eine Low-Budget-Produktion sehr beachtlich, auch Raimis Shaky-Cam mit den legendären Kamerafahrten verfehlt ihre Wirkung nicht. Leider ist die deutsche Fassung tontechnisch extrem mies abgestimmt, so dass viele Dialoge nur schwer zu verstehen sind. Zurecht ein Klassiker des Genres, die Neuverfilmung von Fede Alvarez ist aber auch nicht ohne.

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01.10.2017 14:33 Spunkmeyer ist offline E-Mail an Spunkmeyer senden Beiträge von Spunkmeyer suchen Nehmen Sie Spunkmeyer in Ihre Freundesliste auf
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Tanz der Teufel 2: Man merkt dem Film das deutlich höher Budget zu Teil 1 schon an, aber der leichte Grusel weicht hier eher einem Slapstickauftritt der Dämonen. Ein paar schicke Kamerafahrten, ein paar suboptimale Stop-Motion-Monster und die Frage, warum nur Ash mehrmals vom Dämonendasein geheilt wird. Ich war ehrlich gesagt froh, als dieser Mumpitz vorbei war. Wie hammergeil sind dagegen der neue "Evil Dead" und natürlich die Kultserie "Ash vs Evil Dead".
Schiffsmeldungen: Der ewige Loser Kevin Spacey trifft in seiner neuen Heimat Neufundland auf eine neue Liebe und ein dunkles Familiengeheimnis. Ein paar nette Bilder, ein netter Soundtrack, nette Charaktere aber die Handlung ist so skurril und abgedreht, daß man irgendwann den tieferen Sinn des Ganzen zu hinterfragen beginnt. Einmal nebenbei ansehen und schnell wieder vergessen.
Species: Natasha Henstridge als männermordender Killeralien ist in ihrem ersten Kinofilm ein absoluter Hingucker. Wie sie auf der Suche nach einem "Samenspender" eine blutige Schneise der Verwüstung durch LA zieht, ist schon spannend und kurzweilig anzuschauen. Leider vermiest mir Hängeauge Forest Whitaker als nerviger DJ Ötzi mit seherischen Fähigkeiten mal wieder einen Film. Die von Giger entworfenen Urform von Sil verbreitet leider nur leichten Grusel, der Showdown ist weniger gelungen und der Zug aus der Traumsequenz, den man in voller Pracht im Schweizer Giger-Musem bewundern kann, hat leider nur minimalste Screentime. Unterm Strich eine Alienjagd der etwas anderen Art mit Höhen und Tiefen, aber kein kompletter Rohrkrepierer und in Würde gealtert.
Arrival: Vor dem neuen Blade Runner noch schnell den letzten Denis Villeneuve angeschaut. Die ersten 2/3 haben mich voll überzeugt. Fast semidokumentarisch wird der höchst interessante und komplexe Erstkontakt zu Außerirdischen gezeigt. Als aber die nervigen Rückblendungen von Louise eine tiefere Bedeutung bekommen, habe ich irgendwie den Faden und die Lust verloren, das passte mal so gar nicht. Deswegen gebe ich ehrlich zu, daß der Sinn des Ganzen mir gegen Ende total abgeht, was ich sehr bedaure, denn der Film war bis dahin echt super. Unterm Strich sehr schade.
Big Trouble in little China: Wieviele Jahrzehnte ist es her, daß ich diese skurrile Parodie auf Action- und Easternfilme gesehen habe? Kurt Russel als sprücheklopfender Antiheld ("Bist du fertig? Ich bin fertig geboren.") kämpft sich tapfer durch Little China, um seine und die Herzensdame seines Kumpels aus den Klauen fieser HongKongSchergen zu retten. Dieser kurzweilige und sinnfreie Budenzauber lebt von den hübschen Effekten von Richard Edlund und seinen skurrilen Charakteren und Monstern. Nett anzuschauen aber irgendwie auch nur eine weitere Seifenblase der 80er. Und daß Manfred Lehmann nicht zur Verfügung stand, stört den Gesamteindruck doch schon sehr.

