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Thema: Der zuletzt gesehene Film
Spunkmeyer

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20.01.2018 17:12 Forum: Laberecke


Free Fire: Die Grundidee klang ja recht spaßig. Nach einem gescheiterten Waffendeal kommt es zwischen den Protagonisten in einer Lagerhalle zu einem massiven Feuergefecht. Leider sind einem sämtliche Beteiligten unsympathisch und somit schnurzegal. Zudem robbt fast jeder nur am Boden rum, was dem Film jegliche Dynamik nimmt. Und warum die Waffen vom Deal kaum Verwendung bei der Schießerei finden, erschließt sich mir auch nicht. Somit bleibt ein absoluter Langweiler, vor dem ich nur warnen kann. Schade drum.
White Noise: Michael Keaton will mit auf VHS aufgenommenem weißen Rauschen Kontakt zu seiner verstorbenen Frau aufnehmen. Das Ganze ist teilweise bockspannend und richtig gruselig. Dazu kommen wohldosierte Schockeffekte und eine gut abgemische Tonspur, fertig ist ein feiner kleiner Grusler. Leider ist das Ende zu dick aufgetragen, aber das scheint mir von den Produzenten so gewollt, zur Gesamtstimmung passts leider nicht so. Trotzdem durchaus zu empfehlen.
Better call Saul: Das Spinoff zu "Breaking Bad" beleuchtet die Vorgeschichte sowohl von Saul Goodman als auch von Mike Ehrmantraut. Gerade Letzterer gehört zu meinen Lieblingscharakteren bei BB, allein deshalb ist BcS eine absolute Pflichtveranstaltung für alle BB-Fans. Selten habe ich eine Serie mit so intelligenten Drehbüchern gesehen, das ist immer hochinteressant und superkurzweilig. Eine der besten Serien, die ich je gesehen habe. Nun heißts Warten auf Staffel 4, die gerade gedeht wird.
Silence: Andrew Garfield und Adam Driver wollen im 15. Jahrhundert Japaner zum Christentum konvertieren. Dieses dunkle Kapitel wird von Martin Scorsese exzellent beleuchtet und spart auch nicht mit Folterszenen. Bildgestaltung und Ausstattung sind auch vom Feinsten, deshalb kann ich dieses teilweise wortlastige Drama mit gutem Gewissen weiterempfehlen. Eine sehr interessante und lehrreiche Geschichtsstunde.
Thema: Der zuletzt gesehene Film
Spunkmeyer

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31.12.2017 14:57 Forum: Laberecke


Breaking Bad: Keine Ahnung, warum ich mir mit dieser Hammerserie so viel Zeit gelassen habe, dafür konnte ich fast am Stück alle 5 Staffeln abarbeiten. Die Story sollte hinlänglich bekannt sein, leider gibt es neben tollen Figuren wie Mike und Hank auch so nervige Charaktere wie Skyler, Walter jr. und Marie, die einfach nur nerven. Egal, die Serie ist fast immer spannend und bietet mehrere Sterbesequenzen, die nachhaltigen Eindruck hinterlassen haben. Und die 5. Staffel ist an Qualität kaum noch zu überbieten, hier geht richtig die Post ab. Mal schauen, ob ich an das entschleunigte Spin-off "Better call Saul" noch herangehe.
Kleinen Filmnachmittag mit 2 Kumpels gefeiert:
Aliens: Einer der Kollegen kannte den Film noch nicht, so haben wir den Director's Cut auf Deutsch geschaut. Hier wirken die zusätzlichen Szenen noch mehr wie ein Fremdkörper, zumal die ganze deutsche Synchro inhaltlich eine einzige Zumutung ist und den Film ziemlich ruiniert. Hier gilt ganz klar, nur die englische Tonspur wird diesem Meisterwerk gerecht. Let's rock!!!
Evil Dead: Fede Alvarez' Version ist handwerklich hervorragend gemacht, aber leider total ungruselig. Da auch storytechnisch recht wenig passiert, verkommt der Film zu einer blutigen Nummernrevue und zeigt das technisch Machbare auf diesem Sektor. Daß Alvarez auch gute Filme machen kann, hat er ja mit "Don't breathe" bewiesen.
Shutter - Sie sehen dich: Gleich noch ein total ungruseliger Grusler über einen Fotografen, der von seiner Vergangenheit eingeholt wird. Wars während des Films schon total unspannend ist die Auflösung eine absolute Enttäuschung. Ein Totalausfall.
Dann noch etwas Zeit gehabt.
Jumanji: Ich war der festen Überzeugung, diesen Film zu kennen, wurde beim Schauen aber eines Bessern belehrt. Witziger Action-Fantasy-Mix mit einem gut aufgelegten Robin Williams. Die Tricks dieses über 20 Jahre alten Films sind leider schon mächtig in die Jahre gekommen, Charme hat das Ganze aber ohne Zweifel und sehr unterhaltsam wars auch. Mir gefällt die weniger bekannte Variante "Zathura" aber trotzdem besser.
Achterbahn: Die jetzt erschienene Uncut-Version bietet kaum Neues, es bleibt ein 70er-Jahre-Katastrophenfilm mit den üblichen Zutaten. Immerhin ist die Story durchaus intelligent und spannend erzählt und bietet ordentlich Starpower. Ist nen Blick wert.
Thema: Der zuletzt gesehene Film
Spunkmeyer

