Original von Roan
Verschiedene Theorien über die Story eines Films? Ist ja geil
Anschauen werd ich den mir in naher Zukunft auch, ich bleibe durchaus gespannt^^
ja, weil man in dem Film die verschiedensten Sachen rein interpretieren kann. Ich denke gerade das macht den Flm auch so außergewöhnlich!
Also gestern endlich (seid Alice) mal wieder im Kino gewesen und es hat sich definitiv gelohnt
Ihr habt nicht zu viel versprochen:
Zitat:
Original von Profisucher
Ich kann diesen Film irgendwie noch net so richtig in Worte fassen, aber eines ist sicher: "Inception" ist ein atemberaubendes Thriller, der einem das Gehirn im wahrsten Sinne des Wortes durchpustet und die Synapsen zum Glühen bringt.
Das kann ich so einfach nur unterschreiben!
Zitat:
Original von Profisucher
so dass mir bisher keine Logikfehler aufgefallen sind.
Das war bei mir und meinen Begleitern ein wenig anders.
Spoiler
Und zwar ist das Hinabgleiten in Ebene 4 bzw. den Nimbus nicht klar. Wo schließen sich Cobb und Ariadne an, um in den Nimbus, in den der im Traum gestorbene Fischer abgleitet, zu kommen? Ist das dann Cobbs Traum? Oder wie muss man das verstehen?
Am Anfang des Filmes dachte ich noch, "Omg, wie soll ich mich in diese komplexe Story einfinden?", aber ich finde das haben sie dann immer besser gelöst, sodass man die ganze Aktion dann schließlich doch gut verstehen konnte. Für so ein komplexes bzw auch verwirrendes Thema haben sies erstaunlich verständlich umgesetzt.
Das Cast hat mich auch ziemlich überzeugt. Leonardo DiCaprio war ziemlich genial und der Rest hat auch sehr gute Arbeit abgeliefert, wie ich finde. Mal fand ich sogar ziemlich verstörend und zum Teil diabolisch^^
Spoiler
(besonders wo Ariadne und Cobb in den Fahrstuhl flüchten)
Auf dem Rückweg hatte ich die ganze Zeit Angst, dass die mir iwo auflauert *Hust*
Spoiler
Zitat:
Original von theblade
Jedoch hat man ja am Ende gesehen als Leo den Kreisel gedreht hatte und dann raus zu seinen Kindern das der Kreisel anfing zu wackeln ...oder hab ich mir das nur eingebildet ? O_o (wenn es ein Traum wäre müsste der sich ja durchgehen drehen - wurde so erklärt)
Das ist eben die große Frage^^ So sehr ich mir zwar auch wünschen würde, dass am Ende alles so gut in der Realität wäre, wies Cobb erlebt, so sprechen doch auch viele Indizien (vorallem nach der Lektüre des Links
) doch für ein Ende, in der er in der Traumwelt gefangen ist. Zu wünschen wäre es ihm ja gewesen, aber wenn er nur in der Traumwelt glücklich sein kann, dann eben da^^ Und man hat schließlich weder gesehen, ob er und Saito getötet wurden und so aufwachen konnten... Alles ist möglich^^
Zum Score von Hans Zimmer, fand ich eher im Verhältnis unauffällig und auch nicht zu übertrieben eingesetzt. Aber er hat die Stimmung wunderbar unterstrichen und war grade richtig für diesen Film
Das Video zu der Filmmusik fand ich aber dann doch erstaunlich Oo Könnte aber auch Zufall sein oder ne großangelegte Verschwörung
Wie kommt man bitte auf die Idee, dass eine Lied zu verlangsamen? xD
Spoiler
Ansonsten kam mir im Film der Gedanke "Sie haben ne Möglichkeit gefunden, Matrixähnliche Kämpfe ohne Matrix (in dem Sinne) zu haben."