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08.10.2017 10:08 Spunkmeyer ist offline E-Mail an Spunkmeyer senden Beiträge von Spunkmeyer suchen Nehmen Sie Spunkmeyer in Ihre Freundesliste auf
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Mama: Nach dem superben "Es" gleich nochmal Muschiettis ersten Kinofilm angeschaut. Bei voller Lautstärke geht der Streifen dermaßen unter die Haut, man klebt förmlich im Fernsehsessel. Das ist Grusel in Perfektion, in einer Reihe mit Genrekönig "The Grudge" und dem genialen "Die Frau in Schwarz". Das Ende ist etwas sentimental geraten aber für Hollywoodverhältnisse doch noch recht verlustreich. Ein Top-Streifen.
Ich unverbesserlich 3: Man sollte meinen, langsam ists genug, vor allem, weil zum 1000. Mal bei einer Fortsetzung ein bis dahin unbekanntes neues Familienmitglied eingeführt wird. Doch das ist mal wieder alles herzallerliebst, mit viel Liebe zum Detail animiert und saukomisch. Die Minions haben leider ihre eigene kleine Storyline und sind etwas außen vor. Trotzdem unterm Strich eine sehr gelungene Fortsetzung, die wohl für Teil 4 genug Geld in die Kasse gespült haben sollte.
Blade Runner 2049: Die mit Spannung erwartete Fortsetzung zu Ridley Scotts Kultstreifen kommt überraschend entschleunigt daher, fasziniert aber mit endgenialer Optik, Hammersound und tiefgehender Charakterzeichnung. Auf Harrison Ford muß man lange warten, aber es lohnt sich. Das Produktionsdesign von Dennis Gassner ist eine Klasse für sich, wie er mit Licht und Wasser nie gesehene Effekte erziehlt, ist spektakulär. Kein Actionfilm, mehr ein Drama mit viel Tiefgang und Anspruch. Mir hats sehr gut gefallen, nur die Rolle von Jared Leto nervt zuweilen etwas, aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Eine Fortsetzung, die dem Original das Wasser reichen kann, damit war nicht unbedingt zu rechnen. 3D war nett aber mal wieder auch etwas Cashcow.
Nocturnal Animals: Mehr aus Langweile angeschaut und aufs Positivste überrascht worden. Statt dem zu erwartenden Beziehungsdrama ist dieser unglaublich spannende und intensiv gespielte Film ein Rachedrama, wie es packender kaum sein könnte. Ich will nicht viel über die verschachtelte Handlung verraten, aber dieser Film ist ein echter Geheimtip und wahrlich nix für schwache Gemüter. Top gespielt (vor allem Aaron Taylor-Johnson hat mich aufs Positivste komplett überzeugt) und inszeniert, beide Daumen hoch!!!

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13.10.2017 20:46 Spunkmeyer ist offline E-Mail an Spunkmeyer senden Beiträge von Spunkmeyer suchen Nehmen Sie Spunkmeyer in Ihre Freundesliste auf
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Blade Runner 2049

Die Erwartungen an die Fortsetzung des Kultstreifens waren hoch und ich wurde definitiv nicht enttäuscht. Einerseits wird das Original gewürdigt, andererseits gut durchdacht weitergeführt und neue Fragen aufgeworfen. Look, Musik und Design sind über allem Maße erhaben, auch die Laufzeit von 160 Minuten hat mich nicht wirklich gestört, da ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Ich musste nur etwas schmunzeln, dass ausgerechnet Peugeot die (Flug-)Autos der Zukunft bauen wird^^.

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19.10.2017 15:23 Profisucher ist offline E-Mail an Profisucher senden Beiträge von Profisucher suchen Nehmen Sie Profisucher in Ihre Freundesliste auf
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