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27.12.2017 16:16 Forum: Laberecke


Apocalypse Now Redux: Vielleicht der beste Antikriegsfilm aller Zeiten, weil hier der Wahnsinn des Krieges durch das Handeln der wahnsinnigen Protagonisten gezeigt wird. Der Durchgeknallteste von allen ist für mich aber nicht Kurtz oder Willard sondern Kilgore, der mit Cowboyhut seine Soldaten im Feindfeuer zum Surfen schickt und aus der Front ein Barbecue macht. Das ist alles hochkompetent und mit viel Aufwand in Szene gesetzt, 2 Kritikpunkte hätte ich aber doch: 1. ist die Franzosensequenz langweilig und irgendwie fehl am Platze und 2. stört mich das komplette Fehlen von Anfangs- und Endcredits, nicht mal den Namen des Films erfährt man. Ansonsten gnadenlos gut, mein absolutes Highlight ist der Walkürenritt, das ist Gänsehaut pur. Und die physische Präsenz von Brando ist wirklich beeindruckend. Ein Kultfilm, wie es kultiger kaum geht.
Mysterious Island - Die geheimnisvolle Insel: Den Carlsen-Comic nach der Jules-Verne-Vorlage hab ich als Kind geliebt, diese Verfilmung von Cy Endfield setzt mehr auf Action und auf diverse Harryhausen-Monsterauftritte. Die eigentliche Robinsonade tritt leider etwas in den Hintergrund. Trotzdem ist das nett anzuschauen und auch recht kurzweilig. Kultig sind ja die Taucheranzüge aus Muscheln, das hat schon Charme.
Lights out: Grusler über ein Wesen, das nur in der Dunkelheit sein Unheil verbreiten kann. Das ist teilweise bockspannend und richtig unheimlich, leider wird am Ende zuviel erklärt, was den Grusel leider mindert. Die Anfangssequenz ist allerdings zum Nägelkauen gnadenlos spannend. Unterm Strich OK, aber keine Chance gegen Genreprimus THE GRUDGE.
Thema: Der zuletzt gesehene Film
Spunkmeyer

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18.12.2017 19:50 Forum: Laberecke


Robin und Marian: Sean Connery und Audrey Hepburn spielen die gealterten Robin und Marian. Das ist gut gespielt, gut ausgestattet und gut fotografiert aber einfach nur sterbenslangweilig. Selten während eines Films so oft auf die Uhr geschaut.
Spectral: Netflix-Movie über einen Kampfeinsatz gegen geisterartige tödliche Gegner. Leider ist das alles weder gruselig noch sonderlich spannend, aber optisch und akustisch hübsch in Szene gesetzt. Die Auflösung ist allerdings eine einzige Enttäuschung und James Badge Dale nervt auch als McGyver-Verschnitt.
Star Wars - The last Jedi: Allerallerfeinste Weltraumschlachten und geniale Lichtschwertkämpfe wechseln ab mit dümmlichsten Sequenzen (
Spoiler
) die einen nur kopfschüttelnd im Kinosessel zurücklassen. Läßt man daneben noch das komplette nervige Jedigeschwafel beiseite, bleibt ein exzellent gemachter SciFi-Kracher, die die meisten seiner 150 min Laufzeit einfach nur Spaß macht. Weiter so.
Dunkirk: Akribisch ausgestattetes, technisch hochversibel gemachtes Kriegsdrama, das leider unter seiner unnötig verschachtelten Erzählweise leidet. Trotzdem ist das ein sehr packender an die Nieren gehender Kriegsfilm, der überraschend unblutig daherkommt. Da war man von "Saving Private Ryan" schon eine härtere Gangart gewohnt. Unterm Strich ein Kompliment an alle Beteiligten, das ist Kino auf Reverenzniveau mit kleinen Abstrichen bei der Erzählweise. Und der Sound dürfte bei den OSCARS ein gehöriges Wörtchen mitsprechen.
Thema: Der zuletzt gesehene Film
Spunkmeyer

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14.11.2017 22:00 Forum: Laberecke