Schwerelosigkeit, Räume die gegen jegliche physikalische Gesetze verstoßen etc.^^ Fand ich aber sehr erfrischend, wie sie das gemacht haben.
Was ich strange fand, war wie der Eames in eig allen Ebenen die Gegner erwischt hat. Sprünge in der Luft mit Volltreffern ohne selbst getroffen zu werden. Hier gibts bei Matrix ja wenigstens die Möglichkeit zu üben, aber in dem Film fehlte mir für diese Überstärke etwas die Erklärung^^
Einen Tag nachdem mans gesehen hat, fällt einem nur noch die Hälfte ein, von dem was man sagen wollte -.- Also belass ichs dabei xD
Btw. wens interessiert: Ich hab am Kinotag 6,20 (5,20 + 1 für Überlänge) bezahlt^^
Der Film kriegt 9,5 von 10 sich
Spoiler
weiterdrehenden
Kreiseln
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Ich habe den Sachsen das Angeln beigebracht, seitdem heißen sie Angelsachsen. Ich bin der König aller Angler. Ich bin Artus, Erfinder des Eukalyptusbonbons am Stiel.
Das war bei mir und meinen Begleitern ein wenig anders.
Spoiler
Und zwar ist das Hinabgleiten in Ebene 4 bzw. den Nimbus nicht klar. Wo schließen sich Cobb und Ariadne an, um in den Nimbus, in den der im Traum gestorbene Fischer abgleitet, zu kommen? Ist das dann Cobbs Traum? Oder wie muss man das verstehen?
weil die sich bei Fisher "eingeklinkt" haben. glaube es die die 4.ebene für Cobb / fisher sein Nimbus
wenn ich es noch richtig in Erinnerung habe gab es folgende Ebenen:
Spoiler
1.Traum im Van
2. im Hotel
3. im Schnee
4. nimbus von fisher
Zitat:
Original von Roan
Spoiler
Ansonsten kam mir im Film der Gedanke "Sie haben ne Möglichkeit gefunden, Matrixähnliche Kämpfe ohne Matrix (in dem Sinne) zu haben."
Schwerelosigkeit, Räume die gegen jegliche physikalische Gesetze verstoßen etc.^^ Fand ich aber sehr erfrischend, wie sie das gemacht haben.
Was ich strange fand, war wie der Eames in eig allen Ebenen die Gegner erwischt hat. Sprünge in der Luft mit Volltreffern ohne selbst getroffen zu werden. Hier gibts bei Matrix ja wenigstens die Möglichkeit zu üben, aber in dem Film fehlte mir für diese Überstärke etwas die Erklärung^^
wegen der
Spoiler
schwerelosen Szene im Flur des Hotels
muss jetzt sogar ein Teil des Drehbuchs von X-Men First Class ungeschrieben werden ! ^^
Aber wenn Fischer tot ist, wieso kann man sich in dessen Traum einklinken?
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Juhuuu gestern endlich wieder im Kino gewesen und ich wurde nicht enttäuscht.
Inception ist wirklich mal wieder ein sehr verwirrendes und verworrenes Stück Film.
Die vielen verschiedenen Interpretationsansätze (danke nochmal für den Link) haben alle was für sich und ich denke, dass dies bewusst so eingesetzt wurde.
Es gibt keine echte Lösung, sondern der Zuschauer wird durch weglassen von Informationen und durch Klinigkeiten gezwungen diese verschiedenen Möglichkeiten zu akzeptieren. Wie bei einer INception und in einem Traum werden uns nur notwendige Informationen gegeben; das Gerüst. Den rest bastelt sich unser Hirn so zu recht wie es uns passt. Und das ist das geniale an dem Film. Nolan verunsichert uns und spielt eben mit dem alten Problem "Wie erkenne ich was Wirklichkeit ist?"