7 Minuten nach Mitternacht: Auch wenn hier mit den Ängsten eines Kindes vor dem Krebstod seiner Mutter ein schwieriges und wichtiges Thema behandelt wird, fand ich diesen teilweise optisch extrem ansprechenden Film zum größten Teil einfach nur langweilig und auch nervig. Einen Film mit Liam Neeson als sprechenden Baum brauche ich einfach nicht. Ich war echt froh, als alles endlich vorbei war.
Baby Driver: Ansel Elgort als Milchbubi mit extremen Fahrkünsten ist war arg gewöhnungsbedürftig, der Film selber ist aber extrem rasant und dynamisch inszeniert, so daß an Langeweile nicht zu denken ist. Kevin Spacey, Jon Hamm und vor allem Jamie Foxx machen als Gangsterbande viel Spaß und tragen erheblich dazu bei, daß dieser Actionstreifen funktioniert.
Mutant - Das Grauen im All: Ein weiterer SF-Film aus der Roger-Corman-Schmiede "New World Pictures". "Sador - Herscher im Weltraum" und "Der Android" hatten wirklich Charme, dieses Machwerk jedoch ist dermaßen miserabel inszeniert, daß man meint, Ed Wood hätte seine Hände im Spiel gehabt. Die Kulissen sind grauenhaft hingefummelt, teiweise sind Pappverpackungen für Eier an den Wänden verbaut worden. Das titelgebende Monster ist einfach nur lächerlich anzuschauen und wird nur durch Schnitttechnik von der Stelle bewegt. Der Cast agiert wie eine Laienspielertruppe und rundet ein komplett gegen die Wand gefahrenes Projekt perfekt ab. Schade um das Celluloid, eine Parkbank bei Nacht hätte mehr Unterhaltungswert gehabt.
Thema: John Hillerman
Spunkmeyer

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John Hillerman 10.11.2017 13:56 Forum: In Memoriam


Higgins ist tot. Im Alter von 84 Jahren verstarb gestern der US-amerikanische Schauspieler John Hillerman in Houston. In 158 der 162 Folgen der Serie "Magnum" verkörperte er von 1980 - 1988 den strengen aber auch sympathischen Verwalter des Anwesens auf Hawaii, auf dem Magnum wohnt. Die beiden Hunde Zeus und Apollo wichen dabei nie von seiner Seite. In den 70er Jahren hatte Hillerman einige kleine Kinorollen, vor allem unter der Regie von Peter Bogdanovich. Mitte der 90er Jahre zug er sich ins Privatleben zurück. Er verstarb eines natürlichen Todes. RIP Higgins, Du warst ein echtes Original.
Thema: Karin Dor
Spunkmeyer

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Karin Dor 08.11.2017 22:33 Forum: In Memoriam


Vorgestern verstarb im Alter von 79 Jahren die deutsche Schauspielerin Karin Dor in einem Münchener Pflegeheim. Sie hat sich von einem im Juli 2016 in Südtirol erlittenen schweren Sturz nie wieder erholt. Durch ihren Ehemann, den Regisseur Harald Reinl, kam sie an Rollen in diversen Winnetou- und Edgar-Wallace-Verfilmungen. 1967 verkörperte sie in "007 - Man lebt nur zweimal" als einzige deutsche Schauspielerin ein Bond-Girl. In Alfred Hitchcocks Agententhriller "Topas" aus dem Jahr 1969 spielte sie die Kubanerin Juanita. Mit Karin Dor verlieren wir eine der international bekanntesten deutschen Schauspielerinnen der 60er Jahre.
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Spunkmeyer

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01.11.2017 13:18 Forum: Laberecke


Stranger Things Season 1+2: Diese extrem gut gemachte Serie, eine Mischung aus "Stand by me", "Akte X", und "Heroes", punktet mit tollem 80er-Jahre-Ambiente, interessanten und gut gespielten Charakteren, die einem schnell ans Herz wachsen und einem superben Soundtrack. Es ist teilweise unglaublich spannend, man klebt förmlich im Fernsehsessel und legt immer noch eine Folge nach. Eine der besten Serien, die ich bisher sehen durfte und ein tolles Comeback für die in der Versenkung verschwundene Winona Ryder. Die beiden noch ausstehenden Seasons werden sehensüchtig erwartet.
Jungle: Daniel Radcliffe verirrt sich in Südamerikas Dschungel und muß unter extremen Bedingungen um sein Leben kämpfen. Toll fotografiert, sehr gut gespielt und phasenweise extrem spannend, nur diverse Rückblenden sind überflüssig und lenken vom Wesentlichen ab. Daniel Radcliffe mausert sich immer mehr zu einem ernstzunehmenden Schauspieler und läßt Harry Potter immer weiter hinter sich. Ein ganz starker Auftritt des Briten.
I.T.: Pierce Brosnan als Selfmademillionär, der seinen IT-Fachmann verärgert, welcher mit aller digitaler Macht zurückschlägt. Das ist gut gefilmt, inszeniert und gespielt. Teilweise ist das sogar hochspannend aber dermaßen überkonstruiert, das es schon wieder ärgerlich wird. Außerdem will Brosnan zu oft mit dem Kopf durch die Wand, als selbigen zum Denken zu benutzen. Schauen, ärgern und vergessen.
Die Mumie: Die Neuverfilmung mit Tom Cruise hat tolle Setdesigns und gute Spezialeffekte mit Krachersound. Leider ist das alles total unspannend, die Charaktere sind einem schnurzegal und man ist froh, dass dieser sinnentleerte Budenzauber relativ zeitnah auch wieder vorbei ist. Außerdem wirkt Strahlemann Cruise irgendwie fehlplaziert bzw. fehlbesetzt. Der Trailer hat mal wieder zuviel versprochen, aber die Flugzeugsequenz ist wirklich erste Sahne.
Thema: Der zuletzt gesehene Film
Spunkmeyer