Stellenweise wurde ich an so herausragenede TNG Folgen erinnert wie "Das Schiff in der Flasche". In vielen Holodeckfolgen von Star Trek wird mit den selben Mechanismens gespielt. Es kommen auch Totems vor, es werden Hologramme im Hologramm gebaut, Unmögliches wird möglich, Menschen/Wesen werden dort eingesperrt und bekommen ihre eigene Realität, das Unterbewusstsein hat Einfluss und man erfährt Dinge über sich selbst. Von dahe rist Nolan wahrlich nicht der Erfinder des Rades. Aber hat einen tollen Film gebaut, der sowohl super aussieht, tolle Schauspieler hat, tollen Musikeinsatz und eben eine schön logiche Story, die aber genug Platz lässt um dem Zuschauer "seine" Version des Films zu sehen.
Das einzige was mir ein wenig aufn Keks gin war die extremste shaky cam. Da hat man so tolle Kampfszenen udn Verfolgungen, so tolle Locations und ganz viel Ausstattung und dann? Dann sieht man davon nichts, weil die Kamera in einem 2 Mann Kampf unbedingt das linke Nasenloch filmen will und dabei rumgeworfen wird wie... keine Ahnung. Dolle eben! Das ist schade gewesen.
Ich muss ja auch gestehen, dass ich irgendwann aufgegeben habe, den Film beim guc ken zu interpretieren. Ich hab das einfach alles auf mich wirken lassen und gehooft das ich am Ende schlauer bin. Und je mehr ich nachdenke, desto mehr fällt mir wieder auf. Genauso wie wenn man nicht zwanghaft versuht an einem Traum festzuhalten, sondern die Erinnerung ganz natürlich wieder nach oben schwappt.
Absoluter Tipp, aber den Kopf sollte man einschalten.
In der Pasue ist ein Päärchen rausgegangen, er wollte wohl weitersehen, aber ihre Worte lauteten:"naja das ist dann wohl Meinungssache." Ich nehme mal an, dass Er fand der Film wäre gut.. Madamme wahr dagegen.
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Hallo,
ich habe den Film gestern gesehen und bin immer noch am Verdauen. Großartiger Film in meinen Augen - Nolan beweist, dass er Händchen für besonderen Stoff hat - ich denke dabei an memento.
Aber ein, zwei Denkanstöße zu Inception möchte ich hier dennoch schon los werden, um die Diskussion um diesen echt fesselnden Film weiter zu treiben, einfach, weil ich auch merke, dass er mich nicht so weiteres in Ruhe läßt:
Spoiler
1) Für Interpretationen, dass alles nur Cobbs Traum sei, spricht, dass seine Frau Mel das gleiche Totem nutzt wie er! Es heißt doch, Totems seien einzigartig und nur der Nutzer weiß um dessen besondere Eigenschaft, die ihm mitteilt, dass er sich in der Realität befindet. Dennoch weiß Cob, was er zu tun hat, um Mels Zweifel zu regen, als er den Kreisel im Save in Drehung setzt. Man könnte nun argumentieren, dass er es weiß, weil sie schließlich seine Frau sei, aber ich halte das für unwahrscheinlich.
2) Der Theorie, dass Cobb alles träumt widerspricht meiner Meinung nach, dass der Kreisel zwischenzeitlich in der vermeintlichen Realität umfällt. Dies würde bedeuten, dass sein Unterbewußtsein aktiv steuert, welche Ebene er als Realität ansieht.
Nach der Mechanik im Film funktioniert das aber nciht, da sonst die Totems per se keinen Sinn machen würden.
3) Wenn seine Frau Mel sich so sicher war, dass sie sich in einem Traum befinden, dass sie sich umbringt: Wieso hat sie nicht ihren Mann ermordet und sich dann umgebracht. In Ihrer Logik hätten sie dann beide aufwachen müssen. Stattdessen versucht sie ihn zum Selbstmord zu überreden (Szene am Hotel-Fenstersims). Habe ich da was übersehen oder macht das keinen Sinn?