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21.10.2017 19:14 Forum: Laberecke


Den Sternen so nah: Asa Butterfield wird auf einer Marsstation geboren und verliebt sich via Chat in das Erdenmädel Britt Robertson. Unter optimalsten Bedingungen beträgt der Abstand Erde-Mars 0,37 AE, das heißt, auf eine Chatantwort müsste man mindestens 6 Minuten warten, und nicht wie im Film in ??Echtzeit??. Neben solchen groben Schnitzern ist der Film ganz OK, auch mit Gary Oldman und Carla Gugino ganz gut besetzt. Wer eine etwas andere Lovestory sucht, ist mit diesem Werk ganz gut bedient, für mich wars eher nix.
Die Stunde der Patrioten: Dieser Oldschoolreißer ist in Würde gealtert, irre, wie sehr sich die Technik seit den 90ern weiterentwickelt hat. Das Ganze hat so seine kleinen Längen zwischendurch und der Showdown ist schon arg dick aufgetragen, aber unterm Strich ist das ist sehr ordentlich gemachte. gute Unterhaltung mit reichlich Spannungsmomenten.
Horsemen: Dennis Quaid jagt einen Serienkiller, der den 4 apokalyptischen Reitern nacheifert. Die Tatorte im 7-Stil sind nett arangiert, aber das ist mir alles etwas zu verworren und durchgeknallt. Auch das Ende kam etwas arg abrupt und hinterließ bei mir ein paar Fragezeichen.
Alien DC: Einer meiner All-Time-Favorites ist auch schon ganz schön in die Jahre gekommen, die neuen Szenen wirken auch irgendwie wie ein Fremdkörper. Wie das Alien in kürzester Zeit in Zehnerpotenzen wachsen kann und nebenbei noch ne aufwändige Höhle für seine Opfer baut, wird nicht richtig aufgelöst. Daß der Film extrem gut gemacht und immer noch gnadenlos spannend ist, sei der Vollständigkeit halber noch erwähnt.
House of Wax: Superspannender, sehr brutaler Reißer um ein Brüderpaar mit ganz eigenen Neigungen. Ein blutiger Abzählreim, der sich seine 18er-Freigabe redlich verdient hat. Mir hats sehr gut gefallen, für ein Erstlingswerk erstaunlich versiert gemacht. Jaume Collet-Serra war danach mehrfach als Regisseur von Liam Neeson aktiv, demnächst wieder in "The Commuter".
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Spunkmeyer

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13.10.2017 20:46 Forum: Laberecke


Mama: Nach dem superben "Es" gleich nochmal Muschiettis ersten Kinofilm angeschaut. Bei voller Lautstärke geht der Streifen dermaßen unter die Haut, man klebt förmlich im Fernsehsessel. Das ist Grusel in Perfektion, in einer Reihe mit Genrekönig "The Grudge" und dem genialen "Die Frau in Schwarz". Das Ende ist etwas sentimental geraten aber für Hollywoodverhältnisse doch noch recht verlustreich. Ein Top-Streifen.
Ich unverbesserlich 3: Man sollte meinen, langsam ists genug, vor allem, weil zum 1000. Mal bei einer Fortsetzung ein bis dahin unbekanntes neues Familienmitglied eingeführt wird. Doch das ist mal wieder alles herzallerliebst, mit viel Liebe zum Detail animiert und saukomisch. Die Minions haben leider ihre eigene kleine Storyline und sind etwas außen vor. Trotzdem unterm Strich eine sehr gelungene Fortsetzung, die wohl für Teil 4 genug Geld in die Kasse gespült haben sollte.
Blade Runner 2049: Die mit Spannung erwartete Fortsetzung zu Ridley Scotts Kultstreifen kommt überraschend entschleunigt daher, fasziniert aber mit endgenialer Optik, Hammersound und tiefgehender Charakterzeichnung. Auf Harrison Ford muß man lange warten, aber es lohnt sich. Das Produktionsdesign von Dennis Gassner ist eine Klasse für sich, wie er mit Licht und Wasser nie gesehene Effekte erziehlt, ist spektakulär. Kein Actionfilm, mehr ein Drama mit viel Tiefgang und Anspruch. Mir hats sehr gut gefallen, nur die Rolle von Jared Leto nervt zuweilen etwas, aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Eine Fortsetzung, die dem Original das Wasser reichen kann, damit war nicht unbedingt zu rechnen. 3D war nett aber mal wieder auch etwas Cashcow.
Nocturnal Animals: Mehr aus Langweile angeschaut und aufs Positivste überrascht worden. Statt dem zu erwartenden Beziehungsdrama ist dieser unglaublich spannende und intensiv gespielte Film ein Rachedrama, wie es packender kaum sein könnte. Ich will nicht viel über die verschachtelte Handlung verraten, aber dieser Film ist ein echter Geheimtip und wahrlich nix für schwache Gemüter. Top gespielt (vor allem Aaron Taylor-Johnson hat mich aufs Positivste komplett überzeugt) und inszeniert, beide Daumen hoch!!!
Thema: Der zuletzt gesehene Film
Spunkmeyer