Meine 5 Cent zum Film.
Grüße,
Zweiblum
EDIT: Ach ja, ich habe mich absolut bestens unterhalten! 9 von 10 Polyesterteppichen.
__________________ "Was ist das?" "Blaues Licht." "Und was tut es?" "Es leuchtet blau."
John J. Rambo
Dieser Beitrag wurde 5 mal editiert, zum letzten Mal von Zweiblum: 22.08.2010 07:11.
Zu deiner zweiten Theorie: Bei dem Kreisel handelte es sich ja um das Totem seiner Frau. Insofern ist dieses Totem gar nicht auf ihn abgestimmt und er kann sich selbst überlegen, welche Reaktion es in der vermeintlichen Realität hat.
Zu drei: Entweder sie hatte noch geringe Restzweifel und wollte nicht am Tod ihres Mannes verantwortlich sein, oder sie fand es unschiklich jemanden gegen seinen Willen umzubringen, sei es auch nur im Traum
Naja, aber ansosten berechtigte Frage xD
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zum Kreisel an Ende...er dreht sich, ja, dies ist aber nur kurz zu sehen, dann schwenkt die Kamera hoch, also zum umfallen ist da keine Zeit...von daher ist das Ende VOLLKOMMEN offen
__________________ A SOUA SCHAAASS, HEEAST!!!
Roland Düringer, österr. Kabarettist und Schauspieler
Die Theorie des DKE besagt, dass inkompetente Menschen zu inkompetent sind, um ihre eigene Inkompetenz zu erkennen, und sich selbst für kompetenter halten als andere.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von MeisterYoda: 22.08.2010 22:16.
Da Inception ja jetzt schon ne weile läuft können wir das doch mit den spoilern sein lassen oder?
b2t:
Spoiler
also ich denke Cobb ist es am Schluss egal ob es ein Traum oder Realität ist. Er gibt sich damit zufrieden seine Kinder zu haben und somit ist das Ende für den Zuschauer völlig offen.
edit: hab es in Sp gesetzt
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von theblade: 24.08.2010 01:30.
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Nur lesen, wer den Film schon gesehen hat!!!
Diese Film habe ich vorgestern glücklicherweise noch im Kino gesehen. Gott sei Dank. Ich habe seit Avatar nicht mehr so viel eye candy im Kino gesehen. Hinzu kommt auch noch eine clevere Geschichte, die dem Zuschauer die volle Aufmerksamkeit abverlangt, ohne dabei jedoch zu überfordern. Ich finde den Film nicht kompliziert, eher sehr komplex.
Insgesamt erinnerte mich der sehr schöne Action-Thriller an ein crossover aus Matrix und den Ocean-Filmen. Das Zusammenstellen des Teams, die Planung des Coups und die Durchführung waren dabei klassische Elemente dieser "Gaunerfilme", die Idee des Einstiegs inTräume erinnerte mich dann an Matrix, wenngleich sich ältere Semester sicherlich an die Referenzfilme der 60er oder 70er erinnert fühlten. Schließlich ist die Idee der Frage "Was ist die Realität?", in welcher Form auch immer, nicht erst seit Matrix verfilmt worden.