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08.10.2017 10:08 Forum: Laberecke


Tanz der Teufel 2: Man merkt dem Film das deutlich höher Budget zu Teil 1 schon an, aber der leichte Grusel weicht hier eher einem Slapstickauftritt der Dämonen. Ein paar schicke Kamerafahrten, ein paar suboptimale Stop-Motion-Monster und die Frage, warum nur Ash mehrmals vom Dämonendasein geheilt wird. Ich war ehrlich gesagt froh, als dieser Mumpitz vorbei war. Wie hammergeil sind dagegen der neue "Evil Dead" und natürlich die Kultserie "Ash vs Evil Dead".
Schiffsmeldungen: Der ewige Loser Kevin Spacey trifft in seiner neuen Heimat Neufundland auf eine neue Liebe und ein dunkles Familiengeheimnis. Ein paar nette Bilder, ein netter Soundtrack, nette Charaktere aber die Handlung ist so skurril und abgedreht, daß man irgendwann den tieferen Sinn des Ganzen zu hinterfragen beginnt. Einmal nebenbei ansehen und schnell wieder vergessen.
Species: Natasha Henstridge als männermordender Killeralien ist in ihrem ersten Kinofilm ein absoluter Hingucker. Wie sie auf der Suche nach einem "Samenspender" eine blutige Schneise der Verwüstung durch LA zieht, ist schon spannend und kurzweilig anzuschauen. Leider vermiest mir Hängeauge Forest Whitaker als nerviger DJ Ötzi mit seherischen Fähigkeiten mal wieder einen Film. Die von Giger entworfenen Urform von Sil verbreitet leider nur leichten Grusel, der Showdown ist weniger gelungen und der Zug aus der Traumsequenz, den man in voller Pracht im Schweizer Giger-Musem bewundern kann, hat leider nur minimalste Screentime. Unterm Strich eine Alienjagd der etwas anderen Art mit Höhen und Tiefen, aber kein kompletter Rohrkrepierer und in Würde gealtert.
Arrival: Vor dem neuen Blade Runner noch schnell den letzten Denis Villeneuve angeschaut. Die ersten 2/3 haben mich voll überzeugt. Fast semidokumentarisch wird der höchst interessante und komplexe Erstkontakt zu Außerirdischen gezeigt. Als aber die nervigen Rückblendungen von Louise eine tiefere Bedeutung bekommen, habe ich irgendwie den Faden und die Lust verloren, das passte mal so gar nicht. Deswegen gebe ich ehrlich zu, daß der Sinn des Ganzen mir gegen Ende total abgeht, was ich sehr bedaure, denn der Film war bis dahin echt super. Unterm Strich sehr schade.
Big Trouble in little China: Wieviele Jahrzehnte ist es her, daß ich diese skurrile Parodie auf Action- und Easternfilme gesehen habe? Kurt Russel als sprücheklopfender Antiheld ("Bist du fertig? Ich bin fertig geboren.") kämpft sich tapfer durch Little China, um seine und die Herzensdame seines Kumpels aus den Klauen fieser HongKongSchergen zu retten. Dieser kurzweilige und sinnfreie Budenzauber lebt von den hübschen Effekten von Richard Edlund und seinen skurrilen Charakteren und Monstern. Nett anzuschauen aber irgendwie auch nur eine weitere Seifenblase der 80er. Und daß Manfred Lehmann nicht zur Verfügung stand, stört den Gesamteindruck doch schon sehr.
Thema: Der zuletzt gesehene Film
Spunkmeyer

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01.10.2017 14:33 Forum: Laberecke