Dennoch hebt sich der Film in einigen Punkten ab. Er ist wenig innovativ als Matrix, dafür meiner Meinung nach spannender. Der visuelle Schauwert der Kamera ist in "Inception" jedoch herausragend. Skaky-cam hin oder her, hier wird dem Auge einiges geboten, nicht nur im zweiten Traum-Level, dem Schwerelosigkeit vermissende Hotel. Der Schnee-Traum-Level war eine schöne Hommage an die Bond-Filme, diese Assoziation kam mir sofort in den Sinn. Und der Limbus muss sich optisch hinter keinem Disaster-Film verstecken, gigantische Hochhausreihen, die in sich einstürzen, toll! Dazu passend ist die "Nolan-Musik" eingepasst. Seit den beiden neuen Batman-Filmen bin ich ein großer Fan, da sie im Vergleich zu "normalen" Blockbuster-Soundtracks anders ist. Umso mehr erstaunt mich, dass sich der alte Recke Hans Zimmer dafür auszeichnet, jenen Komponisten, dem man nachsagt immer nur mit derselben Musik, selbstverständlich leicht abgewandelt, Filme zu untermalen. Aber Nolan/Zimmer haben einen Stil gefunden, der unglaublich bedrohlich wirken kann, dabei wird letztlich in ein Horn geblasen oder Streicher werden durch schnelles Zupfen "missbraucht". Orchestrale Filmmusik irgendwie anders, mir gefällt das sehr gut! Ebenso wie dieses Zusammenspiel gefiel mir auch die Ernsthaftigkeit und das Ausbleiben des oftmals ja leider übertriebenen Witzes. Kaito kauft mal eben ne ganze Airline oder süffisant wird bemerkt, dass Cobb sich oft an die eigens aufgestellten Regeln nicht hält oder da sahnt Arthur einen Kuss von Ariadne ab, um ggf. damit die Projektionen des Unterbewusstseins abzulenken. Gut dosierte One-Liner, die den ansonsten - typisch Nolan eben - düster gehaltenen Thriller aufhellen.
Schön fand ich auch die zwei (Erzähl)Ebenen des Films. Ging es vordergründig um den Job und dessen Durchführung, so verbindet das Ergebnis/die Belohnung des Jobs - Rückkehr in die Staaten - das Schicksals Cobbs mit der Handlung. Denn das "coming of age" des Hauptdarstellers, also das Thema "Loslassen können" und "Weitergehen im Leben", ist doch die eigentlich für den Zuschauer viel mitreissendere Fragestellung. Hier unterwandert Leo DiCaprio ähnlich wie Keanu Reeves eine entscheidende Phase seines Lebens, die ihn für immer verändern wird. Wurde der Hacker zu Neo, gelingt es hier Cobb "auszusteigen" und vom "Traummeister" (=er war der beste Architekt) zum Familienvater zu werden.
Zumindest glaube ich das so. Denn mit der letzten Kameraeinstellung fällt der Kreisel nicht! Und es werden weitere Zweifel gestreut: Cobb weg und beobachtet den Kreisel nicht bis zum Ende. Darüber hinaus sehen wir nicht, wie Saito sich und Cobb erschießt und somit aus dem Limbus erlöst. Auch die Tatsache, dass sein Schwiegervater (Michael Caine) in L.A. am Flughafen ist, wird als irritierend hingestellt. Oder Saitos Möglichkeit mit einem Anruf alle Anklagepunkte gegen Cobb fallen zu lassen.
Dennoch: Die hinter dem Link aufgestellten Theorien (basierend auf obigen "Unstimmigkeiten") sind ja allesamt schön und gut, aber außer angedeutete (!) Indizien sind sie allesamt haltlos. Wir wissen schlicht nicht mehr, als das was uns der Film zeigt. Und die naheliegenste "Lösung" ist sicher die, dass er durch einen sensationellen, letzten Coup die Rückkehr zu seinen Kindern geschafft hat. Wenn wir annehmen, dass der Kreisel fällt - nachem er ja bereits agefangen hat zu wackeln - ergibt der Film in jeder Hinsicht Sinn. Logiklöcher sind mir ebenfalls bis jetzt noch nicht aufgefallen, jedenfalls konnten wir uns die Antworten auf unsere Fragen anhand der Szenen geben. [Wenngleich man nicht die Logik des Film-Universums per se in Frage stellen sollte: Was verdammt studiert Ariadne und was für ein Dozent ist Michael Caine? Wie kommen einige Menschen so schell von Punkt A nach B und wie erlernt die "Neue" nur so schnell architektonische Meisterwerke in Träume umzusetzen, wenn der alte Architekt statt eines Woll- einen Polyesterteppichläufer benutzt hatte und dies zu einem fatalen Fehler führte? Wo bleibt die Zeit diese Details zu programmieren? Oder: Wie hätte der Plan ohne Selbstschutz-Programme in Fischers Hirn ausgesehen?].