Guardians of the Galaxy Vol. 2: Technisch gibts an dieser Fortsetzung gar nix zu meckern, hier wird nicht gekleckert, sondern geklotzt. Trotzdem hat mir das alles so gar nicht gefallen. Die Story um Starlords Vater wirkt doch arg bemüht, auch bei der Storyline um Gamoras Schwester Nebula mußte mal wieder die liebe Verwandtschaft bemüht werden. Drax trägt zur Story mal so gar nix bei und ist komplett überflüssig. Baby Groot ist bemüht komisch, einziger wirklicher Pluspunkt des Films ist Rocket, der in einer Sequenz so richtig aufdreht und auch sonst viel Spaß macht. Reicht leider nicht für einen guten Film, schade.
Se7en: Morbider Großstadtthriller um einen wahrhaft einzigartigen Serienkiller mit ganz eigener Mission. Zurecht ein Klassiker des Genres, Kevin Spacey ist genial als eiskalter John Doe, der dem impulsiven Brad Pitt locker die Stirn bietet. Dazu geniale Masken vom leider inzwischen von der Bildfäche verschwundenen Rob Bottin und ein gnadenlos spannender und in seiner Konsequenz einzigartigartiger Showdown runden einen der besten Filme von David Fincher ab. Warum nicht schon bei "Alien 3" so?
Pearl Harbor:Klar, die Story des Films hat Groschenromanniveau aber wenn die Japaner Pearl Harbor ins Visier nehmen, beginnt eine der spektakulärsten Actionsequenzen der Kinogeschichte. Auch der anschließende "Doolittle-Raid" ist superspannend und dramatisch in Szene gesetzt. Bis auf die erste Stunde Unterhaltung auf Top-Niveau. Schade, daß Bay seit Jahren nur noch Roboter aufeinander losläßt. Wie gut er es wirklich kann, zeigt er vor allem bei seinem besten Film "The Island".
IT: Die Neuferfilmung des King-Stoffes von MAMA-Regisseur Andres Muschietti hat mich förmlich weggeblasen. Über 2 Stunden fast durchgehend megaspannend und sehr gruselig. Wenn die Kinder mit ihren größten Ängsten konfrontiert werden, wirds echt zum Nägelkauen spannend. Pennywise verbreitet den puren Terror aber auch so manche Eltern stehen dem Horrorclown in nichts nach. Ein Meisterwerk, für mich einer der besten Grusel/Horrorfilme überhaupt. Ab jetzt heißt es 2 Jahre bis zur Forsetzung warten. TOP!!!
Tanz der Teufel: Nach Jahrzehnten auf dem Index auf einmal uncut auf Tele5. Maskeneffekte und Stimmung sind für eine Low-Budget-Produktion sehr beachtlich, auch Raimis Shaky-Cam mit den legendären Kamerafahrten verfehlt ihre Wirkung nicht. Leider ist die deutsche Fassung tontechnisch extrem mies abgestimmt, so dass viele Dialoge nur schwer zu verstehen sind. Zurecht ein Klassiker des Genres, die Neuverfilmung von Fede Alvarez ist aber auch nicht ohne.
Thema: Harry Dean Stanton
Spunkmeyer

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Harry Dean Stanton 16.09.2017 13:11 Forum: In Memoriam


Das nächste Nostromo-Besatzungsmitglied ist von uns gegangen. Im hohen Alter von 91 Jahren verstarb gestern der US-amerikanische Schauspieler Harry Dean Stanton in LA. In vielen Klassikern wie zB "Der Pate II" war er als Nebendarsteller zu sehen. Seine wohl bekannteste Hauptrolle spielte er 1984 als Travis in Wim Wenders "Paris, Texas", bei dem wohl jedem sofort die sanften Gitarrenklänge von Ry Cooder im Ohr sind. In John Carpenters "Klapperschlange" war er "The Brain", in David Lynchs "Wild at Heart" spielte er den Johnny Farragut. Aus seiner Vielzahl an bekannten Rollen sticht für mich natürlich die des stoischen Maschinisten Brett in Ridley Scotts "Alien" hervor. Für eine OSCAR-Nominierung hats leider nie gereicht, egal, mit Harry Dean Stanton geht ein echtes Charaktergesicht von uns, an das man sich immer gern erinnern wird. RIP Brett.
Thema: Tobe Hooper
Spunkmeyer

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Tobe Hooper 27.08.2017 14:35 Forum: In Memoriam


Gestern verstarb im Alter von 74 Jahren der US-amerikanische Regisseur Tobe Hooper. 1974 drehte er für gerade mal 80.000$ den Genreklassiker "Blutgericht in Texas" (The Texas Chainsaw Massacre). 1979 folgte die Miniserie "Brennen muss Salem". Seinen bekanntesten und kommerziell erfogreichsten Film drehe Tobe Hooper 1982 mit "Poltergeist". Gerüchteweise stammten allerdings viele Regieanweisungen vom Drehbuchautor Steven Spielberg. Es folgten einige B-Movies wie der sehr skurrile "Lifeforce" nach einem Drehbuch von Dan O'Bannon, der auch das Skript zu Hoopers nächstem Film "Invasion vom Mars" verfasste. Tobe Hoopers letzter Film "Djinn" stammt aus dem Jahr 2013. RIP Tobe Hooper, auch wenn "Poltergeist" bei der Produktion viele Fragezeichen hinterlässt, bin ich ein Riesenfan des Films, nicht zuletzt wegen den genialen SFX von Guru Richard Edlund.
Thema: Jerry Lewis
Spunkmeyer

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Jerry Lewis 20.08.2017 19:27 Forum: In Memoriam