Also mit der Hinnahme einiger Dinge - Traum-Sharing scheint beispielsweise auch weiter verbreitet zu sein als nur zu Industriespionage-Zwecken (Szene in Mombassa), weshalb hier von einer alternativen Realität zu unseren oder einer (nahen) Zukunft auszugehen ist - funktioniert der Film wunderbar und bietet einen visuelle beindruckenden Action-Thriller, der nicht so innovation ist wie gemeint, dennoch ungemein fesselnd und atemberaubend ist. Dennoch halte ich beispielsweise die aktuelle imdb-Wertung für lächerlich (9.1/10 und #4 aller Zeiten) und viel zu übertrieben. Der Hype wird sich aber irgendwann legen und der film als einer der besten des Kinojahres 2010 gelten (Avatar, Alice im Wunderland gab es auch noch in 2010!).
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"It's got to be being in the Beatles. When was the last time God made a decent record?" – Liam auf die Frage "Gott oder die Beatles?"
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Dirk Diggler: 27.08.2010 12:55.
warum sollte die Wertung 9.1/10 übertrieben sein? mMn -und der von anderen- völlig verdient! Da der Film gute Action, Effekte, Schauspieler und Musik besitzt - zumal man auch von Anfang bis Ende dabei sein muss.
Alice im Wunderland kommt da nie und nimmer ran. (siehe auch die versch.Wertungen im Netz)
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Beiträge: 1.837
Herkunft: Köln/NRW
Zitat:
Original von theblade
warum sollte die Wertung 9.1/10 übertrieben sein?
Weil bei der imdb nur ganze 4 Filme eine dauerhafte Wertung jenseits der 9.0 haben und meiner Meinung nach Inception nicht in die Top10 gehört.
1. 9.1 The Shawshank Redemption (1994) 514,084
2. 9.1 The Godfather (1972) 407,466
3. 9.0 The Godfather: Part II (1974) 242,551
4. 9.0 Inception (2010) 169,618
5. 8.9 The Good, the Bad and the Ugly (1966) 158,032
6. 8.9 Pulp Fiction (1994) 413,841
7. 8.9 Schindler's List (1993) 273,603
8. 8.8 12 Angry Men (1957) 117,339
9. 8.8 One Flew Over the Cuckoo's Nest (1975) 212,208
10. 8.8 Star Wars: Episode V - The Empire Strikes Back (1980)
Wobei: Welcher Film in einem Filmranking wohin gehört, sollte man nicht diskutieren. Da findet jeder sein eigenes Ranking.
Zitat:
mMn -und der von anderen- völlig verdient! Da der Film gute Action, Effekte, Schauspieler und Musik besitzt - zumal man auch von Anfang bis Ende dabei sein muss.
Genau das hat mich ja auch an dem Film so fasziniert: Es ist ein einerseits "einfaches" Action-Movie mit viel Krawumm, rasanten Verfolgunsjaden und unglaublich spannenden Momenten und andererseits nicht seelenlos, leer und einfach dahingeschmiert. Der Film fordert Aufmerksamkeit.
Dennoch: Er ist in der imdb überbewertet!
Zitat:
Alice im Wunderland kommt da nie und nimmer ran. (siehe auch die versch.Wertungen im Netz)
Weiß nicht. Ich fand Alice richtig gelungen (glaube ich) und einen Burton-Film ziehe ich (fast) immer einen Actioner vor, auch hier.
Zitat:
ps: avatar lief bereits 2009
Ich hab ihm in 2010 gesehen, ebenso wie eine Woche später "Alice...", weshalb ich die beiden erwähnte.
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