Im hohen Alter von 91 Jahren verstarb heute der US-amerikanische Schauspieler und Regisseur Jerry Lewis in Las Vegas. In den 1940er und 50er Jahren ergab sich eine äußerst erfolgreiche Zusammenarbeit mit Dean Martin, ber der u.a. 16 Spielfilme entstanden. Nach der Trennung begann Lewis, für seine Spielfilme selber die Drehbücher zu schreiben und auch Regie zu führen. Sein Karrierepunkt war 1963 "Der verrückte Professor", an diesen Erfolg konnte er in den Folgejahren nicht mehr anknüpfen. In den 1980er Jahren gab es ein kleines Comeback u.a. in Martin Scorseses "King of Comedy" (1983), nach Abschluß der Dreharbeiten erlitt Jerry Lewis einen schweren Herzinfarkt und zog sich weitestgehend aus dem Showbusiness zurück. Sein Geburtsname war Joseph Levitch, er hatte russische Vorfahren. Lewis hatte 5 Söhne von 2 Ehefrauen. Einer der besten Komiker Hollywoods ist von uns gegangen. RIP Jerry Lewis, Du bleibst unvergessen.
Thema: Der zuletzt gesehene Film
Spunkmeyer

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11.08.2017 19:51 Forum: Laberecke


So wie Du "Dunkirk" beschrieben hast, ist er nicht mein Fall. Dann lieber geradeaus erzählt wie "Saving Private Ryan".
Judge Dredd: Die Stallone-Version bietet neben viel Starpower und einem netten Setdesign leider nicht sehr viel Substanz. Armand Assante kann als wahnsinniger Rico zwar etwas punkten, aber unterm Strich hat der Film zu wenig Story und Tiefgang (hallo, das ist ein Stallone-Film). Und der coole Roboterkollege von Rico hat leider viel zu wenig Screentime. Dafür nervt Rob Schneider als überflüssiger Sidekick umso mehr. Schade.
True Lies: Ich dachte immer, T2 wäre die Krone des Action-Genres, aber was der Meister hier auffährt, ist der wahre Gigantismus. Angefangen mit der extrem coolen Introsequenz über die irre Verfolgungsjagd hoch zu Ross bis zum absoluten Höhepunkt auf den Florida Keys. Wenn die Harrier die Brücke sprengen, will sich der Mund vor Staunen einfach nicht schließen. Und dann nimmt Arnie auch noch persönlich Platz in der Pilotenkanzel und liefert einen megaspektakulären Showdown in Miami ab. Neben "Aliens" und noch vor "Abyss" der beste Film von James Cameron und Unterhaltung pur. Nur die Rolle von Bill Paxton wirkt irgendwie wie ein überflüssiger Fremdkörper.
Contact: Den Film mochte ich immer sehr gerne, ist er doch in meinen Augen (neben "Species" mit vielen Abstrichen) die logischste und realistischste Kontaktaufnahme mit fremden Lebensformen. Leider wird zwischendurch etwas viel gelabert, auch wenns um fundamentale Dinge geht. Stark, wie die erste Maschine einem Sabotageakt zum Opfer fällt und wenn Allie in der zweiten Maschine auf Reisen geht, wirds wirklich megaspektakulär. Ein visionärer Film über eine Frau und ihre unbändige Leidenschaft. Tolles Kino mit tollen Bildern.
Demolition Man: Stallone als "Der letzte Bulle" gegen Wesley Snipes, der als Bösewicht wie fast immer allen die Schau stiehlt. Irgendie ist das alles arg albern, die ewigen Shootouts wiederholen sich zu oft und die Story der cleanen Gesellschaft ist doch extrem an den Haaren herbeigezogen. Was bleibt ist die ewige Frage nach den 3 Muscheln.
Thema: Der zuletzt gesehene Film
Spunkmeyer

Antworten: 2.723
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31.07.2017 20:20 Forum: Laberecke


Erstmal ein herzliches Dankeschön an Profisucher für seine "Dunkirk"-Kritik. Der Film war eigentlich fest gebucht, ist aber plötzlich auf dem Index gelandet und wird irgendwann im Heinkino nachgeholt.
It follows: Die Idee von dem tödlichen Geisterfluch, der sich über sexuellen Kontakt überträgt ist zwar extrem hanebüchen, die daraus resultierende Spannung aber umso extremer. Wenn die Opfer ihre Peiniger erst im letzten Moment bemerken, während der Zuschauer schon lange vorher das Übel kommen sieht, zieht es einem fast die Schuhe aus vor Angst und Spannung. Ein Low-Budget-Grusler wie er effektvoller kaum sein kann. Spitze.
Valerian: Ich habe ein knallbuntes Bonbon erwartet, ein Fest fürs Auge, einen visuellen Overkill, einen drogenfreien Trip, eine Explosion von Form und Farbe. Und was bekam ich? Genau DAS! Trotz erst nachträglicher 3D-Konvertierung lohnt sich hier die Brille auf jeden Fall. 135min Vollgasberieselung, bei der Luc Besson seiner ausufernden Fantasie aber so richtig freien Lauf gelassen hat. Die Handlung kann man eher vernachlässigen, Spannung weicht Aufregung aber das ist Unterhaltung pur und Dane DeHaan und Cara Delevigne (mann ist DIE süß) ergänzen sich perfekt. An der Kinokasse ists wohl leider gefloppt, so dass das fertige Drehbuch zu Teil 2 wohl Patina ansetzen wird. Schade, denn der Film ist klasse.
Ash vs Evil Dead Staffel 1: Hab ich mir an einem Wochenende reingezogen. Ultrabrutales, unglaublich gut gemachtes Gemetzel und zum Brüllen komische Sequenzen wechseln sich mit spielerischer Leichtigkeit ab. Dazu ein Bruce Campbell in phantastischer Spiellaune und mit sehr viel Liebe zum Detail ausgestattete Sets: Fertig ist neben "Banshee" eine der allerallerbesten Serien, die ich je sehen durfte. Staffel 2 wird zeitnah in Angriff genommen und Staffel 3 kommt schon im Herbst. Groovy!!!!!
Thema: Jeanne Moreau
Spunkmeyer

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Jeanne Moreau 31.07.2017 19:14 Forum: In Memoriam


Die große alte Dame des französischen Kinos ist tot. Jeanne Moreau starb heute im hohen Alter von 89 Jahren in ihrer Geburtsstadt Paris. Unmöglich, hier all ihre großen Werke zu würdigen, ein Höhepunkt bestimmt 1957 Louis Malles "Fahrstuhl zum Schafott". Es folgten große Klassiker wie "Sie küssten und sie schlugen ihn" (1959), "Jules und Jim" (1961), "Die Braut trug schwarz" (1967) und Luc Bessons "Nikita" (1990). Bis ins hohe Alter war sie aktiv, spielte Theater und sang Chansons. Eine ganz große Künstlerin ist von uns gegangen. Au revoir Jeanne Moreau.
Thema: John Heard
Spunkmeyer

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John Heard 22.07.2017 15:31 Forum: In Memoriam


Gestern am 21. Juli verstarb im Alter von 72 Jahren der US-amerikanische Schauspieler John Heard in Palo Alto. 1982 spielte er neben Nastassja Kinski und Malcolm McDowell eine der Hauptrollen in Paul Schraders "Katzenmenschen". Später war er eher in Nebenrollen größerer Produktionen zu sehen, wie in "Big" (1988} oder "Zeit des Erwachens" (1990). Einem breiteren Publikum wurde er durch die Darstellung von Kevins Vater Peter in den Komödienhits "Kevin allein zu Haus" (1990) und "Kevin allein in New York" (1992) bekannt. Zuletzt war er auch mehrfach in Fernsehserien zu sehen, so in "Die Sopranos" und "Prison Break". Er hinterläßt Frau und 3 Kinder.
Thema: Der zuletzt gesehene Film
Spunkmeyer

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20.07.2017 20:26 Forum: Laberecke


Nach dem peinlichen Schwanengesang "Shark Night" habe ich zur Rehabilitation von David R. Ellis auf seine beiden Final Destination Teile 2+4 abgefeiert. Beide Teile sind ja "inhaltlich" weitestgehend identisch, auch die schemenhafte Vorhersehung der nächsten Tötungssequenz wure 1:1 übernommen. Teil 2 ist ja für mich das Highlight der Serie, leider habe ich den Film schon so oft gesehen, daß sich die Überraschungen etwas in Grenzen hielten. Anders Teil 4, bei dem ich mich teilweise echt weggeschmissen habe. Man muß diese Art von perfieder Unterhaltung mögen, dann kommt man bei Final Destination voll auf seine Kosten. Gerüchteweise soll ja ein 6ter Teil in Planung sein. Aber sehr gerne!!!
Lost in Space: Die Kinoversion der Irwin-Allen-Fernsehserie punktet zunächst mit ansehnlicher Besetzung. Neben William Hurt, Mimi Rogers und der süßen Heather Graham gibt Gary Oldman wie gewohnt den psychopathischen Bösewicht. Auch diverse Setdesigns und Roboter wissen durchaus zu überzeugen. Was aber gar nicht geht, ist das grauenhafte Drehbuch des OSCAR-Gewinners (!) von "A beautiful Mind". Hanebüchen ohne Ende, auch kein Klischee wird ausgelassen, wie das nervende neunmalkluge Blag, die rumpubertierende Tochter und der Vater, der seine Familie der Arbeit wegen vernachlässigt hat. Würg. Dazu Computereffekte, die wohl noch mit dem Amiga erstellt wurden und heute einfach nur noch in die Mülltonne gehören. Selten wurde so viel Geld für solch einen Schwachsinn verbrannt.
Cliffhanger: Noch weit vor "Demolition Man" mein absoluter Lieblings-Stallone. John Lithgow stiehlt natürlich allen als obersadistischer Bandenchef Eric Qualen die Show. Dazu Spannung ohne Ende und jede Mende Super-Hubschrauber-Action. Ein in Würde gealterer Oldschool-Reißer der auch heute noch extem kurzweilig rüberkommt. Bei manchen Klettersequenzen stockt einem echt der Atem. Ein Top-Streifen.